Privacy Policy Die Deutsche Bank will eine schlechte (Bad) Bank gründen – AG News

Die Deutsche Bank will eine schlechte (Bad) Bank gründen

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Am 17. Juni 2019: Sie befinden sich hier mitten in einem Tagebuch über die große Krise von 2019, die zweite Weltwirtschaftskrise, die zweite Finanzkrise oder wie auch immer sie später einmal in der Wirtschaftsgeschichte bezeichnet wird. Es handelt sich dabei jedoch um eine Krise, welche bereits um die Jahrtausendwende in ihre Endphase trat und seit 2008 lediglich unter den Teppich gekehrt wurde. Die deutschen Leitmedien waren an dieser Vertuschung in leitender Funktion beteiligt und jetzt führen sie uns schrittweise in die Realität zurück. Noch zur Europawahl war die Welt insbesondere in Deutschland angeblich noch in Ordnung, obwohl ein kurzer Blick aus dem Fenster zwischen Konstanz und Flensburg einen ganz anderen Eindruck vermittelt. In der letzten Woche kam Spiegel-Online mit einem Brand unter dem europäischen Dach aus der Deckung und nachdem der Aktienkurs der Deutsche Bank vor dem Wochenende gefährlich abgeschmiert war, durfte sich heute selbst die frohe Botschaft einer Bad Bank verkünden. Damit befinden wir uns wieder dort, wo wir angeblich längst aufgeräumt hatten. Doch die europäische Bankenkrise war niemals gelöst worden, sondern es wurde lediglich gelogen, dass sie die Balken bogen. Wir befinden uns im dritten Teil der großen Krise und dieser Blog wird nicht mehr lange darüber berichten können. Die Eröffnung einer öffentlichen Diskussion über eine Bad Bank der Deutschen Bank ist der glorreiche Abschluss der wohl größten Wirtschaftskrise in der Geschichte der Menschheit. Mangels anderer Finanzierungsmöglichkeiten wirft uns die Deutsche Bank ihre gesamten faulen Kredite vor die Füße. Deutschland ist mehr oder minder pleite und deshalb darf der Steuerzahler wieder einmal die Zeche durch eine Verstaatlichung bezahlen. Aber ich glaube nicht daran, dass die Deutschen das so ohne weiteres akzeptieren werden. Vorerst wird diese Kommunikation gemäß einem (Standard-PR-Konzept) gehorchen. Die ersten Stichworte wurden jedenfalls in den letzten Tagen erfolgreich in die Diskussion einschleust. Doch erst Ende August wird es richtig zur Sache gehen. Deshalb bringt man jetzt schon einmal eine grün geführte Bundesregierung mit ins Spiel, wobei aber keiner ganz genau weiß, was das eigentlich noch bringen soll. Die Deutschen sind entweder teilweise bis zur Unkenntlichkeit verarmt oder bis zur Halskrause verschuldet. Im Endeffekt kommt das finanziell jedenfalls auf das Gleiche heraus und dafür gibt es keine schmerzfreie Lösung. Doch mancher jugendliche AUDI-Fahrer glaubt noch in seinem geleasten Auto allen Ernstes daran, dass er reich ist. Er wird im Herbst ganz schnell sehr reich an Erfahrungen sein, weil er bis dahin eines anderen belehrt wurde. Und was los ist, wenn ein Viertel der Bevölkerung wie in Hongkong auf die Straßen geht, das kann man sich leicht vorstellen. Egal ob grün, rot, blau, schwarz oder gelb, sie alle haben diesen giftigen Salat angerührt und nicht das geringste Rezept dafür auf Lager, wenn diese Suppe vollends überkocht.

Selbst gestern (am Montag) gingen in Hongkong noch zahlreiche Studenten auf die Straße und die chinesische Merkel (Carrie Lam) ist eigentlich angezählt, wird absehbar aber nicht zurücktreten. Bei den beiden Demonstrationen, zunächst mit einer Million am ersten Wochenende und mit zwei Millionen Menschen am vergangenen Sonntag, waren die größten Demonstrationen seit 2014 (einem Nachhall der ersten Finanzkrise) in Hongkong.  Auch dort glaubt man ähnlich wie hier, dass das Auslieferungsgesetz mit China das einzige Problem gewesen wäre. Dabei ist China weit hinter der Deutschen Bank das zweitgrößte Schuldenmonster auf diesem Planeten. Diese bittere Wahrheit lässt sich ebenfalls nicht mehr länger leugnen, was einen Protest unter 1,3 Milliarden Menschen zur Folge haben wird. Kommen dann noch die 700 Millionen Inder hinzu, dann könnten wir deren Protest vielleicht sogar in der Nacht als seismische Schwingungen unter dem Kopfkissen wahrnehmen. Aber das ist gar nichts im Vergleich zu den restlichen 6 Milliarden, welche ebenfalls unter dieser monumentalen Krise zu leiden haben werden. Was mit der Weltwirtschaft in den letzten 50 Jahren in krimineller Absicht angestellt wurde, das wird die Gemüter noch in 1.000 Jahren bewegen.

Es kommen also sehr spannende Zeiten in Bälde auf uns zu und das beste Gegenmittel besteht darin, sich gut zu informieren und sich möglichst viel Wissen aus allen Bereichen anzueignen.

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