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Die Federal Reserve bleibt auf Crashkurs

Die amerikanische Zentralbank FED veränderte gestern ihren Leitzins wider Erwarten nicht. Sie reduzierte lediglich die IOER (das sind die Zinsen für die bei der FED geparkten überschüssigen Reserven der Banken) um 0,05 %, damit diese mehr Geld ausleihen. Ob dies mit 5 Basispunkten funktionieren wird, darf stark bezweifelt werden. Es ist mehr ein Anzeichen dafür, dass die Zentralbanken krampfhaft ihren Steuerknüppel festhalten, während sie haarscharf unter einer Brücke hindurchfliegen. Sie halten damit knallhart Kurs auf ein mittelfristiges Ziel, welches sie nicht aus den Augen lassen und welches nicht in unserem Sinn ist. Aber auch für Donald Trump sind das keine guten Nachrichten. Man will ihn wirtschaftlich entmachten und deshalb wird es im zweiten Halbjahr 2019 krachen.

Wichtigstes Stichwort der FED war gestern die Aussage „transitory“ also vorübergehend. Damit will man sagen, dass nichts in Stein gegossen ist. Das ließ den Dollar ansteigen und die Aktienkurse sinken. Der gestrige schwache ISM (Manufacturing Index) zog die Zinsen der US-Staatsanleihen zunächst nach unten und Powell ließ sie wieder ansteigen. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen blieb mit 175 Milliarden Dollar stabil und ging heute weiter auf 177 Milliarden hinauf. Die Bodenbildung war gründlich und erfolgreich. Wir werden deshalb neue Jahreshöchstwerte sehen. Der Silberpreis kam gestern jedoch mit 419 Euro pro Kilo fürchterlich unter die Räder und dem Goldpreis sollte es mit 1.271 Dollar pro Unze nicht besser ergehen. Der WTI-Ölpreis blieb an seiner neuen Widerstandslinie bei 63,35 Dollar pro Fass stehen. Ein Rückgang des Ölpreises ist derzeit aber noch nicht zu erwarten. Das wird frühestens im Sommer der Fall sein.

In Afghanistan hat sich das Blatt scheinbar weiter zugunsten der Taliban gewendet. Deshalb veröffentlicht das Pentagon nicht einmal mehr die von den Gegnern kontrollierten Gebiete. Das könnte deshalb für die Amerikaner wie in Vietnam enden. In den USA zerstörte der Handelskrieg mit China die Existenzgrundlage der Farmer. Dieser leidgeprüfte Wirtschaftszweig steht anscheinend kurz vor dem Kollaps und entsprechenden Auswirkungen auf das Land. Die Beschäftigten bei Amazon werden von Computern überwacht, welche sie bei Bedarf auch entlassen können, wenn sie ineffizient arbeiten. Das sind ganz neue Sitten. Der vergessene Krieg im Jemen wird bis zum Jahresende ungefähr 233.000 Menschenleben eingefordert haben und ein Ende ist nicht in Sicht. Der globale Halbleiterumsatz brach im ersten Quartal 2019 um 15,5 % ein und kündet deshalb eine Weltwirtschaftskrise an. In Albanien sind größere Unruhen ausgebrochen und auch in Paris nahm die Gewalt bei den gestrigen Protesten der Gelbwesten wieder zu. Selbst in Hongkong kam es am vergangenen Sonntag zu umfangreichen Protesten gegen die Verurteilung von Teilnehmern an den Occupy-Demonstrationen von 2014. Peking versucht über die Justiz seinen Druck auf den Stadtstaat zu vergrößern, obwohl Hongkong noch bis 2047 einen unabhängigen Status genießt.

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