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Die Folgen einer verfehlten Einwanderungspolitik in Dänemark

Zunächst muss man mit ein paar Vorurteilen gegenüber den Dänen aufräumen, welche ganz gerne in den sozialen Medien in Deutschland verbreitet werden. Die Ausländer wurden in Dänemark nicht wie berichtet auf eine Insel verbracht, sondern nur die straffälligen ausländischen Einwanderer. Sie dürfen aber trotzdem regelmäßig auf Kosten des Staates auf das Festland reisen, weil dies den internationalen Abmachungen entspricht. Die Darstellung eines aggressiven und fremdenfeindlichen Dänemarks entspricht also überhaupt nicht den Tatsachen. Diese Verwirrung in den Medien ist zumindest teilweise gefälschten oder schwer zu interpretierenden Statistiken zu verdanken, welche die wahre Situation in diesem Land verschleiern sollen.

In den offiziellen Statistiken in Dänemark werden nur die Kinder der Einwanderer (erste Generation) als Ausländer erfasst. Die verschleiert die Gesamtsituation im Bevölkerungsbild Dänemarks ganz erheblich. 1960 belief sich die dänische Bevölkerung noch auf 4.580.708 Menschen. Heute wohnen 5.768.712 Menschen in Dänemark. Dieses Wachstum ist vorwiegend der Einwanderung zu verdanken. 2016 prognostizierte Statistics Denmark für das Jahr 2060 einen Bevölkerungsanteil von 507.000 Menschen aus Gebieten, welche nicht zur westlichen Welt gehören und 342.000 Nachkommen dieser Zielgruppe. Also 849.000 Menschen. Doch diese Zahl täuscht darüber hinweg, dass die Nachkommen in der zweiten Generation bereits als Dänen geführt werden. 1989 hatte eine private Organisation anonym, weil schon damals die politische Korrektheit die Wahrheit unterdrückte, eine Schätzung von 1,1 Millionen Ausländer für das Jahr 2020 veröffentlicht. Das kommt den aktuellen Zahlen ziemlich nahe, wenn man die dritte Generation der Ausländer und Illegale hinzuaddiert.

Die Geburtenrate unter den Dänen ist viel niedriger als unter den Einwanderern aus den nicht zum Westen gehörenden Staaten. Wenn sich an dieser Bevölkerungsentwicklung nichts verändert, dann werden die Dänen schon ab einem Zeitpunkt um das Jahr 2065 herum zur Minderheit im eigenen Land. Das sind nur noch gut 45 Jahre.

Schon 2017 musste der dänische Wohlfahrtsstaat ein Drittel seiner Sozialausgaben für die Einwanderer aus Staaten ausgeben, welche nicht zum Westen gehören (also Afrika, Naher Osten, Asien etc.). Das entspricht einer Zunahme von stolzen 82 % in nur 7 Jahren. Man muss deshalb kein Rechenkünstler sein, um zu verstehen, dass dies das baldige Ende des dänischen Wohlfahrtsstaates bedeuten wird. Mit den Zahlen von Statistics Denmark von 2017 steht nur die Hälfte dieser Ausländer zwischen 16 und 64 Jahren in Lohn und Brot. 53 % der Männer und 45 % der Frauen. Wenn man diese Zahlen noch auf die Herkunftsländer herunterbricht, ist die Arbeitslosenrate unter den Irakern, Libanesen, Somaliern und Syrern besonders hoch. Die Employers Confederation veröffentlichte 2016, dass 41,5 % der Zuwanderer aus den eingangs erwähnten Gebieten von der Wohlfahrt leben, während das für nur 17,5 % der Einheimischen zutrifft.

Damit kommen wir zum beliebten Thema der Fachkräfte. Lediglich 49 % der männlichen und 70 % der weiblichen Ausländer verfügten über eine abgeschlossene Schulausbildung. Bei den Dänen waren es hingegen 73 % der Männer und 81 % der Frauen. Auch die Noten der dänischen Kinder lagen deutlich über denen der Einwanderer und den Kindern der ersten Generation. Die schlechtesten Noten hatten die Kinder der ersten Generation der Türken und Libanesen. Eine Studie des dänischen Bildungsministeriums aus dem Jahr 2018 ergab sogar, dass es in der dritten Generation nicht besser wurde. Das ist also ein Fass ohne Boden.

Das dänische Finanzministerium veröffentlichte im Februar 2018 die Kosten für die Neubürger, welche mit jährlich 5 Milliarden Dollar angegeben wurden. Also ganz offensichtlich nur eine Schätzung in der Form Pi mal Daumen. Dennoch würde dies bedeuten, dass sie jedem Dänen mit 1.000 Euro pro Jahr auf der Tasche liegen oder einer vierköpfigen Familie mit 4.000 Euro pro Jahr. Darin enthalten sind jedoch nicht die indirekten Kosten für die Justiz, die Polizei, Sicherheitsdienste, Ausbildung usw.

Statistics Denmark veröffentlichte 2017, dass die Kriminalitätsrate unter den männlichen Ausländern um 35 % höher und unter den männlichen Nachkommen der Ausländer um 145 % höher war, als bei den Dänen. Staatenlose Palästinenser führten in der Kriminalstatistik die Hitliste an, gefolgt von Somaliern, Irakern Pakistanis, Marokkanern und Syrern.

Es zeigte sich ferner, dass die Religiosität unter den Nachfahren zunahm. Sie fühlten sich zudem mehr ihren Herkunftsländern verbunden, als dem dänischen Staat. Auch der Anteil der Antisemiten war mit 50 % sehr hoch. Man sollte sich deshalb nicht vom Burka-Verbot im August 2018 in Dänemark beeindrucken lassen, weil es in der Praxis nicht durchgesetzt wird. Bislang wurden in dieser Sache nur 13 Geldbußen verhängt. Auch an den Grenzen wird ihnen nicht alles abgenommen, wie vielfach berichtet wurde. Sie dürfen 1.500 Dollar nach Dänemark mitbringen. Dänen hingegen, welche über solche Beträge verfügen, bekommen aber keine Unterstützung von der Wohlfahrt. Das ist der feine Unterschied.

Noch ist die Staatsverschuldung in Dänemark mit ungefähr 40 % vom Bruttosozialprodukt relativ gering, doch dies wird sich bald ändern. Weil sich Dänemark nicht besonders von Deutschland unterscheidet, könnte man die direkten Kosten für Ausländer mit 80 Milliarden Dollar schätzen, wenn wir die dänischen Schätzungen mit dem Faktor 16 (80 Millionen Menschen in Deutschland) multiplizieren. Sie sollten deshalb in diesem Jahr genauer hinschauen, wenn plötzlich eine Lücke in dieser Größenordnung im Bundeshaushalt auftauchen sollte.

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