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Die gelben Westen setzten in Frankreich erstmals Biowaffen ein

Am vergangenen Wochenende setzten die Demonstranten mit den gelben Westen erstmals erfolgreich ihre neuen Biowaffen ein. Es handelte sich dabei um mit Fäkalien gefüllte Luftballons, welche als Wurfgeschosse gegen die Polizei eingesetzt wurden. Sie hatten ihre Ziele nicht verfehlt und die Getroffenen sahen in der Tat sehr übel aus. Erschwerend für die französische Polizei kam am vergangenen Samstag hinzu, dass die Duschen in einer ihrer Dienststellen nicht funktionierten. Die Polizisten mussten sich deshalb mit kaltem Wasser in der Garage reinigen. Das war sehr erniedrigend und diese Stinkbomben sind auch eine psychologische Waffe.

In einem Youtube-Video erklärte ein Mitglied der gelben Westen die Herstellung dieser Biowaffen, welche künftig vermutlich noch häufiger zum Einsatz kommen werden. Erstmals kamen diese stinkenden Wurfgeschosse anscheinend 2017 in Venezuela zum Einsatz, aber erfunden wurden sie schon viel früher durch Herrn Molotow, wenn auch mit anderen Inhalten. Deshalb werden sie in Analogie zu den berühmten Molotow-Cocktails als Caca-tows bezeichnet. Am letzten Wochenende waren immerhin noch 40.000 Demonstranten in Frankreich unterwegs, davon 10 % in Paris. Solche offensichtlich sehr grob geschätzten Zahlen sind jedoch immer mit Vorsicht zu genießen, weil sie leicht zu manipulieren sind. Die BBC berichtete schon vor längerer Zeit darüber, dass die gelben Westen nebenbei auch noch mehr als die Hälfte der Geschwindigkeitsmessanlagen in Frankreich zerstört hätten. Deshalb kann man jetzt vielerorts wieder ungestraft etwas schneller fahren.

Insgesamt sind bei diesen Protesten bereits 11 Menschen in Frankreich ums Leben gekommen. Die meisten davon durch die Polizei, denen diese Biowaffen nun gewidmet sind!  

Das Cacatov-Video in französischer Sprache


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