Privacy Policy Die globale Bankenkrise nahm in der Mongolei ihren Anfang – AG News

Die globale Bankenkrise nahm in der Mongolei ihren Anfang

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Am 28. Mai 2019: Während sich die meisten noch über den Wahlerfolg der Grünen bei den Europawahlen wunderten, nahm die große Krise längst ihren Lauf, und zwar schon am vergangenen Freitag am anderen Ende der Welt. Nach dem Börsenschluss in China wurde die Baoshang Bank in der Mongolei aus dem Verkehr gezogen. Das macht man in solchen Fällen immer, damit man sich über das Wochenende etwas Zeit verschafft, bevor am Montag die Aktienmärkte sich ihr Urteil dazu bilden können. Dies hatte sich gestern im ersten Schritt auf die Zinsen ausgewirkt, welche die chinesischen Banken untereinander verlangen. Diese stiegen so stark wie schon lange nicht mehr an und verstärken damit das Misstrauen untereinander noch einmal zusätzlich. Dazu sollte man wissen, dass das chinesische Bankensystem bereits intensiv beobachtet wurde, weil es schon 2018 am Rande des Abgrunds entlang taumelte. Heute im Zuge des Handelskriegs mit den USA scheint die Zeit reif zu sein, für die große chinesische Bankenkrise. Der chinesische Bankenmarkt ist doppelt so groß wie der amerikanische und wenn dieser Koloss wankt, dann gehen auch an unseren Geldautomaten die Lichter aus. Hinzu kommt die bekannte Tatsache, dass der chinesische Bankenmarkt in Form seines Schattenbankensystems sehr intransparent ist. Es ist deshalb wenig verwunderlich, dass heute die deutsche Bankenaufsicht Bafin die Pressemeldung herausgab, dass sich die Banken in Deutschland ein paar Milliarden zurücklegen sollen. Das ist aber so, wie wenn jemand mir raten würde, ein paar Millionen auf die hohe Kante zu legen. Aber ich habe keine Millionen und unsere Banken haben keine Milliarden. Außerdem sprechen wir in diesem bösen Spiel längst von Billionen. Wir können uns deshalb schon einmal auf weitere Überraschungen in diesem Affentheater gefasst machen.

Doch damit nicht genug. Die chinesische Zentralbank PBOC versuchte die Shorts (die Wetten auf sinkende Kurse) auf den chinesischen Auslands-Yuan allein mit verbalen Androhungen herber Verluste für die Shortkäufer einzudämmen. Doch dies klappte nur für gut eine Stunde und dürfte künftig vielleicht sogar überhaupt nicht mehr funktionieren. Außerdem zeigte es uns, dass sie ihr Pulver verschossen haben, weil sie sonst diese Wetten mit viel Gewinn auf ihrer Seite hätten platzen lassen können. Der chinesische Auslands-Yuan sinkt deshalb, weil viele Chinesen ihr Geld ins Ausland oder in den Bitcoin verfrachten. Denn die ersten chinesischen Sparer und Anleger haben einen Teil ihres Geldes in der vorstehenden Baoshang Bank versenkt. Wenn sich das in China per Mundpropaganda herumspricht, fliegt der Bitcoin als erste Kryptowährung zum Mond.

Abschließend erreichte die Aktie der Deutschen Bank heute bei 6,31 Euro einen neuen Tiefpunkt. Eigentlich hatte sich nach unten gar keine Luft mehr und wenn sie noch vor China kippt, dann reißt sie alles mit sich. Wir leben in der spannendsten Zeit der letzten 350 Jahre. Das darf man darüber nicht vergessen. Und wer in solchen Zeiten richtig reagiert wird ein gigantisches Vermögen machen.

Weitere Nachrichten des Tages sind:

Kurz nach seinem Wahlsieg bei den Europawahlen bekam der italienische stellvertretende Ministerpräsident Matteo Salvini auch schon wieder Post aus Brüssel. Es droht ihm eine Strafe in Höhe von 3,5 Milliarden Euro, wenn er den italienischen Haushalt nicht in den Griff bekommt, welches er aber im zurückliegenden Wahlkampf nicht beabsichtigte. Er versprach die üblichen Wahlgeschenke und die können nur über neue Schulden bezahlt werden. Die Richtlinien der EU schreiben jedoch eine maximale Neuverschuldung in Höhe von 3 % vom Bruttosozialprodukt vor und erlauben zumindest theoretisch nur eine maximale Staatsverschuldung in Höhe von 60 % vom Bruttosozialprodukt. Italien liegt damit aber bereits bei satten 132 % und damit jenseits des absoluten Schuldenwahnsinns. In diesen Zonen kann man das nur noch durch eine Währungsreform des Euro ausgleichen und darauf fahren wir sehenden Auges zu. Wir haften über den europäischen Stabilitätsmechanismus ESM aus dem Jahr 2012 nicht nur für die Schulden der Italiener, sondern für alle Mitgliedsländer der EU. Das wird also nicht besonders lustig im Herbst, wenn der Zahltag ausgerufen wird. Weil in der Vergangenheit die EU noch nie eine solche Strafzahlung verlangte, ging dieser Schuldenzirkus immer weiter. Doch wie jedes Kind weiß, hat dies ein ganz natürliches Ende. Irgendwann sind alle auf diesem Planeten bis auf die Knochen verschuldet und diesen Punkt haben wir längst überschritten.

Auffallend sind in diesen Tagen wieder die Berichte über UFO-Sichtungen in den USA, welche angeblich mit Geschwindigkeiten jenseits der physikalischen Gesetze unterwegs waren. Oder es wird vor Gesichtserkennungsmaßnahmen selbst in den Geschäften gewarnt. Das ist alles Nonsens. Die UFOs tauchen immer in Krisenzeiten auf und gelten seit der berühmten Radiosendung von Orson Welles über die Invasion von Marsbewohnern in New York als beliebte Ablenkung für Halb- und Vollidioten. Auf dem Mars gibt es nur roten Sand und für Gesichtserkennungssystem fehlt in diesem Jahrtausend das Geld.

In Rumänien wurde kurz nach einer verheerenden Wahlschlappe der regierenden PSD bei der Europawahl auch noch ihr Parteivorsitzender Liviu Dragnea zu dreieinhalb Jahren Haft vom obersten Berufungsgericht verurteilt. Er musste die Haftstrafe schon gestern antreten. Die Partei sank von ehemals 45 % bei den letzten Parlamentswahlen auf 22,7 % bei den Europawahlen am Wochenende ab. Er selbst wurde der Korruption überführt und seine Partei wollte das Rechtssystem in Rumänien dergestalt abändern, dass Korruption künftig nicht mehr geahndet worden wäre. Das war ziemlich dumm von ihm.

In Österreich wurde nach einem Wahlerfolg der ÖVP vom Wochenende deren aalglatter Bundeskanzler gestürzt. Dieses Land muss sich nach der Währungsreform ebenfalls komplett neu erfinden, weil es vor lauter Korruption überhaupt keine funktionierende Wirtschaft mehr hat.

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