Privacy Policy Die große Krise erreicht Singen am Hohentwiel – AG News

Die große Krise erreicht Singen am Hohentwiel

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Bei den Gewerbesteuereinnahmen von Singen kann man sehr deutlich die Auswirkungen der verfehlten Geldpolitik der EZB erkennen, welche in den Jahren 2014 und 2017 zu überdurchschnittlichen Einnahmen führten. Diese Einnahmen waren nicht der angeblich guten Konjunktur zu verdanken, sondern nur der Übernahme von Unternehmen, um das neu gedruckte Geld der EZB zu vergraben. Jetzt sind diese einmaligen Effekte verpufft und die Lücken müssen jetzt durch eine Kreditaufnahme von bis zu 21 Millionen Euro ausgeglichen werden. Der bisherige Schuldenstand von Singen zeigt an, dass sich die Effekte der GVV-Insolvenz schon mit ordentlichen Neuverschuldungen in den beiden Vorjahren überdurchschnittlich erhöht hatten. Zunächst ging es um 21,4 Millionen Euro durch die erwähnte GVV-Insolvenz nach oben und dann um 3,8 Millionen Euro. Mit weiteren 21 Millionen würde man dann einen neuen Schuldenstand von 57,6 Millionen Euro erreichen. Das wäre dann das zehnfache von vor 3 Jahren, als man noch eine Verschuldung von nur 5,4 Millionen Euro aufwies.

Weil sich in den nächsten Jahren die Einnahmen aus der Gewerbesteuer nicht mehr erhöhen werden und Singen von einigen Großunternehmen abhängig ist, welche alle durch die Bank unter die Räder der Dezentralisierung und Digitalisierung geraten werden, ist dies eine Hiobsbotschaft. Man hätte längst gegensteuern müssen, weil man beim Anblick der Fabrikanlagen mit Ausnahme von Maggi und Aptar mit eigenen Augen erkennen musste, dass es sich nur noch um Schrottunternehmen handelte. Der klassische Mittelstand wurde nicht nur in Singen, sondern in ganz Deutschland ausgemerzt und mit dem neuen Einkaufszentrum Cano werden auch die Überreste eines mittelständischen Fachhandels niedergemäht.

Weil die EU-Finanzminister Anfang Dezember 2018 eine Währungsreform des Euro beschlossen haben, wird es Singen mit einer hohen Verschuldung überdurchschnittlich hart treffen. Nach einer Währungsreform bleiben die Schulden im Verhältnis 1:1 stehen, aber die neue Währung hat dann einen viel geringeren Wert. D.h. die Schulden steigen dadurch noch mehr und mit einer neuen Währung kommen auch die hohen Zinsen auf hohe Schulden wieder zurück. Denn so funktioniert die Geldpolitik in einer Raubwirtschaft.

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