Privacy Policy

Die große Krise im Herbst 2019 nistet sich ein

Am 28. Juni 2019: In den ersten fünf Monaten von 2019 nahmen die jährlichen chinesischen Importe von landwirtschaftlichen Produkten aus den USA um 55,3 % ab. Das betraf hauptsächlich den Import von Sojabohnen mit einem dramatischen Rückgang in Höhe von 70,6 % (ebenfalls auf das Jahr bezogen). Die Chinesen suchten sich deshalb neue Lieferanten auf der Welt und kauften zum Ausgleich mehr landwirtschaftliche Erzeugnisse in Brasilien und Argentinien, sowie in Asien, Australien und Europa ein. Wir haben es deshalb in der US-Landwirtschaft mit katastrophalen Zuständen zu tun. Einerseits brechen die angestammten chinesischen Kunden weg und auf der anderen Seite ist das Wetter derart schlecht, dass man kaum noch etwas anbauen kann.

Wenigstens beim brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro ist die Stimmung gut, weil er anscheinend bei Depressionen ein Gegenmittel verwendet. Nur so ist es zu erklären, dass sich in seinem Flugzeug scheinbar 39 Kilo Kokain befanden, welches sofort beschlagnahmt wurde. In Großbritannien müsste man eine ganze Branche dopen, weil die Automobilproduktion bereits im zwölften Monat in Folge schrumpfte, und zwar im Mai um stolze 15,5 %. Da wird es nicht mehr sehr lange dauern, bis die gesamten 100 % verschwunden sind. Ford baut deshalb in Europa 12.000 Arbeitsplätze ab und wird außerdem noch 6 seiner insgesamt 24 Fabriken schließen. Doch davon lesen wir unseren deutschen Leitmedien höchstens am Rand etwas in ganz kleinen Notizen. Auch von den mysteriösen Todesfällen unter ausländischen Touristen in der Dominikanischen Republik erfuhr man nur wenig bei uns in der Haupturlaubszeit. Sie führten zu einem Rückgang des Tourismus in der Dominikanischen Republik von nicht weniger als 75 %. Das wäre schon eine Meldung wert.

Wir kommen damit zu den internationalen Aktienmärkten:

In der heutigen Nacht wurden die chinesischen Aktienkurse rechtzeitig vor dem Wochenende wieder nach oben manipuliert, damit für die beteiligten Banken etc. möglichst geringe Kursverluste entstanden. Verlierer sind in diesem abgekarteten Spiel immer nur die anderen und das sind nun einmal wir als Kleinanleger oder wenn alles in die Luft fliegt als haftende Bürger dieses Landes. In Europa gingen die Aktienkurse zunächst nur leicht nach unten und brachen erst kurz vor Börsenschluss so richtig ein. Aber auch das wird von den Zentralbanken noch einmal zurechtgebogen, bevor im Oktober die Leine am Fallschirm gezogen wird. In den USA wurden die Aktienkurse wieder einmal durch einen Short-Squeeze (übrigens den größten im Juni) gerettet. Hierbei werden Kurswetten gesprengt, indem man den Ausgang der Wetten zugunsten der Banken verändert). Das nennt man dann Fairplay und es dürfte wohl jedem einleuchten, dass man damit schnell reich werden kann. Der Goldpreis ist weiterhin der große Gewinner in dieser neuen Krise, nachdem die FED kürzlich laut über Zinssenkungen nachgedacht hatte. Ob sie auch wirklich kommen werden oder auch nur eine verbale Manipulation darstellten, werden wir noch sehen. Bei den Kryptowährungen kam es zu einem heftigen Rückgang, was aber auch immer nach einem derartig großen Anstieg der Fall war. Die Rohstoffpreise und auch die Staatsanleihen zeigen aber weiterhin beständig an, dass mit den Aktien etwas grundsätzlich nicht stimmt. Denn im Hintergrund ziehen noch immer die Zentralbanken an den Fäden der Aktien und gaukeln uns einen Markt vor, welcher sich längst von der wirtschaftlichen Realität entkoppelt hat und eigentlich längst tot ist. Aber auch das erfahren wir alle noch in diesem Herbst.

Last but not least:

In Los Angeles breitet sich die aus dem Mittelalter bekannte Beulenpest wieder aus und bringt damit den Bundesstaat Kalifornien in die Nähe der Länder der dritten Welt.

Am 29. Juni 2019: Sogar der Dalai Lama sprach sich für eine Beendigung der Flüchtlingskrise in Europa aus und sie wird in wenigen Monaten vorbei sein, weil es dann nichts mehr zu holen ist. Er ist der Meinung, dass Europa den Europäern gehört und die müssen sich zur Belohnung ihren Kontinent wieder aufbauen. Donald Trump pries scheinbar den derzeitigen US-Aktienmarkt, d.h. ein wackliges Kartenhaus, welches ihn demnächst direkt unter sich begraben könnte. Auch die Deutsche Bank muss aufpassen, weil sie 20.000 Mitarbeiter freisetzen muss. Das wäre dann jeder sechste der Festangestellten und dies ist nur der Auftakt zu weiteren Veränderungen in diesem Kreditinstitut. Ausgerechnet die Ikone Apple verlagerte in der Zeit des Handelskriegs die Produktion seines MacPro nach China. Das spricht überhaupt nicht für den Produktionsstandort USA. Die derzeitige Hitzewelle in Europa führte zu unter anderem zu den stärksten Waldbränden seit 20 Jahren in Spanien. Im Mittleren Westen der USA hat man ganz andere Probleme mit dem Wetter, weil dort nach den Überschwemmungen jetzt auch noch ein fürchterlicher Sturm hinzukam.

Damit kommen wir zu den internationalen Aktienmärkten

Die weltweiten Aktien- und Staatsanleihenmärkte der Welt legten im Juni um ordentliche 4,5 Billionen Dollar zu. Das hört sich auf den ersten Blick bombastisch an, doch wirklich gestiegen ist wie in der jetzigen Hitzewelle nur die Temperatur. Es handelt sich deshalb nur um heiße Luft, weil hinter diesem gigantischen Zuwachs keine echten wirtschaftlichen Aktivitäten stehen. Vielmehr handelt es sich dabei nur um Luftbuchungen. Die Aktien- und Anleihenmärkte wetteten lediglich auf Zinssenkungen durch die FED und vergaßen dabei ganz und gar, dass dies aufgrund der wirtschaftlichen Situation und der hohen Verschuldung nicht zu den erwarteten höheren Kursen führen wird. Kurzfristig vielleicht schon, aber nur für ein paar wenige Wochen, bis ein Aktiencrash sie alle auf den Boden der Tatsachen zurückholen wird. Man kann sich über die weiteren Rekorde freuen wie Donald Trump, aber ein Aktiencrash wird ihm nicht sehr viel bei seiner Wiederwahl helfen. Der Weltaktienindex hatte den besten Juni aller Zeiten, der Dow seinen besten Juni seit 1938 und der S&P 500 seinen besten Juni seit 1955. Das sollte einem aber inmitten des Personalabbaus und den rückläufigen Verkaufszahlen in vielen Wirtschaftszweigen in diesem Jahr zu denken geben. Wir haben es dabei lediglich um eine Fatamorgana in der aktuellen Hitzewelle an den Aktienmärkten zu tun. In China legten die Aktien seit Jahresbeginn um 20 % zu und das waren die besten sechs Monate seit dem Juni 2015. Selbst in Europa hatten die Aktien ihren besten Monat seit dem Dezember 2016 und trotzdem konnte kein Arbeitsplatz gerettet werden. Wie soll das denn bitte vernünftig zusammenpassen?

Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen hat noch immer mit seinem jähen Absturz in dieser Woche zu kämpfen. Mit 331 Milliarden Dollar befindet er sich aber noch immer auf einem sehr hohen Niveau und der Bitcoin kostet stolze 11.665 Dollar. Der starke Rückgang entsprach lediglich dem stürmischen Anstieg zuvor und war auch schon in der Phase des letzten großen Booms von 2017 immer der Fall. Dieser Markt wird sich rasch wieder beruhigen und dann noch weitaus höher aufsteigen. Silber ist weiterhin mit 432 Euro pro Kilo ziemlich günstig und lediglich der Goldpreis hat mit 1.409 Dollar pro Unze bei den ersten Leuten dazu geführt, dass sie ihren Goldschmuck verkauften. Doch das wird sich noch als ein gravierender Fehler erweisen. Der WTI-Ölpreis landete kurz vor dem Wochenende bei 57,99 Dollar pro Fass und könnte damit seinen Höhepunkt bereits hinter sich gelassen haben. Die Benzinpreise in ganz Süddeutschland waren trotz des Ferienbeginns in einigen Bundesländern gestern weiterhin sehr niedrig geblieben.

Last but not least:

Florida City zahlte einem unbekannten Erpresser scheinbar 462.000 Dollar nachdem dieser eine zweite Cyberattacke auf die Einrichtungen dieser Stadt eröffnete. Und die EU kündigte an diesem Wochenende den Amerikanern an, das amerikanische SWIFT-System bei Überweisungen künftig zu umgehen. Das ist sehr gewagt.

Am 30. Juni 2019: Die Bedrohung der Handelsschifffahrt durch Piraten ist mittlerweile ein globales Problem und keineswegs auf die Straße von Hormus begrenzt. Auch in Westafrika gibt es inzwischen sehr viele Piratennester und das ist ein weiterer gewichtiger Grund, um auf Kreuzfahrten zu verzichten. Die erste Aufgabe für den künftigen Premierminister Boris Johnson wird im heißen Herbst 2019 absehbar der Austritt der Briten aus der EU sein. Auf dem G20-Gipfel in Japan an diesem Wochenende kam es zu einer Art Waffenruhe im Handelskrieg zwischen China und den USA. Selbst Huawei kann mit einigen Erleichterungen durch Donald Trump rechnen. Man hat den Krisenmotor des Handelskriegs damit etwas gedrosselt, weil der große Knall in der zweiten Weltwirtschaftskrise erst im Oktober zu erwarten ist. Schließlich will Boris Johnson bis zum 31. Oktober aus der EU ausgeschert sein und das wird sie in die Luft jagen. Der Euro geht daraufhin ebenfalls direkt zum Teufel und wir bekommen im Gegenzug neue Währungen, welche die Weltwirtschaft wieder ankurbeln sollen. So stellen es sich zumindest die Zentralplaner vor.  

Auf dem Weg zurück in die USA machte Donald Trump noch einen kurzen Besuch bei Kim Jong Un in Nordkorea und kündigte an, dass man die Gespräche über Nuklearwaffen wieder fortsetzen werde. Pünktlich wie jedes Jahr zum 30. Juni präsentiert die BIZ (die Zentralbank der Zentralbanken) in Basel ihren Bericht, welcher in diesem Jahr ganz klar ankündigte, dass die Geldpolitik der Zentralbanken an ihrem Ende angelangt ist. In verklausulierten Sätzen wie in einem hochgradigen Delirium werden von den Staaten Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur gefordert, welche praktisch nur mit einer Währungsreform durchführbar sind. Das sind die letzten Zutaten zur großen Krise von 2019, damit sie den einen oder anderen Zeitgenossen richtig gut umhauen.

Last but not least:

Weil es im Iran kostenlosen Strom in den Moscheen gibt, werden dort Bitcoins im Wert von 260.000 Dollar pro Jahr geschmiedet.

Am 1. Juli 2019: Auch in Australien gehen die Zinsen für die Staatsanleihen kontinuierlich nach unten in den Keller. Für die Zehnjährigen Aussies werden jetzt nur noch 1,33 % Zinsen bezahlt. Das gab es noch nie. Nur Japan und Deutschland zahlen im negativen Bereich noch weniger.

Am heutigen Tag wird ein neuer Negativrekord aufgestellt. Wir haben es jetzt mit dem längsten Wirtschaftszyklus in den USA seit der ersten Finanzkrise zu tun. Und weil bislang noch jeder Wirtschaftszyklus zu einem Ende kam, befinden wir uns jetzt in der Verlängerung. Es wird also aus dieser Sicht nicht mehr besonders lange dauern. Denn auch er wird wie der zweitlängste Wirtschaftszyklus vom März 1991 bis zur Dotcom-Blase mit einem ordentlichen Knall enden. Und zwar mit einem noch viel größeren Echo wie 2001 und das war mit 9/11 schon nicht von schlechten Eltern. Die Wirtschaft bestimmte die Geschichte nachweislich bereits in den Zeiten des Römischen Reichs und nicht umgekehrt. Die wahre Geschichte der Welt ist erstens ganz anders als man denkt und zweitens viel spannender als es uns in der Schule gelehrt wurde.

Die grundlegenden Probleme zwischen den USA und China sind auch nach dem G20-Gipfel in Osaka weiterhin ungelöst und trotzdem steigen heute wieder die Aktienkurse wie in einem Irrenhaus an. China muss jetzt lediglich vorerst keine weiteren Zölle befürchten. Mehr aber auch nicht. Der neue PMI im verarbeitenden Gewerbe befindet sich in China jedoch noch immer auf seinen tiefsten Werten und wird sich absehbar nicht in den positiven Bereich hinein erholen.

Die Kryptowährungen wurden über das Wochenende weiterhin kräftig durchgeschüttelt. Der Gesamtmarkt liegt heute bei 320 Milliarden Dollar und der nächste Aufstieg dürfte damit noch heftiger ausfallen, wenn der Boden ausgebildet wurde. Silber und Gold werden heute zum Wochenbeginn wieder einmal passend gemacht, aber das klappt nicht wie gewünscht. Das Silber pendelt sich bei 432 Euro pro Kilo ein und das Gold schwingt um die 1.388 Dollar pro Unze herum. Der WTI-Ölpreis wurde durch den G20-Gipfel auf 60 Dollar angehoben, aber es dürfte trotzdem nicht viel helfen. Man kauft bei solchen Manipulationen schließlich nur Öl für das Lager auf und irgendwann reißen diese gelagerten Überschüsse den Ölpreis wieder in die Tiefe. Bei einer konstanten Nachfrage war das schon relativ riskant, wie man in den letzten Jahren sah, aber in den Zeiten einer sich abschwächenden Nachfrage ist das pure Verzweiflung oder eben auch nur reine Dummheit.

Last but not least:

Im Niger in Afrika gab die Boko Haram allen noch verbliebenen Christen zu verstehen, dass sie nur noch drei Tage zur Flucht hätten, sonst würden sie alle getötet werden. Mit so etwas können Sie sich auch schon einmal vertraut machen, weil sich die Zustände in Deutschland im zweiten Halbjahr 2019 stark eintrüben werden.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.