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Die große Krise von 2019 ist nun offiziell

Am 10. Juni 2019: Diesen Termin sollte man sich merken, es ist ein historischer Tag. Nachdem gestern die Welt in den deutschen Leitmedien noch vollkommen heil war, bricht am Pfingstsonntag plötzlich die große Krise von 2019 aus. Ich habe die Leitmedien seit 2016 täglich beobachtet und im letzten Jahr um diese Zeit feststellen müssen, dass sie als einzige die große Krise richtig vorhergesagt haben. Das liegt nicht etwa daran, dass sie die besseren Volkswirte sind, sondern weil sie ein Instrument der Krisenveranstalter sind. Zunächst täuschen sie die Bevölkerung über den wahren Zustand der Wirtschaft und erst im letzten Sommer, als sich selbst die Oligarchen nicht mehr einig waren, drangen immer wieder ganz wichtige Informationen an die Öffentlichkeit. Es ging dabei um die Frage, ob man die große Krise überhaupt noch meistern könne, nachdem man sie seit 1944 immer weiter verschlimmert hatte. Ob man in dieser Frage eine schlüssige Antwort finden konnte, wurde nicht veröffentlicht. Aber man entschied sich ganz offensichtlich für eine „Augen zu und durch“ Strategie und veröffentlichte anschließend in dieser Angelegenheit konsequent nichts mehr. Seither wartete ich geduldig auf neue Meldungen und erst heute wurde ich dafür belohnt.

Und wie seit 2001 von mir vorhergesagt, haben wir es plötzlich mit einer monumentalen Krise zu tun, insbesondere nach der Meinung der Redaktion des heutigen Newsletters von Spiegel-Online. Da knistert es ordentlich im Euroraum, in der Weltwirtschaft auf dem G20-Treffen der Minister, in der Umwelt des Planeten und mit der Ernährung der Weltbevölkerung. Das ist zwar alles richtig, aber es kommt niemals vom einen auf den anderen Tag. Eine solche Krise baut sich über Jahrzehnte hinweg auf und erzeugt kurz vor ihrem Ende eine unheimliche Stille. In dieser Schlussphase ist es wie beim Mikado-Spiel: Eine falsche Bewegung und alles fällt in sich zusammen. Das System ist inzwischen derart fragil, dass bei der kleinsten Veränderung ein Höllensturm losbricht. In dieser Phase befinden wir uns seit einigen Monaten und es war grob fahrlässig, die Bevölkerung nicht darüber zu informieren. Aber jetzt ist es für viele zu spät und das ist in einem System der Raubwirtschaft der wichtigste Trick. Die Menschen zu überraschen und ihnen möglichst viel zu stehlen. Doch dieses Mal geht es nicht nur um das Geld, sondern um alles.

Die Verschiebungen innerhalb der einzelnen Anlagemärkte, zum Beispiel in Richtung der Staatsanleihen, konnte man sich seit einigen Monaten täglich ansehen. Aber selbst die Profis vertieften dieses Problem nicht weiter, weil sie nicht das gesamte Bild vor Augen hatten. Sie schrieben stattdessen nur über die fallenden Zinsen der Staatsanleihen und die Inversion ihrer Ertragskurve. Diese Inversion sollte unter normalen Bedingungen nur zu einer Rezession führen, doch wir hatten die Normalität bereits im Jahr 2001 vollständig verlassen. Sie war vielmehr die deutliche Ankündigung eines ordentlichen Aktiencrashs. Und wie eine Detonation in einem abbruchreifen Hochhaus die Hütte zum Einsturz bringt, wird es wohl auch diesem Börsenkrach ergehen. Aber jetzt ist es endlich heraus und man kann sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren.

Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen konsolidiert sich auch heute noch immer bei 247 Milliarden Dollar. Wir haben damit augenscheinlich ein Preisniveau erreicht, bei welchem sehr viele Investoren ihr Inventar verscherbeln. Dass es noch viel höher hinauf geht, verstehen sie allem Anschein nach nicht. In China war vom 6. bis 9. Juni ein Feiertag und der ist nicht zum Kauf von Kryptowährungen verwendet worden. Weil aber inzwischen selbst die Goldmänner davon ausgehen, dass der Kurs des chinesischen Auslands-Yuan weiter sinken wird, kann der weitere Aufstieg des Bitcoin als gesichert gelten. Er kostet heute 7.752 Dollar und der Litecoin ist mit 116 Dollar aber deutlich stabiler. Silber wird heute auf 419 Euro pro Kilo herabgedrückt, weil man damit in der Krise Geld verdienen möchte. Der Goldpreis wurde heute auf 1.325 Dollar pro Unze gesenkt und er wird sich schon kurz nach der Krise verdoppelt. So wurde es zumindest in Basel II festgelegt. Der WTI-Ölpreis zappelt noch immer bei 54,29 Dollar pro Fass herum, wird aber demnächst weiter in die Knie gehen.

Nach Angaben der Veranstalter protestierten am gestrigen Sonntag über eine Million Menschen gegen das neue Auslieferungsgesetz, welches es künftig erlauben soll, dass kritische Bürger aus Hongkong auf das chinesische Festland verbracht und dort abgeurteilt werden können. Die Polizei zählte wie immer in solchen Fällen etwas weniger Demonstranten und mit 240.000 Protestierenden wäre bei uns bereits eine offene Revolution im Gange. Wir bleiben bei China, weil es die USA demnächst auch ins Herz des amerikanischen Traums treffen wird. Damit ist Hollywood gemeint, dessen Kinozuschauer künftig mehrheitlich aus China stammen werden. Damit wäre China absehbar auf sämtlichen wirtschaftlichen Gebieten führend. Aber wie immer in solchen Wirtschaftsmärchen verhält es sich in Wirklichkeit mitunter ganz anders.

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