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Die große Krise von 2019 spitzt sich zu

Wir befinden uns in der spannendsten Phase unserer jüngeren Wirtschaftsgeschichte und keiner bekommt etwas mit. In dieser Beziehung muss man den Machthabenden ein Kompliment machen. Im Tarnen und Täuschen sind sie noch echte Weltmeister. Doch zum Glück reicht das nicht mehr aus. Die meisten besorgten Menschen machen sich Gedanken über einen Krieg im Nahen Osten, doch die wahren Probleme liegen in der Weltwirtschaft. Das kann man allein schon daran erkennen, dass die deutschen Leitmedien plötzlich in Donald Trump ein geniales Genie erkennen. Sie hatten in den letzten drei Jahren ständig kritisiert und kein gutes Haar an ihm gelassen. Und jetzt soll er auf einmal ein erstklassiger Stratege sein? Das kann glauben, wer will, aber mit seinem letzten Schachzug der Zollerhöhungen hat er den Bogen definitiv überspannt. Wenn das schiefgegangen ist und daran besteht kein Zweifel, dann werden es ihm unsere Mainstreammedien komplett in die Schuhe schieben. Die große Falle ist längst gestellt und er tappte ahnungslos in sie hinein. Er ließ sich von seinen engsten Beratern in die Irre führen und damit sind seine Tage gezählt. Er wähnt sich in einer sicheren Position, aber das taten schon ganz andere große Namen an seiner Stelle auch. Die Chinesen werden ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten nutzen und die besteht ganz einfach darin, dass sie den Dollar als Leitwährung von ihrem Sockel stürzen werden. Das wird ein ganzes Volk und mit ihm die ganze Welt ins Unglück stürzen. Da werden die von den jüngsten Zollerhöhungen verursachten geschätzten Mehrkosten für die Amerikaner mit 800 Dollar pro Kopf gar nicht mehr zum Tragen kommen. Bis zu den Europawahlen wird es noch einigermaßen ruhig sein, doch dann braut sich der perfekte Sturm zusammen und danach ist nichts mehr so wie früher.

Jeff Bezos stellte seinen Lunar Lander vor, mit welchem er ab 2024 einen regelmäßigen Pendelverkehr zum Mond einrichten will. Da weiß man wirklich nicht mehr, ob man lachen oder heulen soll. Er kann mit seinen Papierschiffchen nicht einmal die ISS mit Nachschub versorgen und will den tödlichen Van Allen Strahlungsgürtel mit einem umgebauten Müllcontainer durchqueren. Ob zu jenem Zeitpunkt überhaupt noch jemand auf der Erde verreisen kann, ist allerdings fraglich. Um nicht mehr als um heiße Luft geht es auch in der nächsten Meldung. Angeblich mehr als 10.000 Vorbestellungen des neuen Elektrokombis überlasteten die IT-Systeme von VW. Doch keiner dieser Prototypen wird jemals gebaut werden.

Weshalb kann ich das so sicher behaupten? Weil sich der Gesamtmarkt der Kryptowährungen in der Nacht auf den Sonntag mit einem Satz auf 215 Milliarden Dollar erhöhte. Sie sind das Gegenstück zu unserem Währungssystem. Je höher der Bitcoin aufsteigt, desto gefährlicher wird es für den Dollar, Euro und Co. Der Bitcoin kostete am Sonntag 7.226 Dollar und das führte in der Nacht zum Montag zu einer kleinen Korrektur, welche vorhersagte. Die Anleger trauten ihrer eigenen Courage nicht und wollten deshalb Kasse machen. Damit befinden wir uns bereits im zweiten Kryptoboom und der wird gigantisch werden.

Allem Anschein nach durfte Donald Trump keine Hochhäuser in China bauen, denn von der chinesischen Mentalität versteht er offensichtlich überhaupt nichts. Er zwang gestern die chinesische Delegation an den Verhandlungstisch zurück, indem er mit einem noch schlechteren Deal drohte, falls sie sich seinem Willen nicht beugen. Damit haben die Chinesen ihr Gesicht verloren und das mündete noch nie in ein Geschäft. Sie werden jetzt wohl zügig von einigen US-Staatsanleihen trennen und damit zeigen, wo der eigentliche wirtschaftliche Hammer hängt. Damit hat sich Donald Trump in klassischer Art und Weise den eigenen Ast abgesägt. Die USA sind ohne ihre Leitwährung Dollar nur ein kleiner Papiertiger und wie er aus dieser Bredouille wieder herauskommen soll, weiß kein Mensch.

In Großbritannien führt derweil die Brexit Party von Nigel Farage mit großem Abstand vor den anderen Parteien das Feld in den Umfragen an. Er wird die Europawahlen absehbar gewinnen und das ist von den Machthabern auch so gewollt. Das Austrittschaos kommt deshalb in knapp zwei Wochen nicht nur um die Ecke zurück, sondern es wird auch endlich stattfinden. Es ist ein integraler Bestandteil des von mir angekündigten großen Sturms. Nur eine kleine Brise im Bodensee war der von Konstanzern aufgerufene Klimanotstand. Deshalb tat jetzt auch Irland den gleichen peinlichen Schritt. Das ist alles ein abgekartetes Spiel und Teil eines mäßigen PR-Konzepts, welches aber nicht funktionieren wird. Das hätte im letzten Jahrhundert noch ganz gut funktionieren können, aber heutzutage ist das nur noch ein Rohrkrepierer der feinsten Sorte.

Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen hatte sich mit einer minimalen Korrektur auf 213 Milliarden Dollar begnügt und hatte sich äußerst schnell davon erholt. Deshalb wird ganz rasch zu neuen Höhen ansetzen. Der Bitcoin kostet heute 7.079 Dollar und es wird nicht mehr lange dauern, bis er wieder glühen wird. Der Silberpreis steht heute mit 419 Euro pro Kilo unter einem massiven Druck und kündigt von der Währungsreform. Beim Goldpreis bleibt mit 1.283 Dollar pro Unze hingegen alles verhältnismäßig stabil. Auch der WTI-Ölpreis bewegt sich heute mit 62,52 Dollar pro Fass ganz leicht, ob er jedoch ausbrechen wird, ist weiterhin fraglich.

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