Privacy Policy Die jährliche Inflationsrate sinkt in Venezuela unter eine Million % – AG News

Die jährliche Inflationsrate sinkt in Venezuela unter eine Million %

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Am 13. Juni 2019: Durch eine Reduzierung der Geldmenge konnte die Zentralbank die jährliche Inflation in Venezuela auf unter eine Million Prozent senken. Konkret waren es für die letzten 12 Monate bis Mai 2018 nur noch 815.194 %. Mittels einer Währungsreform könnte man den Spuk beenden, das kommt auch relativ bald und nicht nur für Venezuela. Uns bleibt eine große Inflation nach fast hundert Jahren zum zweiten Mal erspart. Trotzdem ist von einem auf den anderen Tag das Geld weg und das wird noch in diesem Jahr stattfinden. Die Wirtschaftskrisen werden seit langer Zeit inszeniert und das nach einem identischen Rezept. Dieser Blog weist Ihnen den Weg durch die große Krise von 2019 und Sie werden damit alles rechtzeitig erfahren. Die Beobachtung der wirtschaftlichen Aktivitäten ist dabei nicht die einzige Möglichkeit zur Erfassung der Krise. Man kann damit nur noch die Vitalität des Finanzsystems überwachen, welches zu einem bestimmten Zeitpunkt einfach abgeschaltet wird. Dieser Zeitpunkt wird kryptisch über die Leitmedien mitgeteilt, damit sich die Helfershelfer noch rechtzeitig etwas vom Kuchen abschneiden können. Eine Wirtschaftskrise ist eine Maßnahme zur Bereicherung und deshalb kann sich der gut informierte Zeitgenosse, ohne selbst daran schuldig zu sein, eine goldene Nase daran zu verdienen.

Damit kommen wir zum Wirtschaftsüberblick:

Die Weltwirtschaft befindet sich seit der ersten Finanzkrise von 2008 im Niedergang und wurde lediglich durch mehrere Versuche kurzfristig reanimiert. Inzwischen befinden uns seit bald anderthalb Jahren in der Phase, in welcher nur noch der vollkommene Absturz hinausgeschoben wird. Und auch das funktioniert in immer kürzeren Intervallen viel schlechter. Doch die typische Krisenzeit der letzten hundert Jahre befindet sich im Herbst. Ab der letzten Augustwoche sollte man sich deshalb nicht mehr sehr weit von seinem Schornstein entfernen.

Im Mai 2019 ging der Autoabsatz in China erneut zurück, und zwar um 16,4 %. Wir haben es nun deshalb erstmals seit längerer Zeit (Adam und Eva) mit einem zurückliegenden Jahr zu tun, in welchem es in jedem aufeinanderfolgenden Monat mit den Verkaufszahlen talwärts ging. 2008 dauerte diese Phase nur ein paar wenige Monate und der Fall war nicht tief. Außerdem ging heute der WTI-Ölpreis zeitweise auf bis 50 Dollar pro Fass zurück. Zeitlich gesehen, muss exakt dann jemand eine Taste gedrückt haben, welche ein paar Tanker im Golf von Persien beschoss. Denn einen derart kurzen Zyklus zur Manipulation des Ölpreises hatten wir bislang nicht, d.h. auch hier befindet man sich am Ende seines Lateins.

Der heutige kurze Börsenüberblick:

Nach zwei Tagen des Anstiegs legten die chinesischen Aktien gestern eine Verschnaufpause ein. Auch mit den europäischen Aktien ging es leicht zurück, insbesondere hatten schon die ganze Woche die spanischen Titel Blei in ihren Schuhen. In den USA war die Nasdaq gestern der große Verlierer am Aktienmarkt, welche insbesondere von Facebook ziemlich hart getroffen wurde. Der Dow und der S&P schwebten orientierungslos im oberen roten Bereich herum. Die Tesla-Aktie musste wieder einige Federn lassen und ist wie die Aktie der Deutschen Bank für einen Schiffbruch bestimmt. Der Bloomberg-Dollar-Index stieg stark an und das britische Pfund verlor nur deshalb, weil der No-Deal-Austritt keinen Zuspruch im Parlament fand. Der Euro ging schließlich in die Knie, weil Donald Trump Sanktionen gegen Nordstream 2 androhte. Nur bei den Kryptowährungen ging es mit soliden Schritten weiter voran. Der Bitcoin hielt sich über 8.000 Dollar und Ethereum wieder über 250 Dollar. Der Anstieg der internationalen Aktienkurse war allein wieder einmal nur der Zunahme der globalen Geldmenge zu verdanken. Also nur ein ganz billiger Zaubertrick, welcher allerdings auch nicht mehr lange klappen wird. Ohne ein kräftiges weltweites Wirtschaftswachstum ist der Niedergang der Aktien nicht mehr aufzuhalten.

Am 14. Juni 2019: Eine Cruise Missile der Huthi-Rebellen im Jemen traf einen zivilen Flughafen in Saudi-Arabien und verwundete dort insgesamt 26 Menschen. Dieser Krieg im Stil der Mad-Max-Filme wird von unseren Leitmedien nur bei Bedarf erinnert. Wir bleiben in der heißen Wüste, wechseln aber in die Sahara. Wie ich bereits mehrfach schrieb, könnte sogar nur ein kleiner Teil der Sahara nicht nur ganz Europa, sondern die komplette Welt mit Energie versorgen. Zu diesem Schluss kam jüngst auch Professor Amin Al-Habeibeh an der Nottingham Trent University. Es gibt zwar noch einige praktische Probleme zu lösen, wenn man dort Felder mit Solarzellen aufstellen möchte. Zum einen sind es politische Probleme und zum anderen ist dort auf die Dauer für Solarzellen zu heißen. Außerdem regnet laufend der Sand auf diese Anlagen nieder, welches ihren Wirkungsgrad vermindert.

Nur einen Tag später erweisen sich die Schüsse auf die Öltanker im persischen Golf bereits als reine Rohrkrepierer. Denn vieles von dem, was früher in der Manipulation perfekt zum Erstaunen des Publikums funktionierte, klappt jetzt nicht mehr. Saudi-Arabien hat nicht nur die Huthis an der Backe, sondern auch noch den Verfall des WTI-Ölpreises. Außerdem haben sie vermutlich auch den Klassiker der BWL nicht ganz verstanden: Umsatz ist Preis mal Menge. Im nächsten Schritt wollen sie die Fördermenge begrenzen und damit den WTI-Ölpreis erhöhen. Aber sie werden trotzdem nicht das benötigte Geld einnehmen. Der Goldesel ist einfach nicht mehr da. Durch den Angriff auf die Öltanker ging der Ölpreis nicht wie gewünscht in die Höhe. Und deshalb könnte es bald zu völlig unbedachten Handlungen kommen. Die große Krise lodert deshalb immer mehr auf.

Der Kreml ist mit der Stationierung weiterer 1.000 US-Soldaten in Polen natürlich gar nicht erfreut und drohte gestern mit Vergeltung. Doch man stelle sich die Versetzung von 1.000 Soldaten in den achtziger Jahren vor, denn darüber hätte niemand berichtet. Wir befinden uns also angeblich kurz vor dem dritten Weltkrieg und die Russen bekommen wegen 1.000 Mann die Panik?

Der Börsenüberblick von heute:

Die beschossenen Tanker befeuerten lediglich die Aktienkäufer in China, aber auch nur für kurze Zeit nach der Börseneröffnung. Auch in Europa stiegen die Kurse für ein paar Stunden an, um dann wieder abzufallen. Selbst in den USA hielt sich die Kaufpanik in ganz engen Grenzen. Der Börsentag begann dort wieder einmal ganz traditionell mit einem großen Short-Squeeze, damit es in der großen Krise von 2019 keinen „Big Short“ mehr gibt. Die Nasdaq kam dabei aber nicht mehr über ihren gleitenden 50-Tagesmittelwert hinaus und der Dow fand in seinem gleitenden 50-Tagesmittelwert erneut eine bequeme Widerstandslinie zum Ausruhen. Der chinesische Auslands-Yuan bleibt weiterhin in einem sehr engen Kanal mit seinen Kursen. Ausgerechnet nur der Bitcoin konnte von den beschossenen Tankern profitieren, was jedoch sicherlich nicht beabsichtigt war. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen stieg auf 264 Milliarden Dollar an und wird dieses Mal bei seinem beinharten Aufstieg das alte Finanzsystem wie ein schwarzes Loch verschlucken. Der Bitcoin kostete heute 8.305 Dollar und der Litecoin ging auf 129 Dollar zurück. Auch die Edelmetalle stiegen wieder deutlich an, erreichten aber noch keine Krisenhöhe. Silber kostete 428 Euro das Kilo und Gold bei 1.353 Dollar pro Unze. Der WTI-Ölpreis stand heute bei 52,04 Dollar pro Fass und gestern kamen bei uns in Süddeutschland die Benzinpreise auf breiter Front ins Rutschen. Das dürfte die Scheiche in der Hitze ihrer Wüste wohl zur natürlichen Weißglut bringen. In Hongkong zeichnete sich als Nebeneffekt der Demonstrationen eine Liquiditätskrise durch gestiegene Zinsen unter den dortigen Banken ab, die absehbar von den dortigen Banken nicht bedient werden kann. Irgendwann wird also ziemlich bald irgendwo etwas brechen und dann ist es geschehen. Das komplexe Finanzsystem lässt sich nicht mehr durch eine primitive Planwirtschaft lenken. Und über alledem taumelte die Aktie der Deutschen Bank heute wieder auf der Klippe des Todes um die 6 Euro herum.

In Europa haben die chinesischen Hersteller von Smartphones (Huawei und Xiaomi) die Ikonen Apple und Samsung vom Thron gestoßen. Im ersten Quartal 2019 verlor Samsung 7 % und Apple sogar 23 %. Die EMEA-Verkaufszahlen (Europa und Naher Osten) gingen krisenbedingt im ersten Quartal 2019 um 3 % zurück. In Hongkong stieg der Hibor (Zinsen, welche Banken in Hongkong untereinander verlangen) so stark an, wie seit der Finanzkrise von 2008 nicht mehr. Hintergrund hierfür sind die noch immer andauernden Massenproteste in diesem Stadtstaat. Der Hongkong-Dollar profitierte von dieser Zinserhöhung, die Börse jedoch nicht. Inzwischen liegen die Gesetzespläne zur Auslieferung von Hongkonger Bürgern an China aber auf Eis und die Demonstranten haben damit zumindest einen Teilerfolg erzielt.

Last but not least:

An der Londoner Edelmetallbörse wurde jetzt endlich das Trinken von Alkohol während der Arbeitszeit untersagt.

In den USA greift bereits einer von 6 Menschen zu Psychopharmaka.

Nahezu 40 % aller Amerikaner begeben sich nicht in den Ruhestand, weil ihre wirtschaftliche Situation dies nicht zulässt.

Die Chinesen lassen derweil ihre Wut über den Handelskrieg an Gummiköpfen von Donald Trump aus, welche sie verdreschen können.

60 % der Schüler den Ultra-liberalen Waldorf-Schulen in New York sind nicht geimpft.

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