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Die jüngere Wirtschaftsgeschichte ab 2016

Die Wirtschaftsgeschichte ist die eigentliche Geschichte der Welt, weil es in der klassisch gelehrten Geschichte letzten Endes immer um wirtschaftliche Aspekte geht. Das Geld regiert schließlich die Welt und es wird in der Regel immer geklaut, wenn man wirklich reich werden möchte. Wir haben es deshalb seit über 5.000 Jahren mit einer klassischen Raubwirtschaft zu tun, denn die vermeintliche Marktwirtschaft existiert nur in den Märchen von Ludwig Erhard und anderen Brüdern. Weil es sich um eine sehr lange Geschichte handelt, habe ich mich dazu entschieden, in der jetzigen Zeit zu beginnen und sie bis zu ihren Ursprüngen zurückzuverfolgen. Um die wirtschaftlichen Vorgänge in der heutigen Zeit besser verstehen zu können, ist der Einblick in die Wirtschaftsgeschichte ein optimaler Zugang. Außerdem versteht man die wirtschaftlichen Zusammenhänge und Mechanismen nur dann, wenn man über profunde Kenntnisse in der Wirtschaftsgeschichte verfügt. Sie wiederholen sich nämlich immer wieder und deshalb ist ein Studium der Volkswirtschaftslehre ohne den Hintergrund der Wirtschaftsgeschichte völlig sinnlos. Das Studium der Chemie wäre schließlich ohne chemische Experimente ebenfalls ein hoffnungsloses Unterfangen.

In der bundesdeutschen Realität ist es aber tatsächlich so, dass sich die Volkswirte mit falschen Wirtschaftstheorien und ihren nicht funktionierenden politischen Anwendungen beschäftigen. Doch diese unsinnige Konstellation macht für die Herrschenden durchaus einen Sinn, wie sich zeigen wird. Man kann zwar Wirtschaftsgeschichte in Deutschland studieren, aber es handelt sich dabei nicht um die echte Wirtschaftsgeschichte, sondern bestenfalls um Anekdoten. Wir rasen seit dem Jahr 2001 auf einen dramatischen Dreh- und Angelpunkt unserer jüngeren Wirtschaftsgeschichte zu, welcher im Sommer 2016 in seine letzte entscheidende Phase eintrat. Der erste Teil der Trilogie beginnt deshalb mit dem Volksreferendum in Großbritannien und mit den Präsidentschaftswahlen in den USA. Es war ein schicksalhaftes Jahr, in welchem die Weichen für die nähere Zukunft gestellt wurden. Denn selbst nur mit einem rudimentären Wissen in Wirtschaftsgeschichte war klar, dass der Austritt Großbritanniens aus der EU niemals stattfinden würde. Ich habe den ersten Teil im Januar 2019 veröffentlicht und er handelt von den wichtigsten Ereignissen bis zur Bitcoin-Blase im Herbst 2017.

Denn auch die Krypto-Währungen sind ein klares Zeichen der Veränderung, nur werden sie im Gegensatz zum Austritt der Briten aus der EU auch tatsächlich in naher Zukunft als Währung in unserem Alltag stattfinden. Mittlerweile haben bereits zwei Staaten Krypto-Währungen eingeführt und absehbar wird es kein Land geben, welches das nicht machen wird. Doch das wäre schon das Ende der Trilogie. Im zweiten Teil geht es vom Platzen der Blase für Kryptowährungen im vierten Quartal 2017 bis zum Ausbruch der zweiten Finanzkrise an Weihnachten 2018. Sie haben von ihr lediglich nichts in den Leitmedien mitbekommen, weil die Zentralbanken ihre Geldschleusen öffneten und so den Grinch noch einmal vertreiben konnten. Weihnachten 2018 war zwar gerettet, doch Anfang März 2019 ließen die Wirkungen dieser geldpolitischen Manipulation bereits wieder spürbar nach. Der dritte Teil dieser Trilogie handelt deshalb von dieser Liquiditätsspritze und ihren nachfolgenden Injektionen, bis eine unvermeidliche Hyperinflation diese Veranstaltung beenden wird. Die Zyklen nach den weiteren Geldspritzen werden immer kürzer ausfallen, bis alles innerhalb weniger Sekunden in die Luft fliegt. Erst nach diesem spektakulären Feuerwerk geht diese frühzeitliche Raubwirtschaft zu Ende und der Start in eine bislang unbekannte Marktwirtschaft kann endlich beginnen.

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