Privacy Policy Die Kriegstreiber bei ihrer sinnlosen Arbeit | AG News

Die Kriegstreiber bei ihrer sinnlosen Arbeit

Der Ölpreis stieg schon vor der neuerlichen Eskalation der USA mit dem Iran an und wirkte sich nebenbei bemerkt dieses Mal überhaupt nicht mehr messbar auf ihn aus. Beim letzten hochgejubelten Vorfall mit dem brennenden Öltanker funktionierte das mit dem stark ansteigenden Ölpreis noch wesentlich besser. Insgesamt sind wir aber von einem dritten Golfkrieg oder gar von einem dritten Weltkrieg um Lichtjahre weiter entfernt, als vom nächsten Mondflug. Weil jedoch in diesem Jahrhundert alle drei Ereignisse nicht mehr stattfinden werden, haben wir es nach dem nur für die Leitmedien inszenierten Impeachment-Verfahren nun mit dem nächsten großen Ablenkungsmanöver zu tun. Was wirklich in diesem Monat zählt, ist lediglich der Versuch der amerikanischen Zentralbank FED ihre Gelddruckmaschine wieder herunterzufahren. Diese völlig vergebliche Bemühung will man bereits zur Monatsmitte beginnen, weil man schnurstracks auf das harte Ende der Geldmengenerweiterung am bald fälligen Zahltag zusteuert. Wie das mit einer Reduktion des Gelddruckens funktionieren soll, weiß in Wirklichkeit auch keiner mehr, nachdem man bereits vor einem Jahr mit einem ähnlichen Versuch kläglich gescheitert war. Aber vielleicht kann man in diesen verrückten Zeiten den berühmten Trick des Freiherrn von Münchhausen endlich in der Praxis nachvollziehen, d.h. sich selbst am Schopfe aus dem ganzen Schlamassel ziehen. Schließlich gelingen inmitten der größten Weltwirtschaftskrise auch plötzlich Errungenschaften in der Physik, welche ebenfalls schlicht und ergreifend frei erfunden sind. Es begann mit der angeblichen Entdeckung der Gravitationswellen und endet in diesen Tagen bei der vermeintlichen Durchführung der ersten Teleportation oder besser bekannt als dem Beamen auf dem Raumschiff Enterprise. Wer dies alles tatsächlich beherrschen sollte, für den dürfte die Klimakrise eigentlich eine ganz leichte Übung zum Aufwärmen sein. 

Das wirkliche Problem dieser Zeit stellt die dramatische Geldmengenerweiterung der FED dar. Auch die Ankündigung in wenigen Tagen daran herumzuschrauben, ist nicht gerade beruhigend. Man hat nämlich seit 1913 eine komplizierte Betrugsmechanik entwickelt, welche nach 107 Jahren kein Mensch mehr vollumfänglich versteht. Das konnte man in den letzten vier Monaten anhand der Probleme mit dem amerikanischen Repo-Markt sehr deutlich erkennen. Bildlich gesprochen handelt es sich hierbei um den Turmbau zu Babel, welcher inzwischen auf einer Höhe von 10.000 Metern angelangt ist. Die Schwingungen in dieser Höhe sind äußerst bedenklich und die Statik dieses exorbitanten Gebäudes ist inzwischen einfach nicht mehr gewährleistet. Die Annahme, dass dieses Konstrukt alsbald den Gesetzen der Schwerkraft folgen wird, ist die wohl einzig akzeptable Schlussfolgerung aus diesem ganzen Projekt. Wird aber dennoch von den deutschen Leitmedien als Verschwörungstheorie gebrandmarkt. Sie machen sich aber nicht die Mühe, uns die Statik dieses komplexen Bauwerks vorzurechnen.

Die Auflage der vierten Ausgabe des Quantitative Easing (QE4) in der Schlussphase des Finanzsystems wurde von vielen bereits vor Jahren korrekt prognostiziert. Wie lange dieser Prozess jedoch dauern und wie er verlaufen bzw. enden könnte, wurde dabei aber nicht verraten. Erst seit knapp einer Woche wissen durch das Ausschlussprinzip, dass das QE4 schon seit ungefähr 4 Monaten im Gange ist. Dass es sich wie von der FED im Herbst mehrfach behauptet um kein QE handelte, glaubten ohnehin nur die wenigsten. Doch diese Tatsache verringert die noch verbleibende Laufzeit des aktuellen Finanzsystems erheblich. Ging man bis Silvester noch davon aus, dass QE erst zwischen den Jahren beginnen würde, ist zum jetzigen Zeitpunkt eine Extrapolation bis zum April nicht mehr ganz sicher. Eine Rückführung dieses Programms ist nur in ganz geringem Umfang möglich, bevor es an den Märkten wieder rumort. Selbst ein harter Austritt der Briten würde zum Monatsende keine großen Verwerfungen für Deutschland bringen, weil die britischen Importeure entweder aufgrund der Krise über genügend Lagerbestände verfügen oder noch einmal rechtzeitig Waren nachbestellt haben dürften. Sollte die FED den Brexit jedoch nutzen, um ihren radioaktiven Ballast abzuwerfen, dann schaukelt das deutsche Narrenschiff in der Karnevalszeit ganz ordentlich!

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