Privacy Policy Die lokalen Lockdowns in Frankreich werden bis zum Jahresende andauern | AG News

Die lokalen Lockdowns in Frankreich werden bis zum Jahresende andauern

Der französische Premierminister Jean Castex sagte, dass er weitere Lockdowns in Frankreich erwarte, weil sich die Infektionszahlen weiter erhöhen würden.

Er empfahl deshalb heute ausgerechnet seinen geselligen Landsleuten die Einschränkung des gesellschaftlichen Lebens.

Und damit nicht genug: Es werde in nächster Zeit keine Lockerung der Maßnahmen gegen das Corona-Virus geben.

Das sind klare Worte von ihm auf dem Nachrichtenkanal “franceinfo”, welche alle exakt in die große Agenda passen.

Castex stellte weitere lokale Lockdowns bis wenigstens zum Jahresende in Aussicht.

Das Verbot von Bargeld mitten im Winter schafft also automatisch auch das Corona-Virus ab?

Das ist doch alles nicht mehr wahr!

Montpellier und Toulouse werden ab morgen um Mitternacht zu Zonen mit höchster Alarmbereitschaft erklärt.

Diese beiden Städte gesellen sich zu Paris, Marseille, Lille, Lyon, Grenoble und Saint-Etienne, welche zuvor schon in höchste Alarmbereitschaft versetzt wurden.

Die lokalen Lockdowns gelten zunächst für 15 Tage, bevor sie wieder überprüft werden.

Solche “Prüfungen” kann man sich gut vorstellen, wenn er bis zum Jahresende nichts lockern will!

Castex versicherte den Bewohnern dieser Städte, dass die Wirtschaftshilfen der Regierung dem Ausmaß der lokalen Lockdown-Maßnahmen angepasst werden.

Das ist klar, weil es sich dabei nur um Kredite handelt und die sind eben immer vorhanden.

Castex war zuvor Bürgermeister in einer Gemeinde mit nur 6.000 Seelen, d.h. er hat überhaupt keine Ahnung, was er da alles von sich gibt.

Er wurde im Juli überraschend Premierminister und ist im Moment noch gegen einen pauschalen Lockdown für das gesamte Land.

Auf diese Weise will man uns den zweiten Lockdown schmackhaft machen, weil einzelne regionale Lockdowns in allen Städten natürlich etwas anderes sind, als ein Lockdown im gesamten Land.

Damit kann man auch mehr Bußgelder eintreiben, weil keiner mehr durchblickt, was dann noch erlaubt ist, weil dann alles regional unterschiedlich geregelt ist.

Er behauptete, dass sich die Franzosen zu früh über die Lockerungen gefreut hätten, was doch ganz normal ist.

Außerdem kündigte er für den 22. Oktober eine neue Corona-App für Frankreich an.

Er gab damit indirekt zu, dass die erste “StopCovid” Tracing App nicht richtig funktionierte.

Castex wurde übrigens dafür kritisiert, dass er selbst die App nicht heruntergeladen hatte.

Auch Boris Johnson hält sich nicht an die von ihm geschaffenen Regeln.

Castex versprach deshalb, dass er die zweite App sofort nach ihrem Erscheinen installieren werde.

Das ist doch alles nur noch Realsatire!

Auch in Frankreich wurde im letzten Monat der Widerstand gegen die zunehmenden Lockdown-Maßnahmen immer größer.

Am vergangenen Montag haben Messeveranstalter und Zirkusleute, Pferdekutschen- und Taxiunternehmen damit begonnen, ihre Fahrten im Schneckentempo zu absolvieren.

Sie behinderten damit den Verkehr in mehreren großen französischen Städten.

Die neuen Restriktionen in Paris und Marseille haben in der letzten Woche die Bewohner dazu gebracht, den Tod ihrer Restaurants und Bars in einem Trauermarsch öffentlich zu beklagen.

Die Stadtverwaltung in Marseille richtete indessen einen wissenschaftlichen Beirat ein, welcher die Zentralgewalt von Paris wieder zurückholen soll.

Wer das glaubt, der kann noch sehr lange darauf warten!

Frankreich hat angeblich 32.730 Corona-Tote zu beklagen und steht damit in Europa ziemlich weit vorne in den Corona-Charts.

Am vergangenen Wochenende berichteten die Gesundheitsbehörden von 43.000 neuen Infektionen, welche prozentual den Zuwächsen in anderen Ländern entsprechen.

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