Privacy Policy Die Niederlande wollen geraubtes Kulturgut aus ihrer Kolonialzeit wieder zurückgeben – AG News

Die Niederlande wollen geraubtes Kulturgut aus ihrer Kolonialzeit wieder zurückgeben

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Die niederländische Regierung versprach alle gestohlenen Gegenstände aus ihrer Kolonialzeit an diejenigen Länder, aus welchen sie stammen, zurückzugeben.

Die Richtlinien hierfür entsprechen dem Bericht einer beratenden Kommission von Experten aus den führenden Museen.

Im Bericht dieser Kommission findet man ausnahmsweise sogar einmal die richtigen Worte und spricht von Plünderungen in den ehemaligen Kolonien.

https://news.artnet.com/art-world/netherlands-report-cultural-objects-restitution-1914398

Das Dokument wurde im Oktober 2020 veröffentlicht und forderte die Anerkennung des Unrechts, welches man den damaligen Völkern in ihren Kolonien angetan hatte, indem man ihnen Kulturgegenstände gegen ihren Willen wegnahm.

Man empfahl ausnahmslos die Rückgabe dieser Artefakte an die früheren Kolonien.

Die Regierung wird nun ein unabhängiges Gremium zur Überwachung der Rückgabeforderungen berufen, in welchem garantiert einige der Urenkel der Plünderer vertreten sind.

Die niederländischen Museen wurden dazu aufgefordert, die geraubten Kunstgegenstände aufzulisten.

„Aufgrund der niederländischen Überlegenheit in den Zeiten als Kolonialmacht hätte man diese Kulturgegenstände ganz offen gesagt gestohlen“, schrieb die niederländische Regierung kürzlich in einer Stellungnahme.

Wohl zähneknirschend schränkte man aber ein, „falls der Raub aus einer früheren niederländischen Kolonie tatsächlich nachgewiesen werden kann, wird alles bedingungslos zurückgegeben.“

„Gestohlenes kulturelles Gut aus einer früheren Kolonie, welches kulturell, geschichtlich, historisch oder religiös bedeutend ist, wird ebenfalls anstandslos zurückgegeben!“

Das hört sich alles ziemlich fair an, doch ob dies alles in der Praxis wie beschrieben auch durchgeführt wird, ist sehr zu bezweifeln.

Zum einen sind garantiert im Lauf der Jahrhunderte schon viele Einzelstücke in Privatbesitz verschoben worden und zum anderen handelt es sich nur um die Spitze eines Eisbergs von Raubzügen.

Holland stieg nur deshalb zur Kolonialmacht und damit zum Wohlstand auf, weil man seinerzeit die mit Silber beladenen portugiesischen Schiffe und deren Kolonien ausraubte.

Die Wirtschaftsgeschichte der letzten 5.000 Jahre ist eine einzigartige Bilanz einer permanenten Raubwirtschaft und daran hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert.

Keines der großen und bekannten Vermögen wurde ehrlich verdient, insbesondere auch das des Adels nicht.

Es gibt also keinen Grund diese Leute im Boulevard-Journalismus bis zum heutigen Tag zu verherrlichen.

Der neueste Schlager im Raubgeschäft ist das Corona-Virus mit welchem man die Staatskassen und auch die Bürger mit unterschiedlichen Tricks (Impfstoffe, Tests etc.) global ausraubt.

In meinem Buch „Ausgeraubt“ (einfach auf dieser Seite nach unten scrollen) ist dies insbesondere für die jetzige Krise detailliert beschrieben worden.

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