Privacy Policy Die Pandemie des 14. Jahrhunderts – AG News

Die Pandemie des 14. Jahrhunderts

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Im Juni 1348 mehrten sich die Berichte aus England über mysteriöse Symptome einer bis dahin unbekannten Krankheit.

Es begann ziemlich mild und unverdächtig: Kopfschmerzen, Schmerzen und Übelkeit. 

Doch dann folgten schwarze Beulen auf der Haut, welche sich vorwiegend in den Achselhöhlen und in der Leiste bildeten.

Dies gab der Krankheit ihren Namen „Beulenpest“,

Im letzten Stadium dieser damals noch unbekannten Krankheit kam es zu hohem Fieber und dann zum Tod.

Heute ist die Beulenpest mit Antibiotika heilbar!

Der schwarze Tod!

Die Soldaten und Karawanen brachten die Beulenpest (Yersina pestis) mittels eines Bakteriums welches von den Flöhen auf Ratten übertragen wurde aus Zentralasien in die Häfen am Schwarzen Meer.

Das Mittelmeer mit seinen damals zahlreichen Handelsrouten ermöglichte es dieser Krankheit ganz schnell auf Handelsschiffen nach Italien zu gelangen.

Von dort aus ging es dann weiter nach ganz Europa.

Der schwarze Tod löschte zwischen einem Drittel und der Hälfte der gesamten Bevölkerung in Europa und im Nahen Osten aus.

Erschwerend kam ab dem 11. Jahrhundert noch hinzu, dass beginnend mit Papst Gregor IX. bis zu Papst Innozenz VIII. die Katzen als Geschöpfe Satans verteufelt wurden.

Dies führte dazu, dass Katzen beinahe ausgerottet wurden und damit die ärgsten Feinde der Ratten stark dezimiert wurden.

Zum Pech kam also auch noch wie immer in solchen Fällen die Dummheit mit hinzu.

Die Beulenpest führte zu einer Wirtschaftskrise, weil die Ernten nicht eingefahren werden konnten, weil ein Drittel der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte tot war und die Gemeinden kollabierten.

Eine von 10 Gemeinden in England, in der Toskana und anderen Regionen ging verloren und kam auch niemals wieder zurück.

Die Ruinen solcher verschwundenen Ortschaften stehen noch heute zum Beispiel in der Toskana!

Die verlassenen Häuser verfielen und wurden vom Gras überwuchert.

Es stehen deshalb heute nur noch die Kirchen dieser verlassenen Ortschaften allein in der Landschaft herum.

Parallelen zum Corona-Virus!

Die heutige Situation ähnelt der von der Beulenpest geprägten Zeit jedoch nur in Ansätzen.

Aber auch damals nutzten Großunternehmen diese Gelegenheit zu ihrem wirtschaftlichen Vorteil.

Der Onlinehandel profitierte von der heutigen Pandemie ganz klar, weil das Einkaufserlebnis inzwischen völlig auf der Strecke blieb.

Man hat gar keine Lust mehr zu shoppen, mit Ausnahme der völlig abgestumpften Menschen, welche alles dafür tun würden.

Der Einkauf im Baumarkt muss heute gleich um 8 Uhr morgens erfolgen, weil man sonst in langen Schlangen stecken bleibt. 

Die Menschen arbeiten kaum noch etwas und renovieren ihre Häuser. Die hiesige Sperrmüllmenge hat zum Beispiel um über 100 % zugenommen.

Und ein Elektronikhändler schickte heute eine E-Mail, dass jedes Produkt nach Hause geliefert wird.

Das lohnt sich aber nicht und deshalb wird er leider untergehen.

Die aktuelle Weltwirtschaftskrise war aber schon lange vor dem Corona-Virus da.

Ohne das Virus hätte sich die Weltwirtschaft vielleicht noch bis in das nächste Frühjahr geschleppt und dann wären ebenfalls alle Lichter ausgegangen!

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