Privacy Policy Die Rückkehr der Untergangpropheten – AG News

Die Rückkehr der Untergangpropheten

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Immer wenn sich die Mutter aller Krisen oder die große Krise von 2019 verschärft, dann kommen die Untergangpropheten im Auftrag der Vermögensberater zurück und können zielsicher einen Termin für den Untergang des Finanzsystems benennen. Und dies selbst dann, wenn ihnen jeglicher wirtschaftlicher Durchblick fehlt. Gestern war es wieder einmal soweit und man streute über Opposition 24 die falsche Nachricht aus, dass es am 29. März 2019 zu einer Währungsreform kommen würde. Und damit nicht genug, behauptete man sogar noch, das man bei dieser Gelegenheit den Goldstandard wieder einführen würde. Dem ist natürlich nicht so.

An diesem Termin wird wieder einmal nichts passieren, weil zumindest im Westen keiner den Mut zu einer derart drastischen Maßnahme besitzt. Das würde zu gigantischen Verlusten quer durch alle Volksschichten führen und damit geradewegs in einen Bürgerkrieg. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Goldbestände der westlichen Welt in den letzten 25 Jahren nach Asien verkauft wurden. Wenn also jemand einen Goldstandard einführen würde, dann wären es vielleicht die Chinesen zusammen mit den Russen und Indern. Doch weil auch dort noch keiner selbstmordgefährdet ist, könnte das noch einige Zeit dauern. Würde China einen Goldstandard einführen, wäre dies gleichbedeutend mit dem Ende der kommunistischen Partei. Eine solche Maßnahme würde kein Regierungschef überleben, weil dann 1,3 Milliarden Menschen in Rage geraten würden. Und das wissen alle Beteiligten.

Es handelt sich bei solchen Terminen immer um reine Angstmacherei, weil man damit gutes Geld verdienen kann. Doch wie bereits von mir beschrieben, gibt es kein Allheilmittel gegen die anstehende zweite und ultimative Finanzkrise. Wir werden alle verlieren, weil der Kuchen sehr klein geworden ist und alle etwas davon abhaben möchten. Man kann also höchstens seine Verluste minimieren oder den Totalverlust vermeiden. Die Zentralbanken versuchen die Implosion des derzeitigen Finanzsystems möglichst weit in die Zukunft zu verschieben, was aber immer schwieriger wird. Einen exakten Termin kann man im Moment noch nicht berechnen, aber durch die Beobachtung der Geldmengenausweitung bzw. ihrer Wechselwirkungen auf das Wirtschaftswachstum kann man es eines Tages klar erkennen und handeln. Den Totalverlust kann man aber nur dann abwenden, wenn man sich schon jetzt auf das neue Finanzsystem vorbereitet.

Im Moment weiß man lediglich mit absoluter Sicherheit, dass das derzeitige Finanzsystem nicht mehr zu retten ist und die halbherzigen Rettungsversuche bereits gescheitert sind. Man meint es noch einigermaßen steuern zu können, aber in Wirklichkeit fährt man es mit beschleunigter Geschwindigkeit direkt vor die Wand, um noch ein paar Monate Zeit herausschinden zu können. Vor allen Dingen im zweiten Halbjahr 2019 sollte man deshalb auf der Hut sein, weil das System immer instabiler wird. Die EZB wird im zweiten Halbjahr noch einmal die Geldschleusen öffnen, welches jedoch absehbar nichts mehr bringen wird. Zu dieser Erkenntnis wird man vermutlich erst im zweiten Halbjahr 2019 kommen. Und erst dann sollte man sich richtig anschnallen.

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