Privacy Policy Die Ruhe vor dem nächsten Sturm | AG News

Die Ruhe vor dem nächsten Sturm

In unseren Leitmedien ist es in letzter Zeit immer ruhiger geworden, obgleich es auf der ganzen Welt weiterhin kräftig rumort. Zum Beispiel in Frankreich und natürlich nach den Wahlen auch in Großbritannien, aber in unseren Mainstream-Medien geht es trotzdem weiter um völlig belanglose Meldungen. Insbesondere die Wirtschaftsberichterstattung existiert praktisch überhaupt nicht mehr, falls man unter Wirtschaft nicht die nächste Kneipe an der Ecke versteht. Die Klimadiskussion wird zwar weiter forciert, aber man hat sich mit diesem Thema kräftig verspekuliert. Außerdem hat man mit Greta Thunberg als Galionsfigur einen richtig schönen Griff ins Klo getan. Ob ihr Auftritt am Wochenende in der Bahn ihr heimlicher Abschied war, werden wir bald erfahren. Jedenfalls stellten sich einige ihrer Jünger gestern vor einen Kohlenzug in den USA auf die Schienen und wurden dabei fast überfahren. Hier in Deutschland lösten sich die ersten regelmäßigen Demonstrationen mangels Masse schon wieder auf. Der Zweck dieser Kommunikationsmaßnahmen wurde in Form des Klimapakets erreicht und an den wirtschaftlichen Folgen werden wir künftig noch ordentlich zu knabbern haben.

Zurück zur realen Wirtschaft. Der Markt für Elektrofahrzeuge in China schrumpfte im November mit 43,7 % im fünften Monat hintereinander und mit solchen negativen Wachstumszahlen ist bald nicht mehr viel von diesem Zukunftsmarkt übrig. Diese Wendung kam alles andere als überraschend, weil die Subventionen für Elektroautos zur Jahresmitte in China gestrichen wurden. Tesla hatte in diesem Jahr endlich noch seine eigene Fabrik in China hochgezogen, welche sich nun jedoch als große Fehlinvestition erweisen dürfte. Die chinesische Regierung strich die Subventionen für Elektroautos hauptsächlich deshalb, weil man nicht die Wende im globalen Automobilmarkt für den Westen finanzieren wollte. Dies ist ihnen jetzt gelungen und deshalb ist auch dieser Ansatz der Machthabenden zur grünen Trendwende im deutschen Automobilmarkt schon im Vorfeld gescheitert. Der Personalabbau in der deutschen Automobilwirtschaft wird deshalb im nächsten Jahr fortgesetzt und eine Wende zum Besseren ist für lange Zeit nicht in Sicht. Wir stehen deshalb von den klassischen Trümmern einer Planwirtschaft, welche sich ordentlich verplante und nicht auf die Wünsche der Konsumenten achtete. Hinzu kommt im nächsten Jahr eine gigantische Krise im Baugewerbe, weil sich gerade dunkle Wolken über den Kreditmärkten bilden. In den letzten 20 Jahren nur deshalb auf Kredit gebaut, weil das dafür gedruckte Geld die Inflation nicht anheizte. Nur verstopft irgendwann die Zahl der unnötig gebauten Gebäude zunächst den Immobilienmarkt und dann auch für immer die Landschaft. Der Bauboom hat Deutschland sinnlos zubetoniert und das war klimatisch gesehen überhaupt nicht vorteilhaft. Aber wen interessierte schon in den letzten 5.000 Jahren das Klima? Niemand und daran hat sich gerade in diesem Jahr überhaupt nichts geändert.

Wir benötigen in den nächsten 100 Jahren keine Neubauten mehr, weil es kaum noch Arbeitsplätze gibt und deshalb kaum jemand die dafür notwendigen Mieten bezahlen kann. Man muss deshalb demnächst nur geduldig warten und dann kann man sich sein eigenes Haus wortwörtlich für einen Apfel sowie ein Ei kaufen. Nur die Digitalisierung kann die angehäuften Probleme jetzt noch lösen, doch das Problem besteht darin, dass von 1 Million Menschen nur etwa einer versteht, was das überhaupt bedeutet. Die Digitalisierung ist nicht mit dem Tausch einer Schreibmaschine gegen einen Computer getan. Selbst wer einen PC perfekt beherrscht, versteht noch lange nicht, was die Digitalisierung im eigentlichen Sinn bedeutet. Das eine ist die Technik und das andere das Verhalten der Marktteilnehmer auf diesen neuen Marktplätzen. Sie bieten die Lösung aller anstehenden Probleme, doch nur durch die Vernetzung vieler fähiger menschlicher Gehirne. 8 Milliarden Vollidioten können mobil mit 5 G bis zum Mars vernetzt sein, es bleiben aber trotzdem 8 Milliarden verstrahlte Strohköpfe. Die oftmals beschworene Wissensgesellschaft ist niemals entstanden, weil das Internet bestenfalls nur zum Bestellen einer Pizza verwendet wurde und nicht zur Erweiterung des Wissens. Man muss dazu nur auf den Google Trends die Hitliste der Suchbegriffe anschauen und dann sieht man auf den ersten Blick, dass dies nur unsere Artgenossen sein können. Die Dummheit nahm in diesem Jahr ihren schicksalsträchtigen finanziell verheerenden Verlauf und nichts wird das in diesem Stadium der Entwicklung noch verhindern können. Wer heute noch allen Ernstes die Tagesschau oder die Konkurrenzveranstaltung vom ZDF zu seiner persönlichen Informationsbeschaffung verwendet, der hat nicht mehr alle Latten am Zaun. Nach einer derart offensichtlich Informationsflaute folgt garantiert ein Sperrfeuer über eine Krise an den Märkten, welche Deutschland wieder einmal ganz plötzlich erwischte. Dabei war seit Jahrzehnten alles klar erkennbar und zu vermeiden. 

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