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Die Situation an den US-Aktienmärkten wird immer verrückter

Am 8. Juni 2019: Der US-Aktienmarkt hat in der vergangenen Woche die bereits gestern geschilderten Rekorde aufgestellt, welche insgesamt jedoch nur durch Manipulationen generiert wurden. Eine nachhaltige wirtschaftliche Unterstützung dieser künstlichen Euphorie existiert längst nicht mehr. Hinzu kommt heute noch der äußerst fragwürdige Rekord des Dow, welcher in der letzten Woche den höchsten Punktegewinn in seiner ganzen Geschichte verzeichnen konnte. Doch wie so etwas endet, konnten wir bereits im Februar und Dezember 2018 sehen, als die Börsen einbrachen. Aber weil sich beim Dow nach der Börsenschließung in Europa nichts mehr veränderte, wird wohl im Hintergrund dieses bösen Spiels die größte Zentralbank der Welt (EZB) ihre Finger im Spiel gehabt haben. D.h. die hier absehbaren gigantischen Kursverluste werden alle uns gutgeschrieben oder besser vom Vermögen abgezogen werden. Die amerikanischen Milliardäre können sich deshalb schon heute genüsslich die Hände reiben. Während die US-Aktienmärkte gestern weiter anstiegen, ging es an den chinesischen Aktienmärkten weiter nach unten in einen Bärenmarkt hinein. Auch in Europa ging es dank der EZB ähnlich wie in den USA mit den Aktienkursen deutlich nach oben. Nur die Aktie der Deutschen Bank konnte davon nicht profitieren und verblieb mit 5,97 Euro über das Wochenende in der Todeszone. Mit der Schuldenkrise in Italien hat dies aber wie in unseren Leitmedien geschrieben, nur peripher etwas zu tun. Es ist natürlich die Bank selbst, welche sich Stück für Stück zerlegt. Die Volatilität der US-Staatsanleihen ist eigentümlicherweise in den vergangenen Tagen explodiert und was dies konkret zu bedeuten hat, werden wir demnächst in diesem Theater zu sehen bekommen.

Neben dem Bloomberg-Dollar-Index fiel auch der chinesische Auslands-Yuan weiter ab, was auch nicht alltäglich ist. Auffallend war beim Ausland-Yuan seine geringe Schwankungsbreite in den letzten Tagen. Nur mit dem britischen Pfund ging es in der ganzen Woche nach oben. Woher dieser Optimismus stammt, erschließt sich mir noch nicht. Sollte es jemals einen Austritt der Briten geben, dann wird er nicht mittelfristig stattfinden. Sehr bedenklich ist der Niedergang des Kupferpreises, welcher seit 8 Wochen in Folge in den Keller hinab ging. Er kündet von einer schlechten wirtschaftlichen Gesamtsituation. Der Silberpreis landete zum Wochenende bei 425 Euro pro Kilo und der Goldpreis bei 1.340 Dollar pro Unze. Von einem echten Ausbruch der Edelmetalle sind wir aber noch meilenweit entfernt. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen beläuft sich heute auf 255 Milliarden Dollar und der Bitcoin kostet 7964 Dollar. Sein nächster Ausbruch nach oben wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Beim WTI-Ölpreis sieht es hingegen komplett anders aus. Er landete bei 53,99 Dollar pro Fass und wird nach dem Durchbruch seiner Widerstandslinie auf dem Bauch landen.

Richtig gut geht es nur dem Aktienkurs von Beyond Meat und da ist in der Tat kein Fleisch drin. Es kann also nichts schaden, wenn man schon einmal vorbeugend zum Vegetarier wird, bevor es kein Fleisch mehr für die Masse der Bevölkerung gibt. Denn wenn die Musik der Zentralbanken ausklingt, dann spielt nur noch der Junge mit der Mundharmonika das Lied vom Tod.

Selbst die Bank of America gab gestern zu, dass eine Zinserhöhung beim jetzigen Stand der Aktienkurse sehr riskant wäre. Und ich bleibe weiterhin dabei, dass dies auch nicht mehr passieren wird. Zuvor wird es einen Aktiencrash geben und deshalb verschafft man jetzt noch den guten Freunden der Zentralbanken einen lukrativen Ausstieg aus ihren Aktien. Auch der Investor Dennis Gartman bestätigte in den USA die Ansicht, dass er noch nie ein solches Manöver am Aktienmarkt mit einem heftigen Absturz und einem nachfolgenden durch einen Short-Squeeze verursachten Anstieg der Aktienkurse erlebt hatte. Die Zentralbanken haben den Bogen in den letzten Jahren hoffnungslos überspannt. Jetzt ist Game Over. Gartman schloss deshalb seine Short-Positionen (Wetten auf fallende Aktien). Es könnten in der nächsten Woche noch einmal neue Rekordwerte erzielt werden, aber dann geht es wieder nach Süden.

Fedex rächte sich an seinem Großkunden Amazon und kündigte alle Eilzustellungen auf. Das wird heftige Kopfschmerzen bei Amazon verursachen, doch der große Schlag auf die Glocke droht Amazon erst im nächsten Börsencrash. Dann wird dieses Unternehmen zerschlagen. Youtube entzog im Zusammenhang mit der globalen Zensur seinen systemkritischen Stimmen auf seinem Videoportal wieder einmal die Werbeeinnahmen. In den USA stiegen die Kreditkartenschulden auf eine Gesamthöhe an, wie man es seit dem letzten November nicht mehr sah.

Auch in den USA sank die Aufklärungsquote bei Verbrechen unter die Marke von 50 % gefallen. Im Zuge der weltweiten Immobilienkrise sind im noblen Vorort von Los Angeles in Bel Air die Immobilienpreise seit 2013 um 40 % gefallen. Bei uns in Deutschland sinken angeblich nur die Umfragewerte der Parteien mit Ausnahme der Grünen, doch dies ist eine reine Propaganda, um eine willfährige neue Bundesregierung rasch auf die Beine zu stellen. Die Zentralbanken können ihren Gelddamm noch höchstens zwei Monate verteidigen. Und wenn dieser Damm bricht, dann ist unser Land finanziell vollkommen unter Wasser.

Relativ rasch oder eigentlich sehr früh verkündete Donald Trump gestern, dass man mit Mexiko zu einer schriftlichen Vereinbarung gelangt wäre. Damit soll angeblich der Flüchtlingsstrom aus Mexiko eingedämmt werden können. Wer das allen Ernstes glaubt, der hat einen echten Sprung in der Schüssel. Die Zölle gegen Mexiko sind deshalb kalter Kaffee und diese Meldung war auch nur zur verbalen Manipulation der Aktienmärkte verwendet worden.

Last but not least:

Unsere Pseudowissenschaftler kamen inzwischen zum Schluss, dass Schwarze Löcher angeblich die Tore zu anderen Welten sind. Dumm dabei ist aber nur, dass kein Mensch durch sie hindurch gehen kann, weil jedes winzige Nädelöhr dagegen ein riesiges Scheunentor wäre. Man hat sich hier in den letzten 100 Jahren in Theorien hineingesteigert, welche sich nach der großen Krise in heiße Luft auflösen werden. In Wirklichkeit verhält sich das alles ganz anders.

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