Privacy Policy Die Türken verlieren das Vertrauen in ihre Währung | AG News

Die Türken verlieren das Vertrauen in ihre Währung

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Die türkische Lira stürzte heute so schwer ab, wie seit dem August letzten Jahres nicht mehr, als es die Pattsituation mit Donald Trump gab. Grund hierfür war der Versuch der türkischen Zentralbank, die Zügel geldpolitisch etwas straffer anzuziehen und die Währung damit zu stabilisieren. Doch dies ging voll daneben. Es stehen demnächst Wahlen in der Türkei an und zahlreiche Türken wechselten ihre Heimatwährung Lira in die stabilere US-Währung um. Immerhin handelte es sich um einen Betrag von 4 Milliarden Dollar. Im Verlauf der letzten Jahre hat sich das in US-Dollars umgetauschte Vermögen der Türken mehr als verdoppelt und das ist kein Vertrauensbeweis.

Ähnlich wie Venezuela wird auch die Türkei von einer Zentralbank gegängelt. Die Macht Erdogans in der Türkei ist deshalb nur als relativ anzusehen. Er hat wie jeder andere Staatenlenker auch kaum einen Einfluss auf seine eigene Landeswährung und muss deshalb letzten Endes tatenlos zuschauen, wie ihm die türkische Notenbank seine Lira entwertet. Es wird nicht mehr besonders lange dauern, dann ist in der Türkei eine Währungsreform fällig und das wird für ihn ein echtes Problem. Er befindet sich bildlich in einem Schraubstock eingespannt zwischen den Zentralbanken und Putin. Dieser wird ihn jedoch genau dann fallen lassen, wenn das marode Imperium des Bösen vollkommen in sich zusammenfällt. Das kann schon im zweiten Halbjahr 2019 der Fall sein. Anders als in Venezuela wird man ihm aus China nicht zur Hilfe eilen, sondern man wird wohl sein kleines Reich untereinander aufteilen, weil man es für diverse künftige Projekte wie zum Beispiel die neue Seidenstraße sehr gut gebrauchen kann.

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