Privacy Policy

Die Weltwirtschaft bricht immer schneller ein

Während die Leitmedien das Drama mit dem Iran aufführen und Nordkorea wieder Raketen testen lassen, geht es an den weltweiten Börsen zur Sache. Die große und geplante Krise von 2019 nimmt ihren wirklichen Lauf. Der globale wirtschaftliche Abschwung beschleunigt sich und ist nicht mehr von der Hand zu weisen, nachdem jetzt auch der globale Manufacturing PMI von J.P. Morgan abgestürzt war. Da wirkt das Märchen der Weltgesundheitsorganisation WHO schon fast lächerlich, welche behauptet, dass es in Europa bislang 34.000 Fälle von Masern gegeben habe. Das darf man getrost bezweifeln, weil sich mit der zweiten Weltwirtschaftskrise ganz andere Probleme auftun. In Italien stiegen zum Beispiel die Zinsen der zehnjährigen italienischen Staatsanleihen wieder deutlich an, nachdem erneut ein Budget-Chaos und auch ein erneuter Streit in der Koalition in Rom ausgebrochen war. Falls die italienische Schuldenbombe hochgeht und das ist nur noch eine Frage der Zeit, dann reißt sie uns mit in diesen Strudel. Die Uber-Fahrer traten einen Tag vor dem gigantischen IPO dieses Unternehmens in den Streik. Das Umfeld für den Börsengang von Uber könnte ohnehin nicht schlechter sein. Deshalb wird die Aktie einen neuen Rekord im Wertverfall aufstellen. Erstmals wird dieses Schauspiel wohl in wenigen Stunden nach der Börsenpremiere über die Bühne gehen. Ebenfalls zu Unzeit kündigte VW seinen ersten vollelektrischen Wagen mit der Bezeichnung ID3 an und will ihn im September auf der IAA offiziell enthüllen. Das wage ich dann doch sehr zu bezweifeln. Einen Salto Mortale hoch auf den Klippen hat nämlich keiner überlebt. Die größte Wende in der Unternehmensgeschichte von Volkswagen in den ersten Ausläufern der zweiten Weltwirtschaftskrise wird ein Highlight in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte. Man will seine komplette Automobilproduktion umstellen und strebt damit einen noch nicht existierenden Massenmarkt an. Wie wird das wohl enden? Das Basismodell soll eine Reichweite von 290 Kilometern haben und das Topmodell von stattlichen 530 Kilometern. Ab 2025 will man jährlich über 1 Million Elektrofahrzeuge verkaufen. Das hört sich alles gut an, aber ich traue VW das nicht zu. Das ist reines Wunschdenken angesichts einer völlig unsicheren Zukunft. Donald Trump untersagte gestern den Import iranischer Metalle und will damit die Wirtschaft dieses Landes treffen. Das wird der Fall sein, aber der Iran ist für die USA nicht zu knacken.

In China mussten gestern die schwachen Aktienmärkte gestützt werden, weil die Kurse gleich nach der Börseneröffnung kräftig purzelten. Aber auch die Interventionen konnten ein weiteres Absinken der chinesischen Aktienkurse im späteren Verlauf des Tages nicht verhindern. In Europa blieben die Börsen gestern einigermaßen stabil und der DAX führte die Hitliste an. In den USA verlief der gestrige Börsentag sehr hektisch mit verbalen Interventionen von Trump und Sanders, doch anders als am Vortag kam es 15 Minuten vor Börsenschluss zu einer großen Verkaufswelle und nicht zu einem Panikkauf wie vorgestern. Der Dow fiel unter seinen gleitenden 200-Tagesmittelwert und die Aktie von Uber-Konkurrent Lyft wurde nach Strich und Faden vermöbelt. Der Volatilitätsindex VIX verblieb zwar noch bei 18, aber in seinem statistischen Untergrund begann es ordentlich zu gären und auch das ist ein klarer Hinweis auf einen bevorstehenden Börsencrash. Dem Bitcoin gelang über die Nacht endlich der Sprung auf 6.109 Dollar und damit haben wir es mit seinem zweiten Frühling zu tun. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen stieg auf 188 Milliarden Dollar an und dies kündet von akuten Währungsproblemen an mehreren Orten in der Welt. Bei Gold und Silber tat sich über die Nacht nichts, aber im Verlauf des Nachmittags kamen beide Edelmetalle preislich wieder ordentlich Druck. Auch dies ist ein deutlicher Hinweis auf eine Währungskrise bzw. Währungsreform. Der WTI-Ölpreis blieb ziemlich stabil bei 61,49 Dollar pro Fass stehen. In der OPEC brodelt es ebenfalls ganz ordentlich, weshalb wir uns auf alles Mögliche gefasst machen sollten. Beim Öl könnte es auch schon bald wieder zu einer Talfahrt kommen. Die Chinesen boykottierten eine Verkaufsveranstaltung der amerikanischen Schuldenmacher für ihre 10-jährigen US-Staatsanleihen und sorgten damit als Rache für die angekündigten Zollerhöhungen für ein schlechtes Verkaufsergebnis der Amerikaner. Genauer gesagt, war es die schlechteste Auktion seit 10 Jahren. In Europa versucht man indessen die Batterieproduktion für Elektroautos wieder einmal zu subventionieren, was jedoch noch nie die gewünschten Ergebnisse brachte. Aber die marktführenden Batterieproduzenten aus China und Südkorea schliefen auch nicht und bauen gerade Fabriken in Europa auf. Die Weltwirtschaftskrise führte ferner auch dazu, dass der Transport von Smartphones seinen tiefsten Wert seit Jahren erreichte. Die Wirtschaft schrumpft allerorten und die Leitmedien berichten nur ganz selten darüber.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.