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Die Wende im Handelskrieg mit den Chinesen zum Schlechteren

Am 12. Juli 2019: Gestern kapitulierte Donald Trump um 13 Uhr Ortszeit in den USA, indem er seine Enttäuschung über die Chinesen in den Handelsgesprächen zum Ausdruck brachte. Daraufhin wurden amerikanischen Aktien verkauft, denn zumindest vor der amerikanischen Wahl im nächsten Jahr werden sich die Chinesen nicht mehr bewegen. Sie frittieren Donald Trump bis dahin süß-sauer mit ihrer bekannten Hinhaltetaktik und außerdem wird sich in der Zwischenzeit die Weltwirtschaft grundlegend verändern. Donald Trump hat jetzt nur noch die Möglichkeit eines heftigen und dadurch sehr kurzen Währungskriegs, indem er durch Zinssenkungen den Kurs des Dollars nach unten treibt. Das werden wir in Europa spüren und die Chinesen werden ihrerseits den Kurs des Yuan absenken und dann ist dieses Spiel ziemlich schnell vorbei. Weder die USA noch China haben nennenswerte Spielräume nach unten. Man glaubte überall auf der Welt an die Wunderheiler der Zentralbanken, welche aber schon vor 10 Jahren ihr Pulver verschossen hatten. Weil Boris Johnson absehbar der neue britische Premierminister werden wird, haben wir bis zum Jahresende zumindest den Versuch eines neuen Währungsansatzes. Doch weil dem politischen Führungspersonal das notwendige Wissen durch eine über hundertjährige Verwässerung sämtlicher Wissenschaften fehlt, führt das unweigerlich in ein Chaos, dessen Ausgang nicht erkennbar ist. Aufgrund der global grassierenden Dummheit wird es aber kein schnelles Happy End geben.

Mit mehr als 10.000 Erdbeben in Kalifornien und Nevada in den letzten 7 Tagen, könnte dies durchaus der Auftakt zum großen Beben sein, welches seit einigen Jahren vorhergesagt wurde. Denn seltsamerweise kommt bei den großen Weltwirtschaftskrisen auch immer noch die Natur hinzu, weil sie trotz gegenteiliger Behauptungen von den gleichen üblichen Verdächtigen manipuliert wurde. Das Problem mit den Manipulationen ist aber das, dass sie zeitlich nicht exakt planbar sind und ihre Nebenwirkungen mitunter sogar das Ziel ihrer Bemühungen komplett auslöschen. Wir haben es in der großen Krise von 2019 mit den globalen Auswirkungen der Raubwirtschaft zu tun, welche sich nach hunderten von Jahren ungehindert ihre Bahn brechen. Nichts kann das mehr aufhalten, weil massive Korruption und Verbrechen ihre Grundlagen darstellen, welche alles Bisherige in den Schatten stellen. So tauchte im Rahmen der seit Jahren andauernden Enthüllungen rund um den malaysischen 1MDB Fonds gestern auch eine gigantische Privatyacht (oder besser gesagt ein privates Kreuzfahrtschiff auf), welches man künftig für 1,25 Millionen Dollar pro Woche mieten kann. Im gleichen Atemzug geben die Wall Street Banken den finanziell arg bedrängten amerikanischen Farmern keine Kredite mehr und machen damit in wenigen Wochen aus der Krise eine richtig große Katastrophe mit allem was dazu gehört. Auch im Bereich der Speditionen mit den großen Trucks in den USA wird nach zwei Umsatzrückgängen mit über 70 % aus einer kriselnden Branche in diesem Herbst ein großes Lauffeuer mit Insolvenzen gemacht. Den Bankiers ist das völlig egal, wie man in London sah. Die bestellen sich einfach neue Maßanzüge und wenn sie von ihrem Chef dafür eine Standpauke erhalten, dann grinsen sie nur dämlich. Dass sie dieses Mal nicht ungeschoren davon kommen, will ihnen gar nicht einleuchten, weil sie felsenfest daran glauben, im Notfall mit SpaceX zum Mars fliegen können. Dort soll es nämlich etwas ruhiger sein.

Damit kommen wir zu den internationalen Aktien- und Anleihemärkten

Die Lage am US-Arbeitsmarkt, das Gerangel um die Zinssenkungen von Jerome Powell bei der Federal Reserve und eine Panik bei der gestrigen Auktion von 30-jährigen US-Staatsanleihen führten zum größten Blutbad an den Anleihemärkten seit der Amtsübernahme von Donald Trump. Weil bei einer geringeren Nachfrage nach Staatsanleihen deren Zinsen anstiegen und damit die Bondpreise fielen, löste dieses Ereignis einen Verkauf von US-Staatsanleihen aus. Normalerweise führte das immer zum Kauf von Aktien (dem Eierschaukeln zwischen Aktien und Staatsanleihen), doch dieses Mal war alles anders, weil gestern gleichzeitig auch die Aktien verkauft wurden. Und als ob das nicht schon genug gewesen wäre, kam um 13 Uhr östlicher Zeit in den USA auch noch der bereits beschriebene Tweet von Donald Trump über den nicht vorhandenen Handelsdeal mit den Chinesen herein. Der Dow erreichte zwar erstmals in seiner Geschichte die Marke von 27.000 und Donald Trump freute sich darüber, doch dies ist in Wirklichkeit nur ein weiterer klarer Hinweis für einen Aktiencrash im Herbst. Die US-Aktien steigen bis Ende August noch einmal kräftig an und dann knallt es. Der S&P schloss gestern bei 2999,89 ab und das war absehbar wohl den Computern zu verdanken, welche bei diesem Wert den Kurs konvergieren ließen. In den USA wurde gestern insbesondere die Aktie von Bed Bath and Beyond in die Tiefe gezogen. Die chinesischen Aktien blieben seit ihrem Absturz am Montag orientierungslos im Keller liegen. In Europa wurden die italienischen Aktien gekauft und die deutschen Aktien verkauft.

Bei den Kryptowährungen tat sich nicht mehr richtig viel. Sie sind praktisch über 300 Milliarden Dollar bei 311 Milliarden zum Stehen gekommen. Der Bitcoin kostet 11.383 Dollar und sein Marktanteil beträgt noch immer den Markt beherrschende 65,1 %. Silber taumelt heute bei 432 Euro pro Kilo herum und Gold hält sich mit 1.411 Dollar pro Unze knapp über 1.400 Dollar. Der WTI-Ölpreis hat bei 60,60 Dollar pro Fass seinen Aufstieg beendet und angesichts der daraus resultierenden Überbestände könnte er schon bald wieder den Rückwärtsgang einlegen.

Im Fall des Jeffrey Epstein tauchten gestern erste Meldungen auf, dass er vielleicht für den israelischen Geheimdienst Mossad tätig war. Dies könnte einiges erklären, aber er könnte auch für andere Geheimdienste gearbeitet haben. Unklar ist in diesem Zusammenhang noch immer, wie er selbst zum Milliardär wurde, weil er darüber nie eine klare Auskunft erteilte. Auf jeden Fall war seine Villa total verwanzt und er hat damit ganz offensichtlich seine Gäste im Umgang mit minderjährigen Mädchen erpresst. Damit kann man selbstverständlich viel Geld verdienen, insbesondere wenn ein Geheimdienst die schmutzigste Arbeit abnimmt. Jedenfalls bat er gestern den zuständigen Richter um Haftverschonung und als Ersatz dafür um Hausarrest. Da in seinem Haus jedoch zahlreiche Videos mit Kinderpornografie gefunden wurden und der Fall in der amerikanischen Öffentlichkeit schon viel Staub aufwirbelte, wird es wohl bei der für seine Verhältnisse spartanischen Gefängniszelle bleiben. Um Beweismaterial zu beseitigen, verkaufte Epstein bereits vor einigen Wochen seinen “Lolita-Express” (eine Boeing 737), mit der er Prominente auf seine „Insel der Orgien“ in der Karibik flog. Die vollständige Namensliste befindet sich jetzt in den Händen der Ermittler.

Auf der Autobahn bei Atlanta brach Chaos aus, nachdem ein Geldtransporter seine Seitentüre nicht richtig verschlossen hatte und ein wahrer Geldregen über die Autofahrer hereinbrach. Ob Ben Bernanke am Steuer saß, war nicht zu ermitteln. Er verbreitete sehr gerne das Märchen der Volkswirte, dass irgendwann das Helikopter-Geld vom Himmel fallen würde, um die Wirtschaft anzukurbeln. Doch dies wird schon deshalb nicht passieren, weil das Geld in eine andere Richtung fließt. Das mussten auch die Autofahrer bei Atlanta feststellen, welche unter Einsatz ihres Lebens das herumliegende Geld auf dem Highway einsammelten. Sie wurden von Kameras überwacht und wenn sie das Geld nicht zurückgeben, werden sie angezeigt.

Last but not least:

Der CEO oder Vorstandsvorsitzende von Volvo in Schweden drohte damit, die Firma ins Ausland zu verlegen, wenn die Zahl der Gewalttaten (vornehmlich durch Asylanten) nicht demnächst abnimmt.

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