Privacy Policy Die Wirtschaftspolitik von John F. Kennedy - Teil 1 | AG News

Die Wirtschaftspolitik von John F. Kennedy – Teil 1

Am 22. November 1963 wurde John F. Kennedy ermordet und meine Eltern erfuhren es damals nur zufällig bei einem abendlichen Spaziergang im Schaufenster eines Elektrofachgeschäftes auf einem dort ausgestellten Fernsehgerät. Es ist also schon einige Zeit her, weil damals noch längst nicht jeder in Deutschland ein eigenes Fernsehgerät hatte. In den USA war man damals schon fast 10 Jahre weiter und sah die Fernsehserie “Bonanza” bereits in Farbe.

Der Tod von Franklin D. Roosevelt und das neue Rom

Nach dem Tod von Roosevelt im April 1945 wurden die USA durch McCarthy und Konsorten zum Polizeistaat par excellence transformiert. Die anti-imperialistischen Anhänger von Roosevelt scharten sich bei den nächsten Wahlen 1948 um den früheren Vizepräsidenten Henry Wallace, welcher sich mit seiner Progressive Party of America um das Amt des Präsidenten bewarb. Nachdem dieses Vorhaben jedoch gescheitert war, machten die gleichen Faschisten, welche den Zweiten Weltkrieg finanziert hatten, genau dort weiter, wo sie im Frühjahr 1933 gescheitert waren. Sie erzwangen die Machtübernahme in den USA und führten einen Polizeistaat ein. Dieser Prozess begann schon 1945 mit Harry S. Truman, welcher beim Abwurf der Atombombe auf Japan nur verrückt kicherte. Japan war völlig am Boden und der Abwurf von Atombomben unnötig. Man wollte der Welt damit lediglich zeigen, wer künftig die Macht hat und diese auch behalten wollte. Die USA traten in die Stiefel der Briten und sorgten in der Nachkriegszeit als Erstes dafür, dass die Unabhängigkeitsbewegungen in den britischen Kolonien ins Leere liefen. Auch Trumans Nachfolger Eisenhower erwarb sich keine nennenswerten antiimperialistischen Lorbeeren, weil die Gebrüder Dulles zusammen mit der Wall Street im Rücken die Fäden der Macht in ihren Händen hielten. Eisenhowers Bemerkung über den wuchernden militärisch-industriellen Komplex in den USA am 17. Januar 1961 blieb nur eine viel zitierte Randnotiz in den Geschichtsbüchern. Er hatte in seiner Amtszeit nämlich nur seelenruhig zugeschaut. Er wollte deshalb vermutlich nur seinen Amtsnachfolger Kennedy warnen, was diesen aber nicht sonderlich beeindruckte, als er 3 Tage später zum 35. Präsidenten ernannt wurde. John F. Kennedy war die große Hoffnung der Antifaschisten im In- und Ausland. Damit dieser Begriff an dieser Stelle jedoch nicht für eine komplette Verwirrung sorgt, sollte man ihn kurz definieren: Denn die echten Antifaschisten sind heute vielfach diejenigen, welche heute gerade in Deutschland als Nazis bezeichnet werden. Doch die Nazis sowie alle weiteren faschistischen Regierungen auf der ganzen Welt wurden von den gleichen Kräften aus der Finanzwelt finanziert, welche den Polizeistaat in den USA ermöglichten und in der heutigen Zeit ihre Gegner in einer perversen Verdrehung der Tatsachen auch noch als Weggefährten bezeichnen. 

Es keimte damals also eine durchaus berechtigte Hoffnung auf, weil sich Kennedy schon als Senator und Kongressabgeordneter für anti kolonialistische Positionen einsetzte. Und dies, obgleich sein Familienstammbaum mit Kontakten zur Mafia sowie Verbindungen zur Wall Street durchaus belastet war. Aber dies hatte er seinem verräterischen Vater Joe alias John Kennedy zu verdanken, welcher aus einem ganz anderen Holz geschnitzt war. Auf seinen Reisen durch Asien und den Nahen Osten in den fünfziger Jahren erkannte Kennedy durchaus zum Beispiel den Fehler, dass die USA zugunsten der Ölinteressen der Briten im Iran eingriffen hatten, welches aus seiner Sicht falsch war. Auch die Frage der Palästinenser sah er ganz anders als das offizielle Washington bis heute. In einer Rede aus dem Jahr 1960 respektierte er auch die Unabhängigkeitsbestrebungen in Afrika. Er erkannte selbst die real existierende westliche Raubwirtschaft in allen Dimensionen, welche den Afrikanern ihren Wohlstand seit Jahrhunderten entzog. Die Erde war seines Erachtens durchaus imstande alle Menschen gut leben zu lassen, aber dies verhinderten einige Raubtiere an der Spitze der Nahrungskette bis zum heutigen Tag.

John F. Kennedy bekämpfte den Deep State in den USA

Unter dem Deep State versteht man die globale Schattenregierung der Oligarchie, welche die Raubwirtschaft seit einigen Jahrtausenden kontrolliert. Der Deep State repräsentiert letzten Endes die organisierte Kriminalität und deshalb braucht es einen auch nicht zu wundern, dass der weltweite Drogenhandel selbst nach 120 Jahren des offiziellen Krieges gegen die Drogen nach wie vor der größte Wachstumsmarkt auf diesem Planeten ist. Die von der Wall Street gesteuerten Gebrüder Dulles hatten die CIA und das Außenministerium in ihrer Gewalt. Sie sabotierten damit die Pläne des jungen Präsidenten, welche unter dem Begriff der “New Frontiers” nicht in unseren Schulbüchern verzeichnet sind. Er wollte in den USA die Infrastruktur weiter ausbauen und auch den Entwicklungsländern durch Forschung bzw. Entwicklung zu mehr Wirtschaftsdynamik verhelfen. Um solche Ambitionen zu torpedieren hatte Allen Dulles mit seiner CIA bereits etliche Monate vor dem Amtsantritt von Kennedy die Invasion in der Schweinebucht auf Kuba vorbereitet, welche die Welt an den Rand eines neuen Weltkrieges brachte. Nur wenige Tage vor der Amtseinführung Kennedys ließ er auch noch dessen Verbündeten im Kongo (Patrice Lumumbo), welcher gerade an die Macht gekommen war, kaltblütig ermorden. Er wusste, dass dies dann Kennedy in die Schuhe geschoben wurde. Außerdem unterstützte Dulles hinter dem Rücken Kennedys die französischen Faschisten bei der Niederschlagung der Unabhängigkeitsbewegung in Algerien. Sowohl Kuba als auch Algerien werden bis heute jedoch Kennedy angelastet. Als Vergeltung für diesen Hochverrat feuerte er am 21. November 1961 den damaligen CIA-Direktor Allen Dulles sowie alle weiteren mit der Wall Street verbandelten CIA-Direktoren. In einer mutigen Rede drohte er mit der Pulverisierung der CIA und deren Verteilung in jede Windrichtung.

Wird fortgesetzt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: Content is protected !!