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Ein Aktiencrash könnte nicht nur Tesla hinwegfegen

Am 22. Mai 2019: Tesla reduzierte zum dritten Mal seine Preise. Das Model S und das Model X gibt es nun noch günstiger. Aber ich warte bis zum Schlussverkauf, weil inzwischen sogar schon Morgan Stanley zugibt, dass dieses Unternehmen nicht mehr weit von der Insolvenz entfernt ist. Die US-Automobilhersteller können sich augenblicklich keinen weiteren Klotz an ihr Bein hängen und die Chinesen werden wohl nicht als edler Retter einsteigen. Deshalb sind die Tage von Tesla gezählt und der Name war ohnehin gestohlen worden. Die Teslas sind deshalb bald etwas für Autosammler und Museen.

An den weltweiten Börsen spitzt sich die Lage langsam aber sicher weiter zu. Weil Präsident Trump die Aktien ungern fallen sieht, nahm er die Maßnahmen gegen Huawei zumindest vorerst wieder zurück. Dies machte sich an den chinesischen Aktienmärkten sogleich bemerkbar, weil sie gleich nach der Börseneröffnung kräftig anstiegen. Aber schon am Nachmittag war die heiße Luft auf den chinesischen Aktienmärkten wieder verflogen. Lediglich bei den chinesischen Anbietern seltener Erden ging es mit den Aktienkursen unvermindert senkrecht durch die Decke. Die deutschen Aktienwerte legten gestern ebenfalls etwas zu, aber die europäischen Märkte lagen dennoch auf die Woche bezogen noch im Minus. Die US-Aktienmärkte zogen gestern an, aber das bezog sich nur auf die kleinen Aktientitel und die Nasdaq. Sie liegt auf die Woche gesehen aber auch noch immer im roten Bereich. Interessant war noch immer der Panikkauf kurz nach der Börseneröffnung (inzwischen bereits zum sechsten Mal in Folge) und die nach wie vor schwachen Kurse zum Börsenschluss. Das Handelsvolumen ließ zu wünschen übrig und lediglich ein Short Squeeze (ein Platzen der Wetten auf niedrigere Aktienkurse) verhalf den kleinen Aktientitel zum Sprung nach oben. Ebenfalls nicht ganz unbeteiligt an diesem scheinbaren Erfolg waren auch die Aktienrückkäufer, welche gestern ordentlich Vollgas gaben. Es ist also kein wirklicher Glanz an den Börsen zu erkennen, sondern nur ein Hinauszögern einer längst fälligen Bereinigung an den Aktienmärkten. Abschließend ist es ganz wichtig zu beachten, dass das Wachstum der globalen Geldmenge stark abnimmt. Hier drehen also die Zentralbanken den Saft ab, aber einen satten Aktiencrash gab es so früh im Jahr bisher noch nicht.

Am 23. Mai 2019: In Frankreich werden die kommenden Europawahlen ähnlich wie in Großbritannien ein kleines politisches Erdbeben auslösen. Der unbeliebteste Präsident Frankreichs wird dieses Jahr kaum überstehen. Er kämpft auf verlorenem Posten und sobald die Machthabenden die große Krise ausrufen, wird er von Bord gehen müssen. Seine Herausforderin Marine Le Pen liegt in den Umfragen, wenn auch nur knapp vor ihm, aber das wäre noch vor einem Jahr undenkbar gewesen. Macrons Partei kooperiert übrigens im Europaparlament mit der FDP und in Tschechien, Bulgarien sowie in Estland mit sehr fragwürdigen Persönlichkeiten aus der Zeit der kommunistischen Ostblockstaaten. Der Wirtschaftsblogger Charles Nenner stellte gestern die These auf, dass wir bei einem Preis der Deutschen Bank-Aktie von 6,40 Euro ein Problem haben und damit liegt er völlig richtig. Der Kurs ging mittlerweile bis auf 6,44 Euro hinunter auch dieses Problem wurde auf die lange Bank vor den Europawahlen geschoben. In wenigen Tagen kommen deshalb Schlag auf Schlag wirtschaftliche Probleme um die Ecke, welche bislang nur von Insidern besprochen wurden. Es ist der perfekte Sturm, welche alle Deutschen auf dem völlig falschen Fuß treffen wird. Die wirtschaftliche Realität holt die Traumwelt ein und danach ist gar nichts mehr so wie früher. Der Gürtel muss künftig wieder sehr eng geschnallt werden und das wird zunächst keiner richtig begreifen.

Indien schoss einen Wettersatelliten in eine erdnahe Umlaufbahn und das hätten wir längst mit unseren Politikern sowie ihrer gesamten Klientel machen sollen. Doch jetzt ist es zu spät. Wir sitzen in der Falle und nicht nur wir. Die zweite Weltwirtschaftskrise wird global in jedem Land auf die gleiche Weise zuschlagen. Die Aktienmärkte wurden über Jahrzehnte hinweg manipuliert, aber in letzter Zeit wird diese Einflussnahme immer geringer. Man hat sich 2017 für einen großen Plan entschieden und der wird gerade eiskalt durchgezogen. Die Leitmedien berichten seit Wochen immer weniger über die wirtschaftliche Situation und haben diese Berichterstattung inzwischen auf null reduziert. Dennoch geht natürlich im Hintergrund alles weiter.

Die chinesischen Aktienmärkte gingen in der Nacht zum Mittwoch leicht nach unten, weil sie nur noch einen Windhauch benötigen, um tot umzufallen. In Europa waren die Aktienmärkte uneinheitlich, aber für die deutschen Aktien ging es leicht nach oben. Die US-Aktien sanken gestern ebenfalls leicht ab und hinterließen den S&P zumindest auf diese Woche betrachtet im roten Bereich. Der Dow als wichtigster Index in den USA ging zwar ganz leicht nach oben, doch das machte den Kohl auch nicht fett. Wichtiger war weiterhin die Beobachtung an den US-Börsen, dass zum siebten Mal hintereinander der amerikanische Aktienmarkt nach der Börseneröffnung von einer unsichtbaren Macht nach oben gezogen wurde. Sollte dieser Eingriff in den nächsten Tagen ausbleiben, dann stehen wir in der zweiten Weltwirtschaftskrise mitten drin. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen arbeitet noch immer an seiner Bodenbildung herum, welche spätestens am Sonntagabend abgeschlossen sein wird. Der Bitcoin kostet noch 7.535 Dollar und auch die anderen Kryptowährungen gingen leicht zurück. Es handelt sich dabei um eine der letzten Möglichkeiten zum Einkauf, bevor die Kurse erneut ansteigen werden. Der WTI-Ölpreis sackte überraschend auf 60,92 Dollar pro Fass ab, wird aber noch einmal ansteigen, bevor das OPEC-Kartell zerbricht. Silber verbesserte sich auf 417 Euro pro Kilo und Gold blieb mit 1.275 Dollar pro Unze auf seinem Tiefpunkt stehen. Silber wird noch etwas nachgeben, während Gold bis zum Ausbruch nicht mehr tiefer einbrechen wird. Der Boom Bust Indikator verweist auf eine bevorstehende Krise und er lag schon beim letzten Mal richtig. Ganz entscheidend ist jedoch das Wachstum der globalen Geldmenge, welches weiter abnimmt. Wir haben es wie bei der ersten Weltwirtschaftskrise von 1929 um eine von den Zentralbanken inszenierten Krise zu tun, welche zu deren Bereicherung dient. Verabschieden Sie sich deshalb schon in dieser Woche von ihrem Wohlstand und gönnen Sie sich noch etwas, was Ihnen niemand nehmen kann. Zum Beispiel ein gutes Essen!

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