Privacy Policy Ein gigantischer Solarsturm traf die Erde vor 2.600 Jahren – AG News

Ein gigantischer Solarsturm traf die Erde vor 2.600 Jahren

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Der größte bisher nachgewiesene geomagnetische Sturm erreichte im Jahr 660 vor Christus die Erde. Er hinterließ seine Spuren in Form von Partikeln in Baumringen und in Eiskernen. Weil es zu Beginn des Römischen Reichs noch keine elektrisch betriebenen Anlagen gab, war er auf diesem Weg noch nicht zu erkennen. Heute jedoch hätte dies für diverse technische Probleme gesorgt. Die schwedischen Forscher untersuchten in ihrer Studie Eiskerne aus Grönland und entdeckten dabei die radioaktiven Isotope dieses riesigen Sonnensturms.

Der erste wissenschaftlich dokumentierte Sonnensturm ereignete sich 1859 (Carrington Event) und er legte etliche Telegrafenleitungen in den USA lahm. Außerdem führte er zu Waldbränden und Polarlichtern überall auf der Erde. Weitere Sonnenstürme legten die Stromversorgung 1989 in Quebec in Kanada lahm sowie 2003 in Malmö in Schweden. Ein weiterer Plasmastrom ging während den olympischen Spielen 2012 in London nur knapp an der Erde vorbei und führte deshalb zu keinen Schäden. Das elektromagnetische Feld der Erde schützt uns vor solchen Sonnenausbrüchen, nur wenn deren Intensität zu groß ist, kommen sie durch diesen Schutzschirm trotzdem hindurch. Im April 2017 kam es gleichzeitig in San Francisco, Los Angeles und New York zu Stromausfällen. Man schob das damals den Russen in die Schuhe, aber es war wohl eher wieder ein Sonnensturm, welcher zu diesen Aussetzern führte.

Die schwedischen Forscher warnen zum Schluss ihres Berichts, dass der nächste große Sonnensturm zu großen Beeinträchtigungen auf der Erde führen wird. Doch in diesem Jahr haben wir ganz andere Probleme.

Video über den Carrington Event in englischer Sprache


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