Privacy Policy

Ein Währungskrieg endet im Geldbeutel aller Bürger

 

In der täglichen Beobachtung des Weltgeschehens sollte man sich tunlichst das Gesamtbild anschauen, welches durch die Beobachtung der wirtschaftlichen Vorgänge nicht immer exakt möglich ist. Die Weltwirtschaft ist durch ihre Ausbeutung im Rahmen der größten Raubwirtschaft in der Geschichte der Menschheit nur noch eine Farce, welche nicht mehr lange aufrechterhalten werden kann. In dieser Woche hat man in Italien sehr elegant den unbequemen Matteo Salvini vor die Türe gesetzt und damit einen weiteren Störenfried beseitigt. Als Nächstes steht wohl Boris Johnson auf der Abschussliste und Donald Trump ist bereits angezählt. Man will also ein möglichst ruhiges Spielfeld schaffen, um das Ableben des alten Finanzsystems weitgehend gefahrlos über die Bühne gehen zu lassen. Denn ein schwerwiegender Griff in den Geldbeutel der Bürger wird selbstverständlich nicht ohne Proteste durchführbar sein, selbst wenn man damit vorgeblich den Planeten in einer inszenierten Umweltkatastrophe retten könnte. Mit einem derart schlechten Plan kann man die Raubwirtschaft nicht mehr in eine Spielverlängerung bringen, weil inzwischen zu viele Menschen erkannten, wie der Hase eigentlich läuft. Das alte System kann sich durch nichts mehr am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen und deshalb sollte man schleunigst damit beginnen, sich besser zu informieren. Das alte System hat uns durch Unwissenheit sehr unselbständig und passiv werden lassen, was unter den neuen Prämissen zur persönlichen Katastrophe wird. Jeder muss künftig wieder für sich selber sorgen und kann nicht mehr die anderen berauben. Er kann es zwar probieren, doch dies könnte sehr schmerzhaft werden. Die Deutschen haben längst ihre letzte Schmerzgrenze überschritten und deshalb sind Mistgabeln und Seile bei OBI und Co. bald ausverkauft.

Am 29. August 2019: Die Währungen der Schwellenländer befinden sich erneut in der Krise, nachdem für einige Monate Ruhe eingekehrt war. Doch damit könnte es schon wieder vorbei sein. In der Hitliste der sich am schnellsten entwertenden Währungen steht der argentinische Peso mit -5,27 % natürlich ganz oben auf der Hitliste, gefolgt vom brasilianischen Real mit -2,87 % und dem kolumbianischen Peso mit -2,86 %. Der Währungsindex der Schwellenländer FX EM erreichte gestern einen neuen Tiefstwert. Das Kapital fließt im Moment aus den Schwellenländern in den US-Dollar und von dort weiter in die US-Staatsanleihen, deren Verzinsung deshalb immer geringer ausfallen, bis auch sie im negativen Zinsbereich angekommen sind.

Das US-Finanzministerium erwägt in der nächsten Woche neue Zollerhöhungen auf chinesische Produkte und der Dow stieg gestern um 400 Punkte an, obgleich es gerade umgekehrt sein müsste. Aber die Verzinsung der US-Staatsanleihen spricht gleichzeitig eine ganz andere Sprache, weil deren Zinssätze neue Tiefpunkte erreichten. Das passt hinten und vorne nicht zusammen, weil es sich nur noch um einen virtuellen Aktienmarkt handelt, welcher in sich zusammenfallen wird. Die chinesischen Aktien schlugen in der Nacht zum Donnerstag gar keine Richtung mehr ein, weil das alles nicht mehr wirtschaftlich untermauert ist. In Europa gingen die Aktien gestern rauf und runter und erst nachdem die US-Börsen eröffnet waren, setzten sie sich mit einem Kursanstieg in den Feierabend ab. Die US-Aktien eröffneten schwach und explodierten förmlich in den europäischen Börsenschluss hinein. Danach gingen sie nur noch seitwärts und der Volatilitätsindex VIX wurde dabei nach Strich und Faden verprügelt, bis er auf die Größe eines Zwergs geschrumpft war. Ermöglicht wurde dies wieder einmal nur durch einen großen Short-Squeeze oder einen nicht kleineren Betrug. Den US-Bankaktien ging es gestern zur Abwechslung einmal sehr gut, schließlich stehen ihnen harte Zeiten bevor. Die 10- und 30-jährigen US-Staatsanleihen schlossen mit neuen Niedrigstwerten ab und deshalb fliegt unser Finanzsystem noch immer in direktem Kurs auf eine Felswand im Himalaya-Gebirge zu. Der Bloomberg Dollar Index stieg auf der regen Nachfrage stark an und das britische Pfund stürzte nach den neuesten Plänen von Boris Johnson zur Ausschaltung des britischen Parlaments vor dem Austritt aus der EU natürlich ab.

Der Gesamtmarkt der Kryptowährung bekam gestern einen Schlag in die Magengrube, von dem er sich bis heute nicht erholen konnte. Damit steht der Gesamtmarkt bei schwachen 245 Milliarden Dollar und der Bitcoin bei mickrigen 9.460 Dollar. Das Silber glänzt heute ganz hell mit 537 Euro pro Kilo und auch der Goldpreis muss sich mit 1.538 Dollar pro Unze nicht verstecken. Sie künden unüberhörbar die zweite Finanzkrise an. Im Gefolge der höheren Goldpreise stieg auch schon wieder die Zahl der gefälschten Goldbarren im Umlauf an, weil Fälscher immer etwas zu tun haben. Egal in welche Richtung sich die Märkte gerade bewegen. Für Anleger ist das ein wichtiges Thema und man sollte Gold- und Silberbarren vor dem Kauf unbedingt röntgen oder prüfen lassen. Der WTI-Rohölpreis ist mit 56,03 Dollar pro Fass zu hoch, aber man will ihn ganz offensichtlich über 55 Dollar pro Fass halten. Koste es, was es wolle.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.