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Ein Zimmer im neuen Weltraumhotel der ISS kostet 35.000 $ pro Nacht

Am 12. Juni 2019: Die NASA will künftig auch Touristen eine Übernachtungsmöglichkeit in der internationalen Raumstation ISS anbieten, hat hierfür jedoch noch keinen konkreten Termin genannt. Der Hin- und Rückflug zur Raumstation soll pauschal 50 Millionen Dollar, aber man hat den eigenen Flugbetrieb mit dem Space-Shuttle bereits 2011 eingestellt. Die Flugdienstleister Boeing und SpaceX haben noch nie einen Menschen in eine Umlaufbahn gebracht, weshalb diese Meldung gleich hinter den UFOs und anderen Science-Fiction-Märchen verbucht werden kann. Angeblich können zwei Passagiere in diesem Weltraumhotel einchecken und müssen dafür gesundheitlich die gleichen Anforderungen wie die Astronauten erfüllen. Deshalb würde ich jedem Interessenten anraten, zunächst einmal einen Parabelflug zu absolvieren. Die Schwerelosigkeit für uns Männer fühlt sich nämlich gerade im Lendenbereich überhaupt nicht gut an. Für ein paar Sekunden ist das kein Problem, aber auf die Dauer fühlt sich das überhaupt nicht gut an.

Damit kommen wir zum Nachrichtenüberblick jenseits der deutschen Leitmedien:

Auch in Indien nahm die Nachfrage nach Gold im April und Mai dieses Jahres deutlich zu, weil auch dort die gleiche Währungsreform wie bei uns droht. Selbst zwei Tage nach den Protesten mit einer Million Menschen in Hongkong hält die Belagerung wichtiger Straßen in diesem Stadtstaat noch immer an. Deshalb wurde die Debatte im Parlament vorerst einmal vertagt.

Versandhändler Amazon startete gestern eine neue Kreditkarte mit dem Namen „Amazon Credit Builder“ für Leute, welche ansonsten keinen Kredit mehr erhalten. Wenn man in diesem neuen Kreditkartensystem seinen Basiskredit immer pünktlich bedient, dann kann man in der Kredithierarchie sogar wieder aufsteigen und dann wird daraus zumindest theoretisch wieder eine ganz normale Kreditkarte. Wie das ohne einen Wirtschaftsaufschwung gehen soll bleibt genauso unerklärlich wie die sagenhaften Tricks des Barons von Münchhausen. Es ist damit lediglich wieder ein Weckruf, an welchem Punkt der Reise wir in unserem Finanzsystem bereits angekommen sind. Auch beim Fake-Fleisch „Beyond Meat“ wuchsen gestern die Bäume nicht mehr weiter in den Himmel hinein und die Aktie fiel zunächst um 27 % unter seinen Höchstwert zurück. Der Grund hierfür war eine Abstufung dieser Aktie durch die Bank JP Morgan. Apple behauptete gestern ganz kühn, dass man sein iPhone künftig auch außerhalb von China produzieren könne. Das mag zwar für geringere Stückzahlen gelten, aber nicht für den bisherigen Massenbetrieb. Deshalb wird es seinen Aktienkurs nicht beflügeln. In einem zumindest für mich überraschenden Aufruf distanzierte sich gestern der Vatikan vom Transgender-Gedanken der Machthaber. Bislang äußerte man sich nicht derart konkret zu diesem Thema der Machthabenden, welche selbst dieser Zielgruppe angehören. Deshalb ist der Aufschrei dazu in den deutschen Leitmedien heute nicht zu übersehen, obwohl wir ganz andere Probleme haben. Und zu diesen gehört auch die AKK ganz bestimmt nicht.

Damit kommen wir zu den internationalen Börsen:

An den Aktienmärkten setzte sich das übliche Spiel zum Erhalt der viel zu hohen Aktienkurse weiter fort. In China stiegen insbesondere die technologielastigen Indizes in dieser Woche schon wieder um 5 % an, irgendwelche wirtschaftlichen Gründe gibt es aber hierfür nicht. Die europäischen Aktien profitierten von diesen gefälschten Vorgaben aus China, aber sofort nach der Börseneröffnung in den USA war es damit auch schon wieder vorbei. Die Jongleure im Hintergrund können nämlich auch nur eine bestimmte Zahl an Tellern schwingen lassen und wehe dem, wenn er einer demnächst herunterfällt. Deshalb steht die Aktie der Deutschen Bank heute trotzdem nur bei mageren 6,10 Euro und damit nur 10 Cent über der Todeszone, weil man nichts mehr machen kann. In den USA ging es gestern an den Börsen am spannendsten zu, nachdem zunächst Donald Trump und dann auch noch Larry Kudlow die Aktien verbal nach oben beschwören wollten. Man kann sich inzwischen diesen Schwachsinn über einen bevorstehenden Deal mit den Chinesen eigentlich gar nicht mehr anhören, aber wie in einer offenen Psychiatrie geht es damit einfach munter weiter. Und als die Chinesen schließlich verbal darauf reagierten, war es auch Schluss mit lustig. Trotz aller noch so verrückten Versuche gelang es gestern buchstäblich in letzter Sekunde nicht mehr, den Dow zum siebten Mal in die grüne Gewinnzone zu verhelfen. Zur Börseneröffnung gab den US-Aktien noch einmal ein großer Short-Squeeze den nötigen Schub, aber nach dem Börsenschluss in Europa war der Budenzauber vorbei. Beyond Meat sackte gestern insgesamt um 25 % ab, nachdem JPM die Aktie in die Realität herabstufte. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen bildet noch immer bei 255 Milliarden Dollar einen stabilen Boden heraus. Google Trends weist augenblicklich den Bitcoin als populärer aus, als Donald Trump, Tesla und Kim Kardashian. Der Bitcoin wird aber noch immer durch Lagerverkäufe auf 7.983 Dollar zurückgehalten. Lediglich der Litecoin ging bereits mit 137,96 Dollar ab wie Schmidts Katze. Silber sprang heute auf 421 Euro pro Kilo hinauf und Gold blieb bei 1.336 Dollar pro Unze. Nur der WTI-Ölpreis wurde es wieder schwindlig und er sank auf 52,22 Dollar pro Fass ab, weil die Nachfrage aufgrund der schwächelnden Nachfrage weiter sank. Die Benzinpreise an den Tankstellen sahen davon aber weiterhin nichts, weil der Energiemarkt ein Oligopol ist. Die Marktwirtschaft verhält in einem Oligopol sehr zäh.

 

 

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