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Elon Musk von Tesla ist nicht Ironman

Am 31. Juli 2019: Tesla kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus. Gestern brannte in Deutschland ein Fahrzeug dieser Marke ohne erkennbaren Grund vollständig aus und in der globalen Absatzkrise der Automobilhersteller kommen auch die Elektroautos nicht ganz ungeschoren davon. Elon Musk hatte große Pläne für China, welches sich anschickte, zum größten Absatzmarkt der Welt für Elektrofahrzeuge zu werden. In der Nähe von Shanghai sollte die größte Fabrik von Tesla entstehen, doch bislang ist auf dem riesigen Baugelände noch nicht viel zu sehen. Es kostet Tesla jährlich 323 Millionen Dollar nur an Steuern und wenn diese absehbar nicht mehr bezahlt werden können, dann ist das Grundstück weg. Die Leitmedien machten aus Elon Musk einen angeblich realen Ironman oder Tony Stark. Doch das war er zu keinem Zeitpunkt. Er erbte sein Vermögen von den Eltern und konnte es bislang nicht vermehren. Alle seine Großprojekte sind entweder schon gescheitert oder stehen kurz davor selbiges zu tun. Er ist nicht das Genie, als welches er gerne dargestellt wurde, sondern nur ein großes Kind mit dem größten Spielplatz auf der Welt, welcher von einem langsam verschwindenden Finanzsystem finanziert wurde.

In China begann der gestrige Börsentag mit einer der inzwischen üblichen manipulativen Kaufattacken, um die völlig überzogenen Aktienkurse in der Luft zu halten. Doch aufgrund der Schwerkraft kamen sie am Nachmittag wieder etwas zurück. Die britischen Aktien beruhigten sich nach ihrem gestrigen Anfall wieder und übertrafen selbst in diesem Zustand die anderen europäischen Aktienwerte noch immer bei weitem. Insbesondere die europäischen Bankaktien landeten gestern wieder auf das Jahr betrachtet im roten Bereich. In den USA lief es nur für die kleinen Aktientitel richtig gut, während zur Abwechslung einmal die Nasdaq leiden musste. Die kleinen Aktientitel profitierten von einem riesigen Short-Squeeze, d.h. dem gezielten Platzen von Wetten auf sinkende Kurse. Die Aktien von Beyond Meat erlitten gestern einen schweren Kurssturz, weil die Bäume niemals endlos in der Himmel hineinwachsen. Und die Aktien des Sportartikelherstellers Under Armour wurden gestern regelrecht platt gemacht. Für das britische Pfund ging es zur Freude der dortigen Börsianer weiter in den Keller hinunter. Es erlebte mittlerweile seinen schlechtesten Monat seit dem Oktober 2016.

Die Kryptowährungen tun sich weiterhin sehr schwer mit 269 Milliarden Dollar und der Bitcoin nähert sich mit 9.767 Dollar ganz langsam wieder seiner wichtigsten Marke von 10.000 Dollar. Silber liegt bei unruhigen 474 Euro pro Kilo und Gold bei 1.430 Dollar pro Unze. Beide Edelmetalle verhalten sich heute sehr hektisch und wenn sie vom Bankenkartell nicht im Zaum gehalten würden, gingen sie senkrecht durch die Decke. Der WTI-Ölpreis wird erneut systematisch nach oben getrieben, um den Saudis zu helfen, aber mit 58,48 Dollar pro Fass spielt sich das alles noch im erträglichen Rahmen ab. Mittelfristig geht es mit dem Ölpreis aber schon aus rein konjunkturellen Gründen in erster Linie südwärts.

In den USA gehen reihenweise in der Kohleindustrie die Lichter aus und man darf sich nicht wundern, wenn Donald Trump dieser Branche demnächst hilfreich unter die Arme greift. So kurz vor dem beginnenden großen Wahlkampf darf man sich nicht darüber wundern. Heute steht übrigens auch die lange erwartete Zinssenkung in den USA durch die Federal Reserve an. Sollte es heute zu keiner Zinssenkungen kommen, dann befinden wir uns in großer Not und der heiße Herbst könnte dann schon im Sommer beginnen. In China hat sich die Industriegüterproduktion leicht erhöht, und zwar von 49,4 auf 49,7 Punkte. Doch dieser Index befand sich in 7 der letzten 9 Monate in der Kontraktionsphase und deshalb ist diese marginale Erhöhung völlig bedeutungslos. Die chinesischen Dienstleistungen schrumpften nämlich im gleichen Zeitraum und geben damit das richtige wirtschaftliche Bild des globalen Konjunkturmotors ab. Sie befinden sich auf den tiefsten Werten des Vorjahres und eine baldige Erholung ist nicht in Sicht. Im Zug der großen Krise wird wohl auch der Afghanistan-Krieg von den USA beendet werden, weil er einfach nicht mehr zu gewinnen ist.

Last but not least:

Heute zeichnete sich ein Eingreifen des chinesischen Militärs in Hongkong ab und auch dies könnte sehr schnell zu einer noch viel größeren Krise ausarten.

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