Privacy Policy Deutschland gleitet langsam aber sich in die Rezession ab | AG News

Deutschland gleitet langsam aber sich in die Rezession ab

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Es läuft schon seit sehr langer Zeit nicht mehr besonders gut mit der Wirtschaft in Deutschland. Eigentlich schon seit der ersten Finanzkrise von 2008, weil man sich zwischendurch nur ein mit Schulden finanziertes mageres Wachstum über Wasser hielt. Dies wurde von der Politik selbstverständlich gleich als das Wirtschaftswunder 2.0 verkauft, aber in Wirklichkeit druckte die europäische Zentralbank EZB nur gigantische Mengen an Euros und kaufte damit die Staatsanleihen sowie die Unternehmensanleihen der großen Firmen in der EU auf. Diese konnten damit ihre Belegschaft halten und Produkte auf Vorrat anhäufen. Doch diese Vorgehensweise rächt sich jetzt in den Zeiten der weltwirtschaftlichen Abkühlung, weil sie einerseits nicht mehr verlängert werden kann und andererseits durch einen wirtschaftlichen Abschwung sich selbst rasch zerlegen wird. Ohne echte ökonomische Problemlösungen geht es nicht mehr sehr lange weiter und die werden äußerst schmerzhaft sein.

Der deutsche Produktions PMI (Einkaufsmanagerindex) ging von 47,6 auf 44,7 zurück und erreichte damit ein Niveau wie zuletzt 2012. Das war wohlgemerkt das Jahr der Eurokrise, in welchem man bereits hätte die Notbremse ziehen und einen Kassensturz machen müssen. Stattdessen gründete man den ESM und verpfändete damit in den letzten sechs Jahren das komplette Volksvermögen der Deutschen. Weil selbst die Politiker ahnen, was ihnen in solchen Fällen blüht, werden sie alles mögliche versuchen, um das böse Spiel noch ein paar weitere Monate laufen zu lassen. Daraus lässt sich ableiten, dass im zweiten Halbjahr gehandelt werden muss, weil sonst das Risiko zu groß ist, dass ihnen alles unkontrolliert um die Ohren fliegt.

Nur aus diesem Grund verschiebt man noch einmal den Austritt der Briten aus der EU, weil man sich bereits jetzt Gründe für einen Zusammenbruch der EU sucht. In Wirklichkeit würde es den Briten nach einem Ausscheiden aus der EU wirtschaftlich rasch besser gehen und uns nicht wesentlich schlechter. Neben der wirtschaftlichen Eintrübung kommt noch ein hausgemachtes weiteres Problem hinzu und das ist die Unfähigkeit der Bankiers. Die Politiker verlassen sich blindlings auf deren Zauberkünste, welche sich jedoch lediglich auf das Schuldenmachen begrenzten. Beide haben noch immer nicht die brenzlige Situation erkannt, in welche sie sich nichtsahnend hineinmanövriert haben. Die amerikanische Zentralbank erkannte dies erst gestern und die EZB vor zwei Wochen. Und wenn man sich vergegenwärtigt, dass ihr bisheriger Weg aus der Krise in eine absehbare Katastrophe führte, könnte angesichts des jetzt folgenden noch schlechteren Plan B durchaus die Panik bekommen.

In Frankreich nahm der PMI natürlich auch ab und dies führte zusammen mit den deutschen Werten zu einem Kursverfall des Euro. Die zehnjährigen deutschen Staatsanleihen rentieren inzwischen im noch tieferen negativen Bereich, d.h. als Investor muss man mehr bezahlen, dass man dem Bund Geld leiht. Sobald die Investoren das Vertrauen in den Bund verlieren, ist die Schuldenaufnahme beendet, weil die Staatsanleihen noch immer irgendwann wertlos wurden. Der Preis der Anleihen würde sinken und deren Zinsen steigen. Das wäre die ultimative Zündung der Schuldenbombe, und zwar weltweit.

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