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Es braut sich ein perfekter Sturm zusammen, welcher die Wirtschaft treffen wird

Am 31. Mai 2019: Wir haben noch nicht einmal die Mitte des Jahres erreicht und trotzdem stehen alle Zeichen auf Sturm. Und was für ein Sturm. Es handelt sich um den perfekten Sturm, welcher alles verändern wird. Besonders lange kann es nicht mehr dauern, weil ich persönlich auf den Herbst getippt hätte. Aber mit der Deutschen Bank und dem Ölpreis kann es ab jetzt jede Woche losgehen.

In diesen Kontext des puren wirtschaftlichen Irrsinns passt auch die Meldung, dass in Japan das bereits vor 10 Jahren insolvente Unternehmen Aiful seine Junk Bonds (Schrottanleihen) mit einer Verzinsung von lächerlichen 1 % ausgeben darf. Damit will man solche Unternehmenszombies noch ein paar Quartale über die Runden bringen. Bei den niedrigen Zinsen wird schließlich von Pensionsfonds und Versicherungen alles mit einem positiven Zins gekauft. Am 30. Mai begann das diesjährige Bilderberg-Treffen in Montreux in der Schweiz. Die erste dieser streng geheimen Konferenzen fand übrigens vom 29. Bis 31. Mai 1954 im Hotel de Bilderberg in Oosterbeek in den Niederlanden statt, deshalb der Name Bilderberg Konferenz. Es handelt sich dabei um ein Meeting der westlichen Gesandten der Oligarchie, sowie seitens unseres Landes erstmals AKK und Ursula von der Leyen. Damit würden uns beide noch längere Zeit erhalten bleiben, wenn nicht der Wirtschaftsmotor streiken würde. Die Themen sind vielsagend und es ist deshalb mit einschneidenden Entscheidungen für das zweite Halbjahr zu rechnen.

In London kam der Schauspieler John Cleese (Monty Python) zum richtigen Ergebnis, dass London bei genauerer Betrachtung eigentlich längst keine britische Stadt mehr ist. Er ließ sich trotz der Kritik der üblichen Verdächtigen auch nicht von seiner Meinung abbringen, was für ihn und seinen Charakter spricht. China stellte seine Goodwill-Käufe von Sojabohnen in den USA ein und jetzt müssen die finanziellen Hilfen von Trump möglichst rasch ausgezahlt werden, sonst bahnt sich eine Katastrophe unter den betroffenen Farmern an und die erste Hungersnot seit den dreißiger Jahren in den USA. Die Oligarchen haben sich darauf schon eingestellt und mit Beyond Meat den Fleischersatz auf den Markt gebracht. Die Aktie von Beyond Meat sprang über 100 Dollar, als Kentucky Fried Chicken (KFC) eine vegane Alternative für seine Hühnerprodukte ankündigte. Diese nähere Zukunft steht uns auch bevor. In den Kontext des großen Sturms passte auch die Nachricht aus den USA, dass dort der Immobilienverkauf einbrach, wie seit der ersten Finanzkrise nicht mehr.

Google sammelte anscheinend heimlich die Daten aller Einkäufe von uns, und zwar sowohl über das Internet als auch im stationären Handel. Schnittstelle zur Datenerfassung war unter anderem Google Mail, weil dort die meisten Informationen aufliefen, selbst wenn man bei Amazon einkaufte. Ebenfalls zum drohenden wirtschaftlichen Chaos passt die Information, dass nur 10 % der nordamerikanischen Schieferöl-Produzenten einen positiven Cash Flow oder erwirtschaftetes Geld in ihrer Kasse haben. Das ist der niedrigste Wert seit dem vierten Quartal 2017 und wird uns allen nicht gut bekommen. Malaysia machte schon einmal PR für die globale Währungsreform und schlug eine mit Gold gedeckte Währung vor, wie sie wohl im nächsten Schritt von China und Russland eingeführt wird. Ideologisch völlig verblendet ist ganz offensichtlich auch der Vorstandsvorsitzende von Disney Robert Iger, der jetzt wie Netflix aufgrund der Gesetze gegen die Abtreibung im Bundesstaat Georgia, die Fortsetzung von Dreharbeiten beenden möchte. Dass er damit die Kundschaft in seinen Freizeitparks zumindest teilweise ausrottet, kam ihm scheinbar noch nicht in den Sinn. Ähnlich hirnlos drohte US-Vizepräsident Pence in einer Rede sogar noch höhere Zölle für die Chinesen an. Ebenfalls nicht ganz nachhaltig ist die Tatsache, dass Taxi-Konkurrent Uber in seinem ersten Quartal als Aktiengesellschaft über eine Milliarde Dollar als Verlust einfuhr. Doch das wird bald schon zur jüngeren Wirtschaftsgeschichte gehören.

Die chinesischen Aktienmärkte gingen gestern wieder zurück, weil eine Manipulation der Zentralbank am gestrigen Nachmittag nicht den gewünschten Erfolg brachte. Beabsichtigt war wohl ein vollständiger Ausgleich der Verluste, aber dies gelang nur teilweise. Trotzdem schlugen sich die chinesischen Aktien mit ihrer Geldspritze deutlich besser als die anderen Aktienmärkte in Europa und den USA. In Europa ging es mit den spanischen Aktien zwar nach oben, aber mit den italienischen Aktien nach unten. Die Aktie der Deutschen Bank ging mit sensationell geringen 6,09 Euro ins unverdiente Wochenende. Sie ist damit nur noch ganz wenig vom Todesstreifen entfernt und das sollte allen schlaflose Nächte bereiten. In den USA gehörten die kleinen Aktientitel zu den großen Verlierern an den dortigen Börsen. S&P, Nasdaq und Dow hielten sich verzweifelt im grünen Bereich, aber auf die Woche gesehen lagen sie alle zusammen in den Miesen. Am zweiten Tag in Folge setzte um 15:34 Ortszeit wieder ein Panikkauf der Strohmänner der US-Zentralbank ein. Aber selbst dies brachte die glanzvollen Zeiten des ersten Quartals nicht mehr zurück. An den weltweiten Börsen ist einfach der Wurm drin. Der Dollar-Index blieb gestern konstant und der chinesische Auslands-Yuan konnte sogar erstmals wieder leicht zulegen. Aber dabei es sich lediglich um die Ruhe vor dem Sturm. Der Bitcoin erreichte erstmals die 9.000 Dollar, doch er verbrannte sich bei diesem zu schnellen Aufstieg ordentlich die Finger und knallte rasch wieder bis auf 8.000 Dollar zurück. Der WTI-Ölpreis durchbrach seinen gleitenden 100-Tagesmittelwert und dies verhieß nichts Gutes, wie sich einen Tag später herausstellte.

Selbst ein früherer Berater der chinesischen Zentralbank namens Yu Yongding war in dieser Woche nicht in der Lage, 20.000 Dollar ins Ausland zu überweisen (Kapitalflucht). Seine Hausbank teilte ihm lediglich mit, dass er dafür einfach zu alt sein. Die Kapitalflucht aus China ist einer der wichtigsten Gründe für den derzeitigen Aufstieg des Bitcoin. Abtreibungsbefürworter Netflix verlagerte einen Teil seiner Produktionen nach Ägypten, obwohl dort Abtreibungen verboten sind und die betroffenen Frauen dafür sogar ins Gefängnis kommen. Abschließend noch einmal ein kurzer Blick in unsere nähere Zukunft, d.h. nach Venezuela. Dort lohnt sich allem Anschein nach nicht einmal mehr der gemeine Diebstahl auf der Straße. Und wenn das von Gaunern gesagt wird, dann wird es wohl stimmen.

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