Privacy Policy Fake News oder der große Bluff – AG News

Fake News oder der große Bluff

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Gestern Abend in der Tagesschau und heute in allen anderen Leitmedien ist die deutsche Staatskasse angeblich prall gefüllt. Es handelt sich dabei aber wie immer in den letzten Jahren nur um einen Überschuss oder besser gesagt nichts. Falls Sie in diesen Tagen am Ende des Monats Ihr Gehalt überwiesen bekommen, dann prahlen Sie schließlich auch nicht mit Ihrem aktuell hohen Kontostand. Denn spätestens am Montag wird Ihre Miete und andere regelmäßige Zahlungen abgebucht. Spätestens dann sieht es wieder ziemlich auf Ihrem Konto aus. Und in der deutschen Staatskasse wäre man über Ihren Kontostand sogar noch erfreut, falls man mithalten könnte. Doch nach einer kontinuierlichen Schuldenaufnahme durch den Bund seit 1967 sieht es bei Vater Staat aus wie unter Hempels Sofa. Es herrscht das pure Chaos und keiner wagt auch nur im Entferntesten daran zu denken, endlich einmal Bilanz zu ziehen. Deshalb übernehmen dies die Kräfte der Natur und das wird nicht lustig. Die Propaganda präsentiert in diesen Tagen noch einmal eine heile finanzielle Welt, welche längst nicht mehr existiert und dann kommt aus heiterem Himmel der böse Donald Trump mit seinem Handels- und Währungskrieg und macht alles kaputt. So oder ähnlich stellt man sich das in Berlin vor und wer glaubt, dass die Deutschen diesen Schwindel auch noch glauben werden, der lebt in einer ganz anderen Welt.

Am 28. August 2019: Chinas Ölimporte aus dem Iran stiegen im Juli um 5 % an und das schwächt den US-Dollar immer mehr. Schließlich lebte der Petrodollar seit Anfang der siebziger Jahre ganz gut davon, dass alle Erdölkäufe mit US-Dollars bezahlt werden mussten. Damit ist es aber ganz offensichtlich seit geraumer Zeit vorbei. Die erst kürzlich richtig aufgeflammten Kämpfe im Nahen Osten nahmen in den letzten Stunden dramatisch zu und es sieht ganz nach der lange vorhergesagten finalen Schlacht zwischen Israel und dem Iran aus. In unseren Leitmedien ist dies jedoch kein besonders großes Thema.

Damit kommen wir zu den internationalen Aktienmärkten, welche in diesem Monat immer spannender wurden:

Die chinesischen Aktien erholten sich in der Nacht zum Dienstag zwar deutlich, aber dieses Schauspiel hielt nicht lange an. Die italienischen Aktien stiegen gestern überdurchschnittlich an, weil es Hoffnungen gab, dass sich die Koalition in Rom wieder zusammenraufen könnte. Die US-Aktien wurden in der Nacht zum Dienstag wieder von den üblichen Verdächtigen hinter den Kulissen der Finanzwelt aufgepumpt, damit sie nach der Börseneröffnung gestern gefahrlos absinken konnten. Am Nachmittag mussten sie noch einmal aufgepäppelt werden, damit die amerikanischen Indizes wie S&P, Dow und Nasdaq unverändert in den Feierabend gehen konnten. Das passt jedoch nur in das Gesamtbild eines demnächst bevorstehenden weiteren Kurssturzes und nicht in das eines boomenden Aktienmarktes. Die geplante Fusion von Philip Morris und Altria sorgte für einen Kursanstieg von Altria, welcher jedoch ebenfalls nicht lange vorhielt. Auch die Wetten auf einen Trade Deal mit China gingen weiter zurück, weil es keinen mehr geben wird und der Pulsschlag der US-Börsen zeigte gestern eine extreme Furcht an.

Die Kryptowährungen bekommen weiterhin absolut nichts von alledem mit und stagnieren insgesamt bei 265 Milliarden Dollar. Der Bitcoin kostet 10.201 Dollar. Lediglich beim Silber geht mit 531 Euro pro Kilo und heute auch beim Gold mit 1.542 Dollar pro Unze die Post ab. Gold folgt dabei weiter den sich negativ verzinsenden Schulden und die wachsen bis zur Explosion in den Himmel hinein. Der WTI-Rohölpreis wurde nach der üblichen Regeln der Preismanipulation wegen eines angeblich gigantischen Abbaus des Lagerbestands auf 55,61 Dollar hinaufgetrieben. Aber wer soll bitte schön derartige Mengen in einer rezessiven Phase der Weltwirtschaft benötigen? Es handelt sich nur noch um ein einziges Affentheater, welches den Verfall des Ölpreises nicht lange aufhalten wird. Die Russen wollen jedenfalls an ihren bisherigen Fördermengen festhalten und das müsste künftig niedrigere Preise zur Folge haben.

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