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Filmmarketing

Unter Filmmarketing verstehe ich die Einbindung von Produkten und Dienstleistungen in die Handlung von Kinospielfilmen. Man könnte es deshalb auch als Product Placement Plus bezeichnen, aber Hollywood bezeichnet es als einen Tie-In. Was bislang eher ein Zufall war, sollte man in Deutschland eigentlich schon lange als einen strategischen Vorteil ansehen. Die Finanzierung eines Kinospielfilms ist die eine Seite und die Vermarktung eine andere. Ohne eine Finanzierung gibt es keinen Film und ohne eine massive Werbung keinen Erfolg. Denn für eine adäquate Filmwerbung ist weder in den USA noch in Europa das notwendige Geld vorhanden. Man löste dies bei Blockbuster-Produktionen durch die Medienkooperationen, welche bei uns in den Leitmedien selbst nach 30 Jahren der Aufklärung noch immer falsch dargestellt werden. Der Klassiker ist nach wie vor James Bond, welchem man Millioneneinnahmen für Product Placement nachsagt. In Wirklichkeit kostet das Product Placement in solchen Filmen nur ein überschaubares Agenturhonorar, aber die Verpflichtung des Werbepartners zur Bewerbung des Kinospielfilms.

Befinden sich also in einem Hollywood-Film die Autos eines Automobilherstellers im Gebrauch der Hauptdarsteller, dann muss dieser Werbepartner den Kinospielfilm mit 20 bis 25 Millionen Dollar hauptsächlich im Fernsehen bewerben. Die Filmproduktion sieht von diesem Geld nichts, weil es in Werbespots investiert wird. Doch dieses höchst interessante Gegengeschäft funktioniert nur dann, wenn es bereits im Drehbuch bzw. in der Geschichte inhaltlich glaubhaft integriert wurde. An dieser Stelle komme ich mit inzwischen 35 Jahren Erfahrung ins Spiel und baue den entsprechenden Handlungsstrang in das Drehbuch ein. Man muss das zum Inhalt passende Produkt bzw. eine Dienstleistung finden und diese dramaturgisch gut vernetzen, damit es später für alle beteiligten Parteien optimal funktioniert.