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Flexibilität ist gefragt

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In den kommenden Tagen und Wochen sollte man geistig extrem flexibel sein, denn die Zahl der Widersprüche in der Politik hat längst noch nicht ihren Höhepunkt erreicht. Bestes Beispiel hierfür ist die heutige Entscheidung über den Brexit, welche in Spiegel-Online auffällig positiv und heiter kommentiert wird. Daraus kann man schließen, dass Boris Johnson eine Abfuhr erhält, weil man sonst in den Leitmedien heute Gift und Galle spucken und den Untergang prophezeien würde. Derart einfach kann dieses mehr als dreijährige Projekt einfach nicht über die Bühne gehen, sonst wäre damit ein anderer großer Haken verbunden.

Der Bundestag entschied sich gestern mit breiter Mehrheit gegen ein Tempolimit auf den deutschen Autobahnen und damit gegen einen ausnahmsweise sinnvollen Antrag der Grünen. De facto ist es nämlich auf den wenigsten Autobahnstrecken überhaupt noch möglich, schneller als 120 Kilometer pro Stunde zu fahren. Doch genau dies meine ich mit geistiger Flexibilität, schließlich waren es seit der letzten Freitagsdemonstration der Anhänger der geistig wenig flexiblen Greta kaum vier Wochen her und mit einem Tempolimit hätte man etwas für das Klima auf den Autobahnen tun können. In der Schweiz und Österreich ist es angenehmer zu fahren, weil die dortigen Raser ihren Dampf in Deutschland ablassen können. Doch Greta ist inzwischen nur noch ein Teil der jüngeren Geschichte und wenn man als Marionette Putins gilt, keinen Nobelpreis erhält und aus den Schlagzeilen verschwindet, dann wird es für sie endgültig wieder Zeit, ihre Schulbank in Stockholm zu drücken. Schließlich kann sie ihr Geld gar nicht mehr schnell genug ausgeben, wie es sich entwertet und später kommt sie ohne eine gute Ausbildung nicht mehr über die Runden.

Ein anderer hatte in dieser Woche wirklich seinen ersten Schultag und das war Professor Dr. Bernd Lucke bei seiner ersten Vorlesung in Hamburg. Der Ausgang dieses Unternehmens war absehbar und deshalb hält sich mein Mitgefühl in Grenzen. Als Volkswirt sollte er eigentlich ziemlich genau wissen, was die ökonomische Stunde geschlagen hat und das Rentenalter erlebt er als Professor nicht mehr, weil sich zuvor seine Rente in Luft auflöst. Weshalb sollte er sich dieser permanenten Erniedrigung aussetzen? Die Antwort ist ziemlich klar, darf an dieser Stelle jedoch noch nicht genannt werden. Böse Zungen behaupteten schon vor Jahren, dass er die AfD nur zur Erhaltung seiner eigenen Rente gegründet habe. Doch die flog bereits 2012 mit dem ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus oder der Hort aller europäischen Schulden) zum Mond. Wäre es ihm also wirklich nur ums Geld gegangen, dann hätte er unter einem Dutzend sehr gut dotierter Jobs die freie Wahl gehabt. Aber schon mit der Gründung einer zweiten Partei hatte auch er wenig geistige Flexibilität gezeigt. Es gibt ein sehr vielfältigeres Leben jenseits der Parteien und der von ihnen völlig heruntergewirtschafteten deutschen Universitäten. Aber die meisten Deutschen haben eine übertriebene Angst vor der Freiheit und das wird ihnen früher oder später zum Verhängnis.

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