Privacy Policy Gute Karten - Schlechte Karten | AG News

Gute Karten – Schlechte Karten

Sehr gute Karten hat augenblicklich Boris Johnson in Großbritannien, welcher bei den Wahlen in knapp zwei Wochen wohl erdrutschartig gewinnen wird. Kommt damit der Brexit? Nein, das hat er zwischen den Zeilen und durch das Ausschlagen des Kooperationsangebots von Nigel Farage bereits zu erkennen gegeben. Der Brexit kommt erst nach dem Auseinanderbrechen der EU durch die große Krise. Schlechte Karten haben deshalb wieder einmal nur die Briten, welche dem nächsten Schaumschläger auf den Leim gegangen sind.

Wie ist deshalb der Stand der Dinge zu Beginn dieser Woche? Alle nur erdenklichen Krisenindikatoren stehen inzwischen vollkommen auf Sturm. Deshalb fragt heute sogar schon Spiegel-Online auf einem seiner besten Plätze im Newsletter ob der große Crash denn nun tatsächlich kommt? Die Hamburger verneinen das natürlich, weil sie es müssen. Aber die Fakten sprechen eine ganz andere Sprache. Der Aktienboom der letzten Wochen, welcher angeblich bis nächstes Jahr an Weihnachten anhalten sollte, tat das bereits letzte Woche schon nicht mehr. Die Federal Reserve drehte nämlich einfach den Geldhahn wieder so unvermittelt zu, wie er geöffnet wurde. Eine klare Linie ist hier schon lange nicht mehr zu erkennen. Es könnte in dieser Woche deshalb an der Wall Street etwas hektisch werden. Und sollte bis Monatsende nichts mehr passieren, dann ist dieses Jahr wieder einmal gelaufen. Letztes Jahr krachte es zwar sogar direkt an Heiligabend, aber darauf lässt man es bestimmt nicht mehr ankommen. Doch langsam wird das Pulver der Zentralbanken ganz schön knapp und die Federal Reserve ließ deshalb schon einmal durchblicken, dass sie vor Ostern nächsten Jahres wohl selbst das Fracksausen bekommen wird. Auch aus der EZB war in der letzten Woche zu hören, dass es bald Probleme in Form einer Finanzkrise geben könnte. Man ist einfach am Ende der Fahnenstange angelangt und ohne drastische Einschnitte geht es nicht weiter.

Noch bis zur Mitte der vergangenen Woche posaunten unsere Leitmedien lauthals auf allen Kanälen hinaus, dass Donald Trump im Impeachmentverfahren mit dem Rücken zur Wand stünde und damit erledigt wäre. Doch genau das Gegenteil war der Fall gewesen, weil in den ganzen Verhandlungen nichts nachgewiesen werden konnte. Nur einen Tag später war das schon kein Thema mehr, weil das Impeachmentverfahren ebenso wie die Russlandaffäre vor drei Jahren komplett ins Leere lief. Das muss man sich einmal vorstellen: Es ging um rein gar nichts, weil es frei erfunden worden war. Früher funktionierten solche Aktionen bestens, aber heute im Zeitalter des Internets klappt das einfach nicht mehr. Gegen die beiden Bidens wird nun ermittelt und sie haben wirklich etwas angestellt, was ungeheuerlich ist. Elon Musk stellte am Wochenende derweil seine rollende Mülltonne als neuen Cyber Truck vor und ließ vor laufenden Kameras auch noch im Übermut die Fensterscheiben zerschlagen, weil sie das angeblich aushalten sollten. Das taten sie aber peinlicherweise nicht! Dieser Mann wurde vor gut einer Woche in unseren Leitmedien noch als der Messias gefeiert, weil er in Grünheide bei Berlin eine Autofabrik von Tesla bauen wollte. Doch selbst Spiegel-Online muss heute in seinem Newsletter zugeben, dass dessen Vermögen gerade rapide schrumpft und in Wirklichkeit sieht es noch etwas finsterer aus. Außerdem ist letzte Woche eine Testrakete von SpaceX wieder einmal auf der Startrampe explodiert, d.h. auch die versprochene Reise zum Mond fällt absehbar aus. Das ist doch alles nicht mehr normal und keiner in diesem Land regt sich auch nur ansatzweise über derlei Humbug auf.

Was muss denn alles noch passieren, damit in Deutschland endlich einmal die Massen aufwachen? Die ultima ratio für alle Beteiligten ist jetzt nur noch die große Krise, bevor auch der Letzte noch erkennt, dass der Kaiser gar keine tollen Kleider trägt, sondern splitternackt vor uns steht. Man hat in den letzten Jahren alles ausprobiert und nichts hat auch nur ansatzweise mehr funktioniert. Das letzte größere Projekt war das Impeachment in den USA und jetzt kann man nur noch die finanzielle Notbremse ziehen. Falls die amerikanische Notenbank den Geldhahn vorsätzlich zugedreht hat, dann sollten Sie sich jetzt unbedingt die besten Karten in der ersten Sitzreihe dieses Theaters kaufen. Der Handelsvertrag zwischen China und den USA ist ebenfalls in weite Ferne gerückt und deshalb sind alle Zutaten zum Ausbruch einer echten große Krise jetzt vorhanden. Die Geldautomaten im Libanon geben keine Dollarnoten mehr heraus und die Kryptowährungen gehen nur deshalb gerade südwärts, weil die Chinesen die westlichen Kryptowährungen ausblenden. In China geriet neben 5 Banken auch gerade noch der erste große Immobilienentwickler in Zahlungsschwierigkeiten und deshalb stehen auch sie in Zugzwang. Bei uns entdeckte die Bundesbank urplötzlich, dass die Immobilienpreise in deutschen Städten um mindestens 15 bis 30 % zu hoch sind. Wer hätte das nur gedacht! Wie gut, dass wir über solche Spitzenkräfte verfügen, welche alles erst erkennen, wenn es zu spät ist. Man hatte einfach viel zu viel auf der ganzen Welt gebaut, weil man damit die Konjunktur über Wasser halten wollte. Doch angesichts der fehlenden Nachfrage nach Büroflächen auf der ganzen Welt bekommen die Investoren jetzt ganz kalte Füße. Das wird nicht gut enden und wir sitzen mittendrin! Das ist ganz großes Action-Kino und es kommt nur knapp alle 100 Jahre vor. Also unbedingt eine Karte lösen und alles hautnah in 3D erleben, denn es wird garantiert zum letzten Mal mit einem derart gigantischen Staraufgebot präsentiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: Content is protected !!