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Halloween statt Brexit

Damit geht der Brexit zumindest theoretisch oder propagandistisch in das vierte Jahr seiner Existenz. In Wirklichkeit ist er aber seit heute endgültig abgehakt. Die Wahl am 12. Dezember dürfte wohl eine sehr gute Chance für James Corbyn sein, die Macht für Labour zu erobern und damit das Kapitel mit dem Austritt der Briten aus der EU damit auch offiziell endgültig beenden. Doch der aktuelle Verschleiß an britischen Premierministern ist äußerst bedenklich, schließlich läuft Corbyn direkt ins nächste Messer und das besteht in einer handfesten britischen Wirtschaftskrise, welche der wirkliche Grund für einen Austritt war, und zwar schon seit 2016. Diese hätte durch einen Austritt abgemildert werden können, weil man die nach Brüssel abfließenden Gelder sinnvoller hätte in Großbritannien investieren können. Es wäre also selbst mit einem harten oder No Deal Brexit der richtige Schritt in die britische Zukunft gewesen. Die Tage der EU sind definitiv gezählt und dieser zeitliche Vorsprung hätte jedem britischen Premierminister politisch sehr gutgetan. Was jetzt aber folgt, das ist die ganz harte Nummer und die hätten sich die Briten mit dem am heutigen Tag geplanten Ausscheiden ersparen können.

Die globale Strategie aller Beteiligten an diesem Vorhaben ist zumindest in Deutschland nicht ganz unbekannt, weil sie letztmals von den Nationalsozialisten am Ende ihrer Herrschaft erfolglos angewendet wurde. Auch Erich Honecker wollte mit seinem “Vorwärts immer und rückwärts nimmer” weiter durchhalten, konnte aber mit einer Verlängerung von gut 4 Wochen nicht einmal mit Adolf dem Großen mithalten. Einziger Orientierungspunkt in diesem Desaster sind weiterhin nur die Leitmedien, welche in den letzten Wochen selbst arg ins Schleudern gerieten. Ich fasse deshalb noch einmal ganz kurz zusammen, was sie in den letzten 12 Monaten so alles vom Stapel ließen. Vor gut einem Jahr berichteten sie aus Unachtsamkeit von einer Währungsreform des Euro zum Jahresende 2019, wichen aber schon drei Wochen später mit der Einstellung der Zinserhöhungen schon wieder davon ab. Außerdem brachten sie im letzten Jahr das Problem der sich abzeichnenden Weltwirtschaftskrise ziemlich deutlich zur Sprache. Die Machthabenden einigten sich im Sommer 2018 auf eine Vorgehensweise, welche zwar mehrfach in der Wirtschaftsgeschichte (insbesondere in der ersten Weltwirtschaftskrise) angewendet wurde, doch die wurde Ende letzten Jahres beim ersten Gegenwind schon wieder aufgegeben. Man hatte die Nerven im Dezember 2018 komplett verloren, weil man erkannte, dass es dieses Mal eben doch nicht mehr auf die klassische Art und Weise funktionieren würde. Doch das hatte man schon zuvor gewusst und dennoch die Bedenkenträger in den eigenen Reihen überstimmt.

Was übrig geblieben ist, besteht aus dem Festhalten an der Macht bis zum letzten Tag, weil man ganz klar weiß, dass man sie verlieren wird. Und dieses Projekt läuft inzwischen seit 11 Jahren ab. Es ist mittlerweile volkswirtschaftlich äußerst kontraproduktiv und deshalb nicht mehr sehr lange über Wasser zu halten. Sämtliche bisherigen Ausbruchsversuche endeten in den letzten Jahren im Aus und deshalb driftet die gesamte Weltwirtschaft ins Chaos. Am Ende solcher Betrugssysteme steht jedoch immer die ordnende Hand von Mutter Natur, was aber nicht bedeutet, dass uns diese marktwirtschaftlichen Effekte erhalten bleiben. Aber irgendwann setzt sich einfach immer als ehernes Gesetz der Markt durch und beendet das bisherige Fehlverhalten. Einher geht in einer solchen Phase immer eine zunehmende Propaganda und eine Einschränkung der Meinungsfreiheit. Wer in der jetzigen Zeit die Wetterleuchten am Horizont nicht erkennt, der hat zwar jetzt noch einen guten Schlaf, aber demnächst ein ziemlich großes Problem. Es genügt deshalb im Moment die grundlegende Erkenntnis, dass etwas aus den Fugen geraten ist und dass sich das Leben von Grund auf verändern wird. Etwas dagegen tun, kann man jetzt vernünftigerweise nicht mehr. Man würde dann lediglich die Rolle des Sündenbocks übernehmen und die Härte des untergehenden Systems zu spüren bekommen. Es wäre deshalb besser, dieses Schauspiel genau zu beobachten und dann im richtigen Moment vom fahrenden Zug abspringen, bevor dieser auf den Prellbock fährt und damit Unheil anrichtet. 

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