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Handelskrieg, Währungskrieg und fallende Aktienkurse

Am 6. August 2019: Seit gestern befinden wir uns im Zentrum oder dem Endspiel der großen Krise von 2019 oder der zweiten Weltwirtschaftskrise. Es ist nun alles angerichtet und die deutschen Leitmedien werden auch bald mit Getöse um die Ecke kommen. Heute machen sie jedenfalls noch auf heile Welt, obgleich diese schon deutlich raucht und wirtschaftlich bald in Flammen steht. Ab heute geht es nur noch bergab und der große Knall bzw. die Erkenntnis, dass es mit dem bisherigen Leben vorbei ist, wird nicht mehr allzu lange dauern. Die Mainstream-Medien stellen noch die Anschläge in El Paso und Dayton in den Mittelpunkt, obgleich ich überhaupt nichts gegen Mexikaner habe. Auf der zweiten Schiene wird weiterhin das Thema Rechtsextremismus hochgekocht, obwohl sich die Leitmedien seit einigen Jahren wie in einem faschistischen Land benehmen. Es ist in diesem Land einiges auf den Kopf gestellt und verdreht worden. Aus unten wurde oben, links wurde plötzlich rechts, aus Schulden wurde irrtümlich Vermögen, aus Wissen wurde Unwissen usw. Dies wird sich in den nächsten Wochen wie ein gigantisches Gewitter entladen und die meisten Leute werden sich dann wieder fragen: Wie konnte so etwas nur passieren? Die Antwort ist relativ einfach: Wir haben es aus Unwissenheit und Gutgläubigkeit geschehen lassen. Im Gegensatz zu früheren Katastrophen ist die heutige Situation jedoch verheerend und es wird sich erst wieder verbessern, wenn jeder für dieses Ereignis verarbeitet hat. D.h. es kann und wird sehr lange dauern. Das Ende des Zweiten Weltkriegs war verglichen mit der jetzt anstehenden Veranstaltung nur ein verheerender Flugzeugabsturz und mehr nicht.

In Hongkong wurde gestern der Vorstandsvorsitzende der HSBC-Bank gefeuert. Diese Bank hat eine sehr düstere Vergangenheit insbesondere was Hongkong und China anbelangt. Auch diese Bank muss kurzfristig ungefähr 4.000 Menschen entlassen, nachdem sich die Gewinnaussichten plötzlich eingetrübt hatten. Sie ist die größte britische Bank und in der Liste der größten Banken die Nr. 6 auf der Welt. Sie hat sich mit viel zu hoch bewerteten Immobilien in Hongkong verspekuliert und wird absehbar wie die Deutsche Bank ins Taumeln geraten. Doch wegen der Unruhen in Hongkong wird kaum bzw. überhaupt nicht darüber berichtet.

Als wäre das alles nicht schon genug, kam es über das Wochenende auch noch in der Region Kaschmir zu einer erneuten politischen Krise. Diese Region im Norden Indiens wurde in den fünfziger Jahren zwischen Pakistan und Indien aufgeteilt. Ein weiterer kleiner Teil wird übrigens von China verwaltet. Gestern beendete Indien die Selbstverwaltung dieser vorwiegend muslimischen Region und schaltete gestern zunächst alle Telefon- und Internetverbindungen ab, damit sich der politische Gegner nicht mehr schnell absprechen konnte. Diese ohnehin schon mit Soldaten vollgestopfte Region wurde mit weiteren indischen Truppen versehen und auch hier bahnt sich ein begrenzter militärischer Konflikt an, welcher ohne frisches Kapital jedoch nur mit den Ketten rasseln wird.

Der allgemeine Niedergang des Ölpreises hat zu ersten Veränderung der US-Schieferölbranche geführt, welche jetzt endgültig um ihr Überleben fürchten muss. Die Förderkosten und die Verschuldung in dieser Ölbranche sind sehr hoch. Die große Krise von 2019 ist eine von den zu hohen Schulden ausgelöste Krise und sie wird alles was verschuldet ist, mit sich in den Abgrund ziehen. Geht der Ölpreis weiter nach unten und darauf kann man einen lassen, dann verschwindet die Unabhängigkeit der USA von ausländischen Öleinfuhren ganz schnell wieder und die großen Geländewagen sind selbst neu im 1 Dollar-Laden zu kaufen.

Der Todesschütze in Dayton stammt interessanterweise gar nicht aus der rechtsradikalen Szene. Er war vielmehr ein bekennender Satanist und er unterstützte die Ansichten der demokratischen Politiker Elizabeth Warren und Bernie Sanders. Er sympathisierte ferner mit der Antifa und dem Kommunismus, doch davon hören bzw. sehen wir in unseren Leitmedien bezeichnenderweise wieder einmal nichts. Wie die Leitmedien in der verbleibenden Zeit noch die Kurve in Richtung Realität bekommen möchten, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Unsere Leitmedien aber auch nicht. Sie haben sich in eine Sache verrennt, weshalb nun zur Sackgasse wird.

Damit kommen wir zu den internationalen Aktienmärkten, welche inzwischen alles andere als langweilig sind:

Die chinesische Zentralbank PBOC wertete gestern den Yuan dramatisch ab, um Vergeltung für die neue Runde amerikanischer Zölle zu üben. Und das löste ein richtiges Erdbeben an den weltweiten Börsen aus. Die chinesischen Aktien sackten gestern auf neue Tiefstwerte ab. In Hongkong stürzten die Aktienkurse gestern wegen zahlreichen weiteren lokalen wirtschaftlichen Gründen um 3 % ab und löschten damit alle Gewinne dieses Jahres aus. Wir haben es in Hongkong mit der längsten Verlustserie seit 1997 zu tun und die fängt gerade erst richtig an. Auch die europäischen Aktien senkten seit Freitag ihr Haupt und das war gestern der größte Zweitagesverlust seit 3 Jahren. Die Aktie der Deutschen Bank fällt selbst heute noch mit 6,79 Euro wieder in Richtung ihrer Todeszone zurück. Es kommt jetzt einfach all das zusammen, was seit langem zusammenkommen musste. Der DAX rutschte unter seinen gleitenden 200-Tagesmittelwert und die zehnjährigen Bundesanleihen krachten auf minus 0,536 % hinab. Nur die US-Staatsanleihen verfügen noch als einziges Land über eine positive Verzinsung ihrer Staatsanleihen. Doch auch dies wird nicht mehr lange der Fall sein. Der S&P 500 verlor gestern über 3 % und das gab es seit dem berüchtigten Dezember 2018 nicht mehr. Der Dow fiel gestern für kurze Zeit sogar um beinahe 1.000 Punkte und das war sein drittgrößter Absturz in seiner ganzen bisherigen Geschichte. Die Nasdaq bewegt sich seit 6 Tagen südwärts, d.h. es handelt sich dabei um ihre längste Verlustserie seit 2016. Den FANG-Aktien ging es ebenfalls nicht besonders gut und das lag unter anderem an Amazon, dessen Papiere seit 8 Tagen in die Knie gingen. Apple ging um 13 % seit seinen Hochs bei der Veröffentlichung seiner neuesten Zahlen in den Keller. Der Volatilitätsindex VIX erreichte den Wert von 23 und zündet damit endgültig die nächste Raketenstufe zu diesem gigantischen Feuerwerk. Die zehnjährigen US-Staatsanleihen knallten gestern auf 1,72 % hinab und sind damit nur noch 0,3 % von ihrem bisherigen historischen Tiefstwert entfernt.

Die Kryptowährungen stiegen hingegen in diesem Chaos auf 317 Milliarden Dollar an und der Bitcoin kostet heute 12.185 Dollar. Sein Marktanteil stieg auf 68,5 % an und macht damit die Altcoins immer bedeutungsloser. Silber bleibt bei 470 Euro pro Kilo stehen und nur Gold entwickelt sich mit 1.462 Dollar pro Unze weiterhin positiv. Der WTI-Ölpreis kann sich mit 55,11 Dollar pro Fass jetzt nur noch gegen seinen weiteren Verfall stemmen.

Hongkong versank gestern durch den allgemeinen Streik weiter im Chaos und man muss deshalb leider mit dem baldigen Einmarsch der Chinesen rechnen. Hongkong ist damit das erste Opfer der großen Krise und in dieser Geschwindigkeit geht es weiter. Auch die indische Rupie ist im Gefolge der neuen Kaschmir-Krise so stark wie seit 6 Jahren nicht mehr abgestürzt.

In Jordanien sind mehrere tausend Christen aus dem Irak seit Jahren auf ihrer Flucht gestrandet und sie werden dort von der UN zum Beispiel nicht nach Europa weitervermittelt. Muslime werden durchgeschleust und Christen nicht. Auch dies wird den Machthabenden zum Verhängnis, weil ihre Ideologien nicht kompatibel sind. Es wird deshalb zum besseren weiteren Durchblick wieder sehr wichtig, sich mit dem Thema Religion beschäftigen. Man muss es nicht glauben, aber man sollte zum besseren Verständnis mehr darüber wissen.

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