Privacy Policy In China musste die fünfte Bank gerettet werden – AG News

In China musste die fünfte Bank gerettet werden

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Eine globale Bankenkrise befindet sich ganz unverkennbar im Anflug, und zwar nicht nur in China, sondern insbesondere auch in Deutschland sowie weiteren Ländern der Welt. In China sinken die Einzelhandelsumsätze, die Industrieproduktion, die Kapitalinvestitionen und auch das Wirtschaftswachstum mit erstmals weniger als 6 %. Man könnte sagen: was solls, aber China rettete uns 2008 in der Finanzkrise quasi das wirtschaftliche Überleben und dieser bislang für viele unbekannte Retter benötigt jetzt selbst Hilfe. Den chinesischen Banken ging es seit der letzten Finanzkrise jedenfalls immer schlechter, weil die Zahl der faulen Kredite wie überall auf der Welt zunahm. Sie sind ein systemimmanentes Problem des Finanzsystems einer Raubwirtschaft. Die aktuelle Kreditexpansion in China kann augenblicklich gerade einmal die Zunahme der faulen Kredite in Schach halten, deren tatsächliche Größe seit 1999 von China verschwiegen wird. Das bedeutet, dass in der chinesischen Wirtschaft keine neuen Kredite ankommen und deshalb das wirkliche Wachstum noch viel niedriger ist. Dies ist ganz besonders in einer Wirtschaftskrise äußerst schlecht, weil sich dann auch nichts mehr verbessern kann. Ganz im Gegenteil kann jedes größere unvorhergesehene Ereignis ganz schnell die große Katastrophe auslösen. Die chinesische Kreditmaschine funktioniert jedenfalls nicht mehr und die faulen Kredite nehmen immer weiter zu. Deshalb musste zwei Wochen nach der landwirtschaftlich geprägten Yichuan Rural Commercial Bank in Henan das nächste und damit fünfte Kreditinstitut in China die Segel streichen. Bei der Yichuan Bank kam es erstmals sogar zu einem Bankrun, welcher diese Bank beinahe zum Einsturz brachte. Der neueste Kandidat, die HarbinBank in der Provinz Heilongjiang konnte laut dem Wall Street Journal gerade noch rechtzeitig und damit klammheimlich vom chinesischen Staat übernommen werden. 

Die HarbinBank ist eine der größten Banken im Nordosten von China mit 622 Milliarden Yuan Kapital. Sie ist nach der Baoshang Bank, der Bank of Jinzhou, der Heng Feng Bank und der Yichuan Bank die fünfte chinesische Bank in diesem Jahr, welche vom Staat gerettet werden musste. Interessant ist bei der HarbinBank ferner, dass sie in einer Geschäftsbeziehung zum Oligarchen Xiao Jianhua stand, welcher zu Beginn des Jahres 2017 im Strudel einer Affäre und anschließenden Verurteilungen vor Gerichten von der Bildfläche verschwand. Er stand auch in einer Geschäftsbeziehung zur Baoshang Bank, mit welcher die Bankenkrise in China in diesem Jahr ihren Lauf nahm. Die HarbinBank scheiterte bereits zur Jahresmitte 2019 an zu vielen faulen Krediten und trotzdem wies diese insolvente Bank noch einen Gewinn von sagenhaften 311 Millionen Dollar aus, weil man einige dieser faulen Kredite einfach schnell abschrieb. Auf sämtliche Unternehmensgewinne in China sollte man deshalb nicht mehr zu viel geben. Dieses Schauspiel geht noch so lange weiter, bis man nicht mehr rechtzeitig eingreifen kann oder die zu rettende Bank einfach zu groß ist.

Wer glaubt, dass China weit weg ist, der hat geografisch gesehen natürlich recht. Aber auch Deutschland hat einen Kandidaten, welcher seit dem zweiten Quartal 2019 finanziell extrem stark blutet und das ebenfalls nicht mehr lange durchhalten kann. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass dieses untergehende deutsche Kreditinstitut für die neuerliche Bilanzerweiterung der amerikanischen Notenbank FED verantwortlich ist, welche am amerikanischen Repo-Markt die toxischen „Werte“ dieses Giganten heimlich aufkaufen muss. Wie auch immer es sich wirklich verhält, erfahren wir jedenfalls ziemlich bald. Die deutsche Presselandschaft der Leitmedien gibt jedenfalls in diesen Tagen zwischen den Zeilen ganz klar zu verstehen, dass irgendetwas im Busch ist. Auch die Chinesen werden dann im Fall aller Fälle feststellen müssen, dass ihre Bankeinlagen längst von den Oligarchen ausgegeben wurden, damit diese ihre Puppen tanzen lassen konnten. Vielleicht denken Sie einmal darüber nach, warum so viele Maseratis, Ferraris und Lamborghinis täglich an Ihnen vorbeifahren? Glauben Sie wirklich, dass die etwas können, was Sie nicht können? Ja, sicherlich! Sie können nämlich ganz gut klauen. Mehr aber auch nicht.

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