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In den USA bleiben die chinesischen Touristen aus

In den USA kommt es absehbar zu einem Albtraum für den amerikanischen Tourismus, weil natürlich aufgrund des Handelskriegs mit China auch deren gut betuchte Touristen künftig ausbleiben werden. Doch dieser Trend ist nicht nur in den USA auszumachen, sondern auch in Europa. Weil in diesem Jahrzehnt die amerikanischen Touristen bei uns in Deutschland kaum noch der Rede wert waren, stellten auch bei uns die Chinesen und ganz kurz die Inder eine neue Touristenzielgruppe dar. Während die Inder nur ein Jahr lang in großer Anzahl im Schwarzwald zu sehen waren, blieben uns die Chinesen etwas länger erhalten. Doch inzwischen ist es an allen touristischen Hotspots in Deutschland sehr ruhig geworden.

Die Berichterstattung über die große Krise von 2019 wird auf diesem Portal im nächsten Quartal langsam verschwinden, weil dann jeder darüber schreiben und sprechen wird. Ich werde mich deshalb mehr mit den neuen Lebens- und Arbeitsbedingungen beschäftigen. Bei dieser Gelegenheit sei schon einmal angemerkt, dass grundsätzlich jeder die Möglichkeit besaß, rechtzeitig aus dem alten System auszusteigen und sich mit einem entsprechenden zeitlichen Vorsprung im neuen System zu etablieren. Ich habe diese Möglichkeiten auch erst in den letzten zwei Jahren entdeckt und war ehrlich geschockt, wie viele Menschen das genutzt haben. In den Leitmedien wird darüber selbstverständlich nicht berichtet und die Aussteiger im Internet haben diese Möglichkeiten vermutlich überhaupt nicht erkannt, weil sie entweder nur einen selbständigen Job suchten oder hauptsächlich in der jüngeren Generation einfach hineingewachsen sind. Das sind in Deutschland nicht wahnsinnig viele Leute, aber sie werden von der Krise kaum etwas spüren.

Digitalisierung ist für sich alleine nur ein hohler und nichtssagender Begriff. Aber der größte Fehler des alten Finanzsystems war die Zulassung des Internets in den neunziger Jahren und das Aufblasen der Internet-Giganten wie Amazon und Google. Obwohl vor dem Internetzeitalter Monopole äußerst schädlich waren, konnte man in erster Linie von Google und nur in zweiter Linie weit abgeschlagen auch von Amazon etwas lernen. Und zwar jeder, der etwas lernen wollte. Mit diesem Wissen lässt sich die aktuelle Krise ebenfalls besser meistern. 

In Venezuela nahm der wöchentliche Handel mit Bitcoins auf einen neuen Höchstwert von 114 Milliarden Bolivar zu. Wer sich in den letzten Jahren im Bereich der Kryptowährungen praktisch betätigte, wird aufgrund der aktuellen Weltwirtschaftskrise ebenfalls schneller wieder auf die Beine kommen, als der Rest der Bevölkerung. Aus den Fehlern der Kryptowährungen konnte man in den letzten 10 Jahren eine ganze Menge lernen und kombiniert mit den wirtschaftlichen Kenntnissen aus der größten Wirtschaftskrise der Geschichte der Menschheit, wird man ordentlich davon profitieren können.

Damit kommen wir zu den Kryptowährungen mit Stand vom heutigen Tag. Der Bitcoin wachte in der letzten Nacht endlich aus seinem Koma auf und steht heute bei 10.358 Dollar. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen umfasst 264 Milliarden Dollar und der Marktanteil des Bitcoins stieg auf 70,1 % an, weil er als Anführer am meisten zulegen konnte. Mit dem Silberpreis ging es heute auf 544 Euro pro Kilo hinauf und das bedeutete weiterhin das Aufziehen der großen Krise am Horizont. Gold verbesserte sich auf 1.534 Dollar pro Unze und muss die Show überraschenderweise dem Silber überlassen. Alle Ölsorten befinden sich heute im roten Bereich. Der WTI-Ölpreis ging auf 54,26 Dollar pro Fass hinunter und weil jetzt selbst die Saudis in größter Not ihre Ölförderung wieder erhöhten, geht die Reise des Ölpreises nur noch weiter in Richtung Süden.

Die große Krise trifft demnächst auf die Küsten der meisten Länder der Welt und wird mehr Schaden anrichten, als alle Wirbelstürme der letzten 100 Jahre zusammen.

 

2 Gedanken zu „In den USA bleiben die chinesischen Touristen aus

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    September 3, 2019 um 7:42 pm
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    Was genau sind denn die neuen Lebens- und Arbeitsbedingungen worauf man sich in den letzten Jahren vorbereiten konnte.

    Und was würden Sie für konkrete Tipps geben, wie man möglichst wenig von der Krise spürt.

    Ihre fast täglichen Beiträge lese ich seit geraumer Zeit alle – Sie haben Infos, die in den Medien nicht erwähnt werden.

    Vielen Dank dafür.

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      September 4, 2019 um 12:15 pm
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      Sehr gerne und vielen Dank. Die Probleme unseres Finanzsystems sind durch die gigantischen Monopolunternehmen der letzten zweihundert Jahre entstanden. Sie verschwinden ähnlich wie die Dinosaurier in dieser Krise. Übrig bleiben hunderttausende digitalisierte Marktnischen, d.h. künftig machen nur noch ganz wenige Menschen die gleiche Arbeit. Dies erfordert ein profundes Wissen, welches man im Moment nirgendwo erlernen kann und daran wird sich vermutlich nichts ändern. Die Nischenfindung dauert deshalb locker zwei bis drei Jahre, bis man zunächst die Nische und dann die Funktionsweise entdeckt hat. Man sollte deshalb unbedingt sein Hobby zum Beruf machen und wenn keines vorhanden ist, sich nur von seinen Interessen leiten lassen. Sonst wird das nichts. Bei deutschen Nischen muss man noch ihre Größe ermitteln, bevor man anfängt. Bei globalen Nischen kann man wirklich machen, was man will, weil jede Nische für eine One Man Show groß genug ist.

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