Privacy Policy In die Krise geschlittert – AG News

In die Krise geschlittert

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Am 24. Mai 2019: Nur noch wenige Stunden und dann berichten die Leitmedien von einer Weltwirtschaftskrise, welche durch den Rechtsruck in Europa und den Austritt der Briten aus der EU entstanden war. Dabei kann man in meinem Buch „Ausgeraubt“ lesen, dass es von langer Hand geplant wurde. Das ist keine zufällig oder gar schicksalhafte Krise. Es handelt sich vielmehr um eine systemische Krise, welche die alte Weltordnung in Rauch aufgehen lassen wird. Die größte Blase in der Geschichte der Menschheit ist angestochen und wird sich schrittweise erleichtern. Man hatte tatsächlich durch Manipulationen an den Finanzmärkten noch bis zur Europawahl durchgehalten, weil die EZB als größte Zentralbank den globalen Laden noch einigermaßen zusammenhielt. Der WTI-Ölpreis durchbrach gestern von oben kommend die 60 Dollarmarke und landete sehr hart bei 58,50 Dollar pro Fass. Das liegt daran, dass die bisherige Manipulation des Ölpreises mit überschüssigem Geld künftig schwieriger wird und nach dem vollständigen Platzen der Blase gar nicht mehr möglich ist. Das würde dann auch ganz schnell das Ende des hoch verschuldeten Schieferölbooms bedeuten, welches den ganzen Ölmarkt verändern würde. Zunächst werden wir von Preissenkungen profitieren, aber dann wird das Benzin für die meisten unerschwinglich werden. Die ganzen Geländewagen bekommt man demnächst im 1 Euro-Shop beinahe geschenkt. Ähnliches wird auch Facebook widerfahren, welches 2,2 Milliarden falsche Benutzerkonten im ersten Quartal 2019 eliminierte. Das war ein neuer Rekord.

Gestern setzte sich wohl endlich die ernüchternde Erkenntnis durch, dass es kaum noch ein Wirtschaftswachstum auf der Welt gibt. Und in den USA kapierten endlich die ersten Börsianer, dass es mit dem Handelsabkommen mit China wohl vorerst nichts mehr wird. Die von diesem Handelsabkommen abhängigen Aktien verloren gestern mehr als die Hälfe ihrer Gewinne, welche sie sich nach Weihnachten 2018 erworben hatten. Außerdem langten gestern die Shortkäufer erstmals in einem Umfang wie seit Ende 2015 nicht mehr zu. Damals begann die FED mit ihren Zinserhöhungen und eine solche Zunahme an Shortkäufen deutet auf sinkende Kurse hin, von welchen diese Klientel profitieren möchte. Gestern kam es in China in diesem ungünstigen Umfeld zu einem Absturz der Börsenkurse. In Europa sah es nicht sehr viel besser aus, wie man unter anderem am Kurs der Aktie der Deutschen Bank erkennen konnte. In den USA kamen die Technologietitel unter die Räder und dennoch zog die unsichtbare Hand des Finanzsystems kurz vor Börsenschluss die Kurse wieder deutlich nach oben. Das war der größte Kaufauftrag seit über einer Woche, während es zuvor, kurz nach der Börseneröffnung, zur größten Verkaufsorder seit dem Januar kam. Der Dow schloss deshalb erstmals seit diesem Januar unterhalb seines gleitenden 200-Tagesmittelwerts ab. Dies deutet ebenfalls weiteres Ungemach an der Börse an. Auch die kleinen Aktientitel in den USA sanken auf ihren tiefsten Wert seit dem Januar 2018 ab. Die Most Shorted Stocks (die Aktien mit den meisten geplatzten Shorts) gingen am zweiten Tag hintereinander so stark zurück, wie seit dem Heiligabend 2018 nicht mehr. Sie sollten mit drastischen Methoden die Wetten auf sinkende Aktien bestrafen. Die scheinbar ewig andauernde Börsenshow der ansteigenden Aktienkurse ist also vorbei. Die Verzinsung der zehnjährigen US-Staatsanleihen sank auf 2,3 % ab, welches zu ihrem Verkauf führen wird. Da legt man zumindest in den USA lieber sein Geld mit einer höheren Verzinsung auf eine Bank. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen steht heute bei 246 Milliarden Dollar und der Bitcoin kostet 7.886 Dollar. Die Bodenbildung ist damit abgeschlossen und die nächste Rallye kann beginnen. Das wird bei den beiden Edelmetallen Gold und Silber noch etwas dauern. Silber kostet 418 Euro pro Kilo und Gold 1.283 Dollar pro Unze.

Am 25. Mai 2019: Die aus dem gleichnamigen Drucker stammenden 3D-Waffen aus Kunststoff, sind anscheinend nicht mehr zu stoppen und ganz groß im Kommen. Das ist ein echtes Problem für die Waffenkontrolleure. Absolut kein Problem sind hingegen die fast schon hysterischen Befürchtungen des Mitgründers von Skype, Jaan Tallinn, dass sich die künstliche Intelligenz selbst weiterentwickeln und zu einer Gefahr werden könnte. Auf der Basis des jetzigen technologischen Stands ist das völlig unmöglich. Es besteht deshalb aus dieser Richtung absolut keine Gefahr. Das ist reine Propaganda ohne Hirn und Verstand, zur Ablenkung der echten Probleme auf dieser Welt. Donald Trump ordnete gestern die Veröffentlichung der Unterlagen zur Russlandaffäre an und darüber berichteten unsere Leitmedien bezeichnenderweise nicht einmal in Randnotizen. Das dürfte in Washington für Aufregung sorgen, weil doch das FBI und die CIA damals eine sehr unrühmliche Rolle spielten. Doch die wirklich großen Enthüllungen stehen uns noch bevor und sie werden unser Weltbild komplett zum Einsturz bringen. In London kamen Theresa May gestern die Tränen, als sie ihren Rücktritt für den 7. Juni verkündete. Das war absehbar und einen Rücktritt vor der Bekanntgabe der Wahlergebnisse gab es bislang auch noch nicht. Das wird also am Sonntag ordentlich krachen. Der frühere Bürgermeister von London Boris Johnson hofft indes darauf, ihr Nachfolger zu werden. Ob er das mit dem Austritt besser hinbekommt, ist nicht zu erwarten, weil keiner lebend die EU verlassen darf. Und ob Nigel Farage anstatt eines Milk Shakes ins Gesicht künftig Morddrohungen bekommt, darf als absolut sicher angesehen werden. In den USA sparen die jungen Leute kein Geld mehr für den Lebensabend an, weil sie dies wegen des Klimawandels als sinnlos erachten. Das ist zwar durchaus konsequent aber dennoch falsch. Die asiatischen Ölraffinerien sind augenblicklich nur zu 50 % ausgelastet und das gab es seit 16 Jahren. Das könnte einen weiteren Druck auf die Benzinpreise ausüben. Die amerikanische Zentralbank FED berechnete kürzlich, dass die Zollerhöhungen die amerikanischen Haushalte pro Jahr mit 831 Dollar belasten könnte. Doch dazu sollte man wissen, dass die FED nicht einmal die Inflation richtig berechnen kann. In China musste erstmals eine insolvente Bank vom Staat übernommen werden und das ist eine sehr vielsagende Nachricht. Es geht also auf allen Ebenen in allen Ländern der Welt los. Last but not least kappte gestern auch Microsoft seine Verbindungen zu Huawei.

Die US-Aktien erlitten in der vergangenen Woche ihre größte Verlustserie seit 8 Jahren. Die chinesischen Aktienwerte führen noch immer die Weltliga knapp an. Aber auch die chinesischen Aktienmärkte gingen in der vergangenen Woche schnellen Schrittes in den Keller. Insbesondere die Technologieaktien taumelten sehr stark. In Europa ging es an den Aktienmärkten ebenfalls bergab, insbesondere für die italienischen Aktienwerte. Auch die US-Aktien mussten in der vergangenen Woche ordentlich Federn lassen. Der Dow kam mit seinen geringen Verlusten noch mit einem blauen Auge davon, aber die Nasdaq wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Aber der Dow befindet sich seit 5 Wochen in Folge im Rückwärtsgang und das gab es seit dem Juni 2011 nicht mehr. Wir haben es also nicht mit einem kurzen Gewitter an den Börsen zu tun, sondern mit einer langen Schlechtwetterperiode. Die Aktien mit den meisten geplatzten Shorts gingen in der dritten Woche hintereinander zurück, welches den Abwärtstrend weiter verstärkte. Die Hoffnungen der US-Börsianer auf eine Einigung mit den Chinesen im Handelskrieg wird immer geringer. Auch die Aktien Halbleiter gingen mittlerweile seit 3 Wochen zurück und verloren dabei 16 %. Das war der größte Verlust innerhalb von 3 Wochen seit 2008. Die Technologieaktien wurden in der vergangenen Woche regelrecht niedergemetzelt. Die Energieaktien befinden sich bereits seit 7 Wochen im Niedergang und die Einzelhändler knickten komplett ein. Elon Musk hatte eine sehr schlechte Woche und seltsamerweise ging es nur den Banken richtig gut. Der Druck auf die FED nahm weiterhin zu, weil der Markt eine Zinssenkung in Höhe von 0,45 % erwartet. Dies könnte die Krise noch in den Spätsommer hinein verschleppen, aber ich glaube nicht, dass die FED noch etwas unternehmen wird. Aber es gibt auch positive Aspekte in diesen Tagen. So sank der Preis für Propangas in den USA vor der Urlaubssaison deutlich. Der Gesamtmarkt für Kryptowährungen ist mit 249 Milliarden Dollar bereit für den großen Sprung nach oben. Der Bitcon kostet heute 7.987 Dollar. Silber hängt vorläufig weiter bei 418 Euro pro Kilo und Gold bei 1.285 Dollar pro Unze. Der WTI-Ölpreis kam bei 58,63 Dollar zum Stehen und erst wenn er noch einmal deutlich sinkt, können wir uns auf günstigere Benzinpreise für den Sommer freuen. Die Chancen dafür stehen gut.

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