Privacy Policy Indiens Industrieproduktion sinkt dramatisch – AG News

Indiens Industrieproduktion sinkt dramatisch

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Der Wirtschaftsabschwung in Indien nimmt immer mehr zu. Die neuesten Daten der indischen Regierung vom vergangenen Montag (also von gestern) zeigen, dass die Industrieproduktion auf einen Wert von vor 8 Jahren und der Stromverbrauch für industrielle Zwecke auf einen Wert von vor 12 Jahren abschmierte. Die Industrieproduktion der drittgrößten Wirtschaft in Asien ging im September um 4,3 % (auf das Jahr bezogen) zurück. Das ist der niedrigste Wert seit dem Oktober 2011. Der wichtigste Grund hierfür liegt in der Automobilkrise in Indien und die wütet bekanntlich weltweit. Das Wirtschaftswachstum sackte im Zeitraum April bis Mai 2019 auf 5 % ab. Die Nachfrage der indischen Konsumenten ließ spürbar nach und auch die Staatsausgaben der indischen Regierung gingen zurück bzw. verpufften einfach wirkungslos. Der wirtschaftliche Abschwung in Indien führte auch zu einem Rückgang des Stromverbrauchs im Oktober um veritable 13,2 % (auf das Jahr betrachtet). Der Energieverbrauch sank insbesondere in den Regionen mit vielen Industrieunternehmen, wie zum Beispiel in Maharashtra und in Gujarat sogar mit mehr als 20 % im Oktober 2019 (auf das Jahr bezogen).

Doch damit nicht genug. In China sank in der letzten vier Monaten hintereinander auch noch der Absatz der Elektroautos (also der vermeintlichen Rettung auch des deutschen Automobilmarktes), und zwar im Oktober um satte 45 %. Und weil ich in einem meiner letzten Artikel darauf aufmerksam machte, dass die Batterien noch nicht betriebswirtschaftlich mit den konventionellen Fahrzeugen mithalten können, wird sich an der Situation am Automobilmarkt weltweit absehbar in den nächsten Jahren nichts verändern. Die Nachfrage nach Elektroautos wird selbst mit hohen Subventionen nicht richtig in Trab kommen, weil auch die Infrastruktur in Deutschland und allen anderen Ländern nicht vorhanden ist. Aufgrund der zweiten Weltwirtschaftskrise kommt in diesem Bereich auch vorerst nichts mehr in Bewegung, weil man jetzt erst einmal mit einer gigantischen Immobilienblase klarkommen muss. Anstatt eine vernünftige Infrastruktur in Form von Datenautobahnen, einem öffentlichen Schienennetz und gut ausgebauten Straßen aufzubauen, hat man sinnlos Bürogebäude und Wohnungen im Überfluss gebaut. In die meisten Büros werden niemals Firmen und in die Wohnungen niemals Mieter einziehen, weil sie sich kaum jemand leisten kann.

Durch sinnlose und völlig hirnrissige Gesetze zur Zensur der digitalen Medien hat man darüber hinaus auch noch den wichtigsten Wachstumsmarkt für junge Unternehmen (Digitalisierung) in Fesseln gelegt und durch eine falsche Bildungspolitik zur Verdummung der gesamten deutschen Bevölkerung auch den Nachwuchs für digitale Unternehmensgründungen komplett abgeschnürt. Die Früchte dieser Aktivitäten kristallisieren sich nun in einer ordentlichen Wirtschaftskrise heraus und wir können nur hoffen, dass sie diesbezüglich aufräumt. Wir benötigen keine Fachkräfte am Bau, weil es mangels sämtlicher notwendigen Dinge für das Baugewerbe in den nächsten Jahren keine nennenswerten Neubauten mehr geben wird. Wir benötigen jedoch dringend Menschen zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle in einer digitalisierten Welt, welche bei uns aber nicht einmal ansatzweise ausgebildet werden. Die Digitalisierung spielt sich weit jenseits der intellektuellen Fähigkeiten unserer derzeitigen Lehrer und Hochschullehrer ab. Zur Entwicklung solcher Konzepte werden Menschen benötigt, welche es nur ganz selten bei uns und kaum in Afrika gibt. Am ehesten findet man sie noch in Asien, insbesondere in China oder Indien und die werden nach dem, was sich hier gerade in Europa abspielt, nicht mehr hierherkommen, wenn sie nicht gerade lebensmüde sind.

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