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Jetzt kommt es Schlag auf Schlag

Am 4. August 2019: Ab jetzt dürfte es ziemlich schnell gehen und die Kopfschmerzen werden enorm sein. Nach der Ankündigung neuer amerikanischer Zölle auf chinesische Produkte hat heute in alle Frühe China reagiert. Es senkte seine Währung in einer bislang noch nie dagewesenen Weise ab und eröffnete damit das Endspiel des aktuellen Finanzsystems mit einem globalen Währungskrieg. Er würde schon als Einzelerscheinung schnell wirken, doch jetzt kommt wie in einem Albtraum alles auf einmal zusammen. Es verläuft also alles exakt nach einem gut getakteten Zeitplan und wird pünktlich in den nächsten 6 Wochen die große Krise zum Thema Nummer eins machen. Von der Klimakrise wird bald keiner mehr reden, weil sie nur zur Ablenkung initiiert wurde, obgleich sie natürlich real ist. Aber das jetzige Finanzsystem hat mit dem Klima ähnlich viel am Hut wie der Massenmörder mit dem Schutz des ungeborenen Lebens. Nämlich nichts!

Damit zurück zu den wichtigsten Wirtschaftsnachrichten vom vergangenen Wochenende. Auch bei Berkshire Hathaway (Warren Buffett) hat sich inzwischen mehr Bargeld in dessen Kasse angesammelt als bei Apple. Und dieses Problem hätte ich gerne nur für eine Stunde, denn dann wäre selbst der größte Geldbetrag schnell vernichtet. Buffett wird damit absehbar in wenigen Wochen im heißen Herbst 2019 auf Schnäppchenjagd gehen, wenn die Aktienkurse am Boden liegen. Er wird sein ganzes Barvermögen sehr schnell auf den Kopf hauen müssen, weil es sonst nichts mehr wert ist. Nur so wird man reich, wenn man das Spiel im Voraus kennt und dann wie ein Genie aussehen kann.

Am Freitag gingen tausende städtischer Angestellte in Hongkong auf die Straßen, obwohl sie von ihren Arbeitgebern davor gewarnt wurden. Sie setzten sich mutig für die Sache der Demonstranten ein und setzten damit ein klares Zeichen. Sie forderten ganz konkret, dass alle bislang angeklagten Demonstranten entlastet werden sollten und die Regierung in den dortigen Leitmedien nicht mehr abfällig von Unruhen spricht. Am Samstag kam es anschließend wieder zu den angemeldeten regulären Protesten der unzufriedenen Bürger, welche bereits seit über 2 Monaten anhalten. Aber ähnlich wie in Frankreich griff auch die Polizei in Hongkong wieder einmal viel zu schnell zu ihrem Tränengas und verschlimmerte damit alles. Die Lage in Hongkong spitzte sich damit weiter zu, bis es auch dort zu einem brutalen Schlagabtausch kommt.

Die schwelende Immobilienkrise in Australien, welche durch den wirtschaftlichen Niedergang Chinas ausgelöst wurde, hat Ende letzter Woche zum Kollaps eines des größten Immobilienentwicklers geführt. Die Ralan Group hinterlässt einen Schuldenberg von 500 Millionen Dollar und hat inzwischen sämtliche Immobilienprojekte eingefroren. Auch bei uns wird in den nächsten Wochen eine massive Immobilienkrise ausbrechen und den kreditfinanzierten Bauboom vom einen auf den anderen Tag jäh beenden. Wir werden so einen Wahnsinn nicht mehr so schnell sehen, weil ohne Bedarf alles zugebaut wurde, was nicht rechtzeitig auf den Bäumen war. Der Wasserstand bei Köln hat schon wieder die Untergrenze für die leidgeprüfte Frachtschiffswirtschaft erreicht und wird für Produktions- bzw. Lieferengpässe in diesem unvergesslichen Herbst sorgen.

Die junge Generation der Chinesen sah wie alle anderen auf dieser Welt die zweite Finanzkrise nicht kommen und verschuldete sich ohne große Not bis über beide Ohren. Dadurch erhöhten sich die Schulden der privaten Haushalte in China innerhalb eines Jahres von 50 auf 54 % des Bruttosozialprodukts. Das wird in China schon allein deshalb eine sehr unangenehme Angelegenheit, weil die dortigen Schuldeneintreiber nur in den ganz harmlosen Fällen die Knochen brechen. Wer sich bei den Chinesen verschuldet hat, kann sein Testament schreiben. Auch in Deutschland sind das nicht gerade wenige.

Damit kommen wir zu unseren Nachbarn im Westen. In Frankreich ist die politische Situation noch weitaus schlimmer als in Deutschland. Nach einem Fußballspiel der Algerier in Frankreich kam es in Paris gleich zweimal zu erheblichen Verwüstungen durch in Frankreich lebende Algerier, welche dabei klarmachten, wer dort künftig das Sagen hat. Die Demonstrationen der gelben Westen sind zwar im Keim erstickt worden, aber damit einhergehend auch die Meinungsfreiheit. Außerdem kann jeder, welcher sich auf dem Weg zu einer Protestveranstaltung befindet, für einen Tag ohne richterlichen Beschuss festgesetzt werden. Die französische Bevölkerung ist ähnlich wie in Deutschland gegen die Einwanderung der Flüchtlinge, aber Emmanuel Macron will sich über die islamische Bevölkerung in die nächste Amtszeit retten. Um diese für sich zu gewinnen, islamisiert er Frankreich nach einem Masterplan. Die anderen französischen Parteien von früher existieren nicht mehr und dass ihm das auch passieren könnte, scheint ihm nicht ganz klar zu sein. Es gibt in der politischen Auseinandersetzung nur noch die Gegenkandidatin Le Pen und der wird die große Krise direkt in die Hände spielen. Ebenfalls stark zugenommen hat der Antisemitismus in Frankreich, welches höchst seltsam ist, weil Macron von den Rothschilds aufgebaut wurde. Es ist ganz erkennbar auch auf höchster Ebene einiges ganz schön schiefgelaufen und deshalb wird das alles in ein episches Chaos münden. Greta Thunberg war natürlich auch schon in Paris und hielt eine Rede vor der Nationalversammlung. Denn für Macron gibt es im Moment nichts Wichtigeres als der Kampf gegen die Klimakatastrophe, welche von seinen Finanziers durch zwei Weltkriege ausgelöst wurde.

Am 5. August 2019: Heute begann scheinbar der lange befürchtete Währungskrieg, indem China seinen Yuan abwertete. Der Auslands-Yuan erreichte in diesem Zusammenhang gegenüber dem Dollar seinen tiefsten historischen Wert. Wir sprechen deshalb aus wirtschaftlicher Sicht über ein Ereignis wie Pearl Harbour. Wer jetzt nicht handelt, der wird demnächst wirtschaftlich sehr übel behandelt werden. Es wiederholt sich jetzt etwas nach dem völlig identischen Muster wie in der Weltwirtschaftskrise von 1929 aber mit dem großen Unterschied, dass unsere Urgroßeltern damals verglichen mit heute nur einen aus dem Ruder gelaufenen Kindergeburtstag über sich ergehen lassen mussten. Der Vergleich mit Pearl Harbour ist alleine schon deshalb gerechtfertigt, weil die Chinesen ab heute keine landwirtschaftlichen Produkte mehr in den USA einkaufen. Das wird zahlreiche amerikanische Farmer um Haus und Hof bringen. Und leider nicht nur das.

Der Hongkong-Dollar wird in diesen Strudel ebenfalls hinabgezogen werden und damit beginnt eine Kapitalflucht aus China und Hongkong, wie sie die Welt noch nie sah. Deshalb schlug das Gold mit 1460 Dollar pro Unze ganz oben an und Silber ist heute mit 475 Euro pro Kilo so aktiv wie ein Hundertjähriger auf Viagra. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen stieg ebenfalls auf 308 Milliarden Dollar an und der Bitcoin kostet heute 11.720 Dollar. Aber der WTI-Ölpreis ging auf 54,75 Dollar zurück, weil die wirtschaftliche Aktivität der Welt vollkommen zum Stillstand kommen wird. Vor uns steht die Mutter aller Weltwirtschaftskrisen und darüber wird man noch in tausend Jahren diskutieren. Niemals seit dem Weggang aus dem Neandertal war die Menschheit dümmer als heute. Und so etwas wird immer belohnt.

Als ob das nicht alles schon genug wäre, kommt heute in Hongkong auch noch ein Massenstreik hinzu, welcher dem Inselstaat ganz leicht den Rest geben könnte. 30 Jahre nach dem Mauerfall erleben wir historisch noch bewegendere Zeiten im globalen Währungsverfall.  Bürgermeisterin Carrie Lam weigert sich noch immer zurückzutreten, aber auch dies wird sich vermutlich bald ändern. Erich Honecker musste schließlich auch die Bühne Hals über Kopf verlassen. Zum Schluss geht alles sehr schnell und ich bin mir deshalb nicht sicher, ob dieses Feuerwerk noch bis in den Herbst hinein anhält.

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