Privacy Policy Junge Deutsche sollten schnellstens nach Ungarn auswandern – AG News

Junge Deutsche sollten schnellstens nach Ungarn auswandern

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Am 28. Juli 2019: In Ungarn wird man nach den neuesten Plänen von Viktor Orban ein ganzes Leben lang von der Steuer befreit, wenn man mindestens 3 Kinder hat. Aber es kommt noch viel besser. Direkt nach der Hochzeit bekommen Paare mit Kinderwunsch ein Darlehen von 35.000 Euro, welches nach der Geburt des dritten Kindes abbezahlt ist. Falls man dann noch einen Pkw für mindestens 7 Personen kauft, streicht man sogar noch einen Zuschuss von 9.000 Euro ein. Damit will man in Ungarn die Geburtenrate wieder steigern und weil wir in Ungarn keine Ausländer sind, sollte man diese einzigartige Chance in der großen Krise nutzen und wahlweise einen Ungarn oder eine Ungarin heiraten. So etwas bekommt man nämlich die nächsten 100 Jahre nicht mehr geboten. Woher er aber das hierfür notwendige Geld nehmen will, verrät uns Orban wohlweislich nicht. Hoffentlich hat er auch an zusätzliche Arbeitsplätze gedacht, sonst wird das zum Rohrkrepierer und das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Kein Mensch kann augenblicklich noch seriös bis Weihnachten planen und auf dieser Basis gründet man garantiert keine Familie.

In Hongkong kam es über das Wochenende erneut zu ausgedehnten Protesten, welche sich über die ganze Stadt verteilten. Der Straßenverkehr wurde dabei in einigen Teilen der Stadt lahmgelegt und einige Geschäfte mussten deshalb schließen. Die Demonstrationen waren etwas ruhiger als in der Vorwoche, doch darüber vergisst man leicht, dass sie jetzt auch schon wieder seit 2 Monaten andauern und laut ihrer führenden Köpfe nicht ohne die Erreichung ihrer hochgesteckten Ziele enden werden. In den politischen Kreisen werden diese Proteste als die Juli-Krise bezeichnet und damit später in die Geschichtsbücher eingehen. Für das kommende Wochenende haben übrigens 500 städtische Bedienstete ihre Teilnahme an den Demonstrationen angekündigt. Deshalb gibt es schon erste Anzeichen dafür, dass China mit seinen Streitkräften dem Spuk ein vorzeitiges Ende bereiten möchte. Ob dies gelingt, ohne Hongkong in den wirtschaftlichen Ruin zu treiben, ist sehr zu bezweifeln.

Am 29. Juli 2019: Über das Wochenende wurde in China die zweite Bank nach der Baosheng Bank im Mai vom chinesischen Staat gerettet. Das war abzusehen und ich hatte darüber geschrieben. Drei staatliche chinesische Institutionen schossen Geld in die etwa 100 Milliarden schwere Bank of Jinzhou und erhielten sie dadurch am Leben. Sie war die Nummer 2 auf einer Liste mit ca. 20 weiteren Banken in China, welche ihren Abschluss für das letzte Jahr noch nicht vorgelegt hatten, d.h. welche akute finanzielle Probleme haben. Es handelt sich also um die Aufwärmphase zur neuesten Bankenkrise in China, welche die große Krise von 2019 erst richtig auf Touren bringen wird. Man sollte aus diesem Grund heute etwas genauer beobachten, wie sich dies auf die Repo-Rate in China auswirkt. Diese war im Vorfeld der zusammenbrechenden Bank of Jinzhou bis auf 1.000 % angestiegen, was vollkommen verrückt war. Ansonsten war das Wochenende relativ ruhig, doch Spiegel-Online ließ es sich im heutigen Newsletter nicht nehmen, den nächsten Sargnagel in die aktuelle Wirtschaftskrise zu schlagen. Die Leitmedien hielten die Deutschen die letzten 10 Jahre im Dunkeln und brachten erst vor einem Jahr Einblicke hinter die Kulissen. Dort war man sich nach dem jahrelangen Aussitzen nicht einig, was man tun sollte. Erst im letzten Herbst entschied man sich zur riskanten Variante des Neustarts oder Resets des Finanzsystems. Man kennt in den eigenen Reihen die Nachteile und es gab scheinbar nur eine knappe Mehrheit. Der größte Nachteil besteht hauptsächlich darin, dass der Schuss nach hinten losgeht. Das war damals schon klar und heute ist es sicher. Man serviert sich eiskalt selbst ab, aber die breiten Massen haben nicht die geringste Ahnung, was in wenigen Wochen auf sie zukommt. Insofern wird es ein bitterer Sieg über das alte Finanzsystem, weil es sehr viele nicht mehr mitbekommen werden.

Last but not least:

Die Chinesen warnten heute noch einmal vor weiteren Protesten in Hongkong und wenn China in diesen Stadtstaat einmarschiert, wird das Finanzsystem ins Schlingern geraten, was es im Herbst ohnehin tun wird.

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