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Kein Quantum Trost

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Am 12. September 2019: Nach zwei Tagen eines echten Crashs in der Szene der Quantum Fonds hat sich das Erdbeben wieder etwas beruhigt. Es begann eigentlich schon im letzten Monat, als die Volatilität durch die einbrechenden Aktienkurse anstieg. Bei den Quantum-Fonds spekuliert man auf eine ewig niedrig bleibende Volatilität der Aktien oder einen unendlichen Aufschwung. Es dürfte aber wohl vielen normal Sterblichen klar sein, dass nichts auf dieser Welt ewig andauert. Spätestens nach einer einbrechenden Weltkonjunktur hätte man ahnen können, dass das Ende dieser Wetten gekommen war. Sie lösten schon im Februar 2018 einen ersten heftigen Kurssturz bei den Aktien aus, aber in dieser Gemeinde ist das mit der Lernkurve ganz offensichtlich ein Problem. Man machte weiter, als ob nichts gewesen wäre, weil man nur so sein Geschäftsmodell erhalten konnte. In den letzten sieben Tagen wurde jedoch nur eines ganz klar, dass nämlich keiner wieder einmal sein eigenes Geschäftsmodell verstanden hatte. Das ist in unserer Wirtschaft aber selbst hinunter bis in den Mittelstand keine Seltenheit, aber hier spielte man ein gefährliches Spiel mit dem eigenen Finanzsystem. Der Absturz hat sich heute verlangsamt, aber er geht noch immer weiter. Vor allen Dingen hat es an anderer Stellen neue Löcher aufgerissen und deshalb geht die ganze Sache unvermindert weiter. Der Druck lastete weiter auf den Quantum Fonds in Asien und nahm nach der Börseneröffnung in den USA auch dort wieder zu. Die Aktien laufen nur zum Schein auf Höchstform auf, weil nach 6 Tagen hintereinander und einer Zunahme von 12,75 % am gestrigen Tag auch dem größten Short-Squeeze seit dem August 2011 langsam die Luft ausgeht.

Die Zentralbanken haben längst die Kontrolle verloren und können auch immer weniger den Zusammenbruch des Finanzsystems hinauszögern. Das sah man an den Reaktionen zu den neuen Zinsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank. Die Erhöhung der Strafzinsen der Banken von minus 0,4 % auf minus 0,5 % ließ den Kurs des Euro nur kurz sinken. Doch gleich danach stieg er wieder auf den alten Wert an. Die ganze Show hatte also überhaupt nichts gebracht. Aber immerhin stieg deshalb der Goldpreis wieder etwas an und davon haben alle etwas, welche diesem ganzen Schabernack misstrauen. Die höheren negativen Zinsen in der EU werden den Druck auf die Banken erhöhen und damit die europäische Bankenkrise zeitlich beschleunigen.

Auch die ganzen Spielchen zur Verschiebung der Zollerhöhungen durch Donald Trump bis zum 15. Oktober dienen nur dem Zweck der Kurserhaltung der Aktien. China kauft seine Sojabohnen künftig in Argentinien ein und dieser Exportausfall wird bei den amerikanischen Farmern ebenfalls zu Konsequenzen führen.

Der argentinische Peso stürzte gestern auch ein neues Rekordtief ab und steuert damit unbeirrt auf eine erneute Katastrophe für die Einwohner dieses Land hin. Recep Erdogan bekam endlich seine ersehnte Zinssenkung, welche von 19,75 % auf 16,5 % sogar noch deutlicher ausfiel, als die Märkte erwartet hatten. Er wäre damit der erste Topökonom, welcher eine Inflation mit noch mehr Inflation bekämpft. Die türkische Zentralbank sieht keine weiteren Inflationsgefahren wie ein Geisterfahrer, dem ständig die Autos entgegenkommen und welcher die Welt nicht mehr versteht. Die Geisterfahrer sind doch immer die anderen.

Selbst die neue bzw. fast alte Regierung in Rom brauchte nicht viel Zeit, um zu erkennen, dass sich die italienischen Staatsschulden nicht von heute auf morgen vermindern lassen. Um genau zu sein, handelt es sich dabei um sehr viel Zeit! Fast schon unendlich viel Zeit.

Am 13. September 2019: Es wird nicht mehr lange dauern, bis das Finanzsystem krachend in sich zusammenfällt. Wenn wir Glück haben, dann landet es zum Jahresende unter dem Christbaum und wenn es ganz dumm läuft, geschieht es auch etwas früher. Die relativ genauen zeitlichen Eckdaten kann man bei genauer Durchsicht der Leitmedien erkennen und ablesen. Sie stehen auf Sturm, weil nur noch Propagandameldungen die Schlagzeilen beherrschen und selbst falsche Nachrichten langsam zur Mangelware werden. Schon die Wirtschaftskrisen im letzten Jahrhundert wurden alle bis ins letzte Detail geplant und sämtliche Querköpfe außer Boris Johnson und Viktor Orbán wurden in letzter Zeit aus dem Verkehr gezogen. Das ist nicht besonders beruhigend.

Muss man sich deshalb Sorgen machen? Nur wenn man noch sehr viel Geld in Aktien, Wertpapieren, Sparbüchern, Lebensversicherungen, Bankkonten etc. gebunkert hat. Sie werden alle zusammen mit den finanziellen Ansprüchen (Renten) an den Staat in Flammen aufgehen. Sollte man sein Geld noch genossen und sinnvoll angelegt haben, dann kann man es mit Ruhe angehen. Jüngste Erfahrungen aus anderen Ländern wie zum Beispiel Venezuela zeigen, dass die von den Leitmedien als Schreckensmeldungen gezeigten Probleme entweder gar nicht existieren oder sich rasch in Luft auflösen. In unserem Fall geht es darum, einen kühlen Kopf zu bewahren und das ist beim absehbaren Überlebenskampf schon die halbe Miete. Erst fünfmal etwas überdenken und es dann rasch tun, wird Ihnen Ihre Lebenschancen mindestens verdoppel. Tun was der vernünftige Menschenverstand sagt und sie werden es leichter haben als die meisten anderen in diesem vollkommen herabgewirtschafteten Land.

Die Kryptowährungen stehen inzwischen bereits seit Wochen auf diesem Niveau von 264 Milliarden Dollar und der Bitcoin kostet 10.355 Dollar. Der Silberpreis mit 527 Euro pro Kilo und der Goldpreis mit 1.506 Dollar pro Unze streben wieder einmal vergeblich nach oben, weil man durch den Verkauf von Silber- und Goldzertifikaten die Preise der Edelmetalle jederzeit drücken kann. Das Problem dabei ist nur, dass man mehr Silber- und Goldzertifikate ausgab, als es Silber und Gold gibt. Ab einem gewissen Zeitpunkt werden die Anleger diesen Betrug erkennen, doch dann ist es zu spät. Nur der WTI-Ölpreis hängt bei 54,97 Dollar pro Fass wie vorhergesagt noch immer in den Seilen. Die Russen gehen im nächsten Jahr sogar von 25 Dollar pro Fass aus. Was etlichen Energie-Fässern bzw. Energiekonzernen den Boden ausschlagen wird. Was hat man in den letzten Tagen nicht alles an Betrügereien versucht, um ihn zu liften. Es hat alles nichts mehr funktioniert und alleine der Rohölpreis kann in nächster Zeit einiges durcheinander wirbeln, was er auch tun wird.

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