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Krisenbarometer in der 11. Kalenderwoche

In dieser Woche drehte sich der Wind an den Börsen. Zunächst kam es zu einem ersten deutlichen Einbruch in China und dann zu den ersten Schwächephasen an den US-Börsen. In Europa ging es die ganze Woche noch bergauf, aber die Aktie der Deutschen Bank ist mit 7,82 Euro wieder in der Todeszone angekommen und dies in einem sehr positiven Umfeld an der Börse. In der nächsten Woche laufen in den USA einige Optionsfristen ab, welche zum Verkauf von Aktien führen werden. Außerdem müssen sich die Aktienrückkäufer zum Quartalsende zurückhalten, d.h. es wird zumindest an den US-Börsen in der nächsten Woche zu deutlichen Rückgängen kommen.

Wichtigstes Problem der Weltwirtschaft ist weiterhin China. Trotz aller erdenklichen Bemühungen, bleibt die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt weiterhin schwach. Daran wird sich auch nichts mehr ändern, weil sämtliche geldpolitischen Instrumente ausgereizt sind und wir das Ende eines globalen Kreditzyklus erreicht haben. Es steht deshalb im zweiten Halbjahr eine harte Bruchlandung an und darauf sollte man sich mental schon einmal vorbereiten. Es hat sich der perfekte volkswirtschaftliche Sturm zusammengebraut und die Politik steckt seit Jahren nur den Kopf in den Sand. Mit den ganzen Kundgebungen zum Klimawandel wird nur davon abgelenkt, dass wir relativ bald ganz andere Probleme haben werden.

Den Auftakt zur zweiten Finanzkrise wird die Fusion der Deutschen Bank mit der Commerzbank bilden. Was dabei alles zur Sprache kommen wird, das dürfte den einen oder anderen erschüttern. Es sind nämlich wieder die gleichen Unregelmäßigkeiten bei den Banken vorgekommen, welche schon 2008 bekannt gemacht wurden. Doch dieses Mal hat der Staat kein Geld mehr zur Rettung dieser beiden Banken und deshalb müssen uns wohl die Griechen retten. Denn die sind laut unseren Leitmedien aus dem Gröbsten heraus. Nur darauf würde ich mich überhaupt nicht verlassen.  

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