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Krisenbarometer in der 12. Kalenderwoche

Das wichtigste Ereignis in dieser Woche war die Sitzung der amerikanischen Zentralbank FED, auf welcher es keine neue Zinserhöhung gab. Das hatte man zwar vermutet, aber trotzdem war die Gewissheit ein Schock. Ursprünglich wollte man noch mindestens dreimal in diesem Jahr die Zinsen in den USA erhöhen, doch weil es schon beim letzten Mal vor Weihnachten im Gebälk der US-Wirtschaft gefährlich knirschte, verzichtete man lieber auf alle weiteren Zinserhöhungen in diesem Jahr. Die FED hatte sich damit bis auf die Knochen blamiert, weil man damit noch einmal alle Fehlentscheidungen in der Geschichte dieser Zentralbank noch einmal um Längen übertraf. Wir leben in einer Raubwirtschaft, welche von den Zentralbanken geleitet wird und es gibt erkennbar immer weniger zu stehlen, welches das Ende eines solchen Wirtschaftssystems bedeutet. Durch eine unglaubliche Einbildung halten die Bankiers die real existierende Raubwirtschaft für eine leicht zu steuernde Ökonomie aus den bekannten Märchen von Keynes und Marx, welche völlig losgelöst von der Realität und nur angetrieben von heißer Luft und dummen Sprüchen ewig währen sollte. Doch seit dieser Woche sollte klar sein, dass damit bald Schluss sein wird. Am Ende dieser Märchen stand noch immer die knallharte Marktwirtschaft, welche brutal mit solchen kommunistischen Träumen aufräumte.

Während am Donnerstag alles noch halbwegs seinen gewohnten wirtschaftlichen Gang nahm, schlugen gestern die ersten Blitze in der Wallstreet ein. Die großen Finanztitel erlebten ein wahres Blutbad und die regionalen Banken wurden derart verprügelt, dass sie kaum noch laufen konnten. Vor 14 Monaten ist die globale Aktienblase angestochen worden und deshalb hätte man sich eigentlich möglichst vorsichtig auf dem Börsenparkett bewegen sollen. Mit dem Donnerhall der FED könnten demnächst die ersten großen Risse in einem Monster aufbrechen, welches man später einmal als die Mutter aller Aktienblasen bezeichnen wird. Wir befinden uns nun in einer Boeing 737 Max ohne Piloten im Cockpit und auf den hinteren Rängen in diesem Flugzeug beschweren sich noch immer die gleichen Passagiere lautstark darüber, dass sie ihr Lieblingsprogramm nicht sehen können. Doch dieses unbedeutende Problem dürfte alsbald für immer behoben sein.

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