Privacy Policy Kurssturz an der Wall Street und heiße Phase des Handels- bzw. Währungskriegs | AG News

Kurssturz an der Wall Street und heiße Phase des Handels- bzw. Währungskriegs

Und dann hat es Zoom gemacht! Die Aktienkurse rutschten gestern an der Wall Street ab und das war wie im letzten Blog auf dieser Seite vorhersehbar. Schließlich handelt es sich um eine inszenierte Wirtschaftskrise, wie man das in den letzten dreihundert Jahren mehrfach sah, wenn man es denn sehen wollte. Die nächsten Stationen sind ein aus dem Ruder laufender Handelskrieg mit China und ein Währungskrieg mit nachfolgender Währungsreform. Und das alles gibt es demnächst in diesem Theater live zu sehen. Schnallen Sie sich gut an, denn Ihr Leben wird sich mit einem Schlag grundlegend verändern!

Am 23. August 2019: Angesichts der sich jetzt rasch zuspitzenden globalen Weltwirtschaftskrise muss man sich wirklich berechtigte Sorgen um das Leben von Julian Assange machen. Denn er könnte der nächste sein, welcher nach Jeffrey Epstein unvermittelt für immer von der Bühne verschwinden könnte. Er weiß einfach zu viel und könnte nach dem Crash vielen zum Verhängnis werden. Über eine Milliarde Menschen werden ihr Vermögen vollständig verlieren und zwei oder gar mehr Milliarden Menschen ihr Leben. Wer glaubt, dass dies ohne strafrechtliche Konsequenz bleiben wird, der sollte vielleicht alsbald einen Termin mit seinem Hausarzt vereinbaren.

Die Aktie von Tesla sprang gestern in die Höhe, nachdem Übernahmegerüchte durch VW die Runde gemacht hatten. Der Marktanteil von Tesla kann nicht ganz so schlecht sein, weil ich gestern wieder einige Exemplare auf der Autobahn sah. Doch in 30 Sekunden wurde ein 90.000 Dollar teurer Tesla in einer Vorführung von einem Hacker geknackt und fast jeden Tag entzündet sich einer irgendwo auf der Welt von selbst. Kürzlich sogar in einer Werkstatt. Ich würde damit also nicht mehr herumfahren. Da könnte man ja gleich einen Billigflug mit einer Boeing 737 Max buchen.

Selbst die Zusammenarbeit zwischen den Geheimdiensten von Südkorea und Japan wurde im Zuge der sich verschlechternden Handelsbeziehungen zwischen den beiden ehemals verbündeten Ländern gekündigt. Auch der ehemalige Chefökonom der Weltbank Larry Summers musste in Jackson Hole zugeben, dass die Macht der Zentralbanker inzwischen verschwunden ist. Der Börsenaspirant Wework pfercht seine Kunden in kleinere Büros ein, als dies sonst im Durchschnitt üblich ist. In einem Gebäude in der Canary Wharf in London bringt Wework beispielsweise in seinen Hasenställen 6.090 Menschen unter. Zuvor arbeiteten im gleichen Gebäude aber nur 900 Menschen. Damit strebt wieder einmal ein Betrugsmodell an die Börse. Und später wundern sich dann alle, weshalb sie ihr Geld verloren haben.

Bill Gates tauchte inzwischen ebenfalls auf der Liste derjenigen auf, welche mit dem Lolita-Express von Epstein geflogen sind. Die Zahl der Leute mit einem Mordmotiv nimmt also täglich zu.

Am 24. August 2019: Jerome Powells Rede zum Abschluss der Tagung in Jackson Hole sollte das wichtigste Ereignis in der vergangenen Woche werden, doch es kam gestern wieder einmal ganz anders. Aus heiterem Himmel schossen gestern die Chinesen völlig unerwartet zurück und kündigten Importzölle in Höhe von 10 % auf amerikanische Importwaren nach China im Wert von 75 Milliarden Dollar an. Das schickte die US-Aktien auf Talfahrt und ein wehrloser Powell konnte die Aktien nur wieder leicht in die Höhe hieven. Erst als Trump gegen Powell wetterte, war das pure Gift für die US-Börsen. Er fragte sarkastisch: Wer ist unser größerer Gegner? Powell oder Xi? Donald Trumps kürzlicher Rückzug bei den Zollerhöhungen wurde von China als Schwäche angesehen und das verschlimmerte laut Goldman den Handelskrieg. Womit ich erstmals einer Meinung mit diesen Bankiers bin. Außerdem kündigte Trump gestern Gegenmaßnahmen in Richtung China an, welche auch später gleich folgten. Doch der Aktienmarkt diese Drohung als eine demnächst stattfindende Abwertung des Dollars und sackte daraufhin erst richtig ab. Der S&P 500 ging um über 70 Punkte zurück und der Dow um über 500 Punkte. Das war übrigens schon der dritte Kurssturz im August und der stärkste Rückgang für Aktien seit dem Dezember 2018. Der Volatilitätsindex VIX stieg auf 21 und damit war der Salat auch schon angerichtet.

Die Kryptowährungen liegen heute noch immer fast bewegungslos mit 262 Milliarden Dollar am Boden herum, während der Bitcoin mit 10.014 knapp an seiner psychologisch wichtigen Marke herumschwenkte. Wie lange das noch so bleibt, lässt sich schlecht sagen, weil auch diese Währungen längst manipuliert werden. Bei den Edelmetallen hinterließ der Kurssturz in den USA natürlich seine Auswirkungen. Silber stieg auf 501 Euro pro Kilo an und Gold auf 1.526 Dollar pro Unze. Selbst der WTI-Ölpreis litt mit 54,17 Dollar pro Fass unter diesem Debakel.

Trumps Gegenschlag ließ denn auch nicht besonders lange auf sich warten: Zum 1. Oktober steigen die Zölle mit derzeit 25 % auf chinesische Importwaren in die USA im Wert von 250 Milliarden Dollar auf 30 % und die verbleibenden chinesischen Importwaren nach Amerika im Wert von 300 Milliarden Dollar erhöhen sich zum 1. September nicht wie geplant um 10 %, sondern um 15 %. Und weil der Auslands-Yuan gestern bereits fiel, befinden wir uns schon mitten im heißen Währungskrieg, welcher nicht mehr lange dauern wird wir sprechen dabei nicht mehr von Monaten, sondern nur noch von Wochen. Dies bestätigt auch der ungewöhnliche Vorstoß von Mark Carney, dem Chef der zweitältesten Zentralbank der Welt (Bank of England), welcher die Ersetzung des US-Dollars durch eine dem LIBRA von Facebook ähnliche Digitalwährung. Oder in anderen Worten eine globale Währungsreform!

Last but not least:

Scheinbar brennen im Kongo und Angola mehr Waldbrände als in Brasilien. Es handelt sich also höchstwahrscheinlich um eine Kampagne im Klimakrieg und man scheut sich nicht davor, sogar Brandstifter zu spielen. Und im Hongkong-Chaos brechen natürlich die Gewinne der dortigen Unternehmen dramatisch ein, und zwar so stark wie seit 2008 nicht mehr. Damit wünsche ich ein schönes Wochenende!

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