Privacy Policy Leben wir in einer Marktwirtschaft oder in einer Planwirtschaft? | AG News

Leben wir in einer Marktwirtschaft oder in einer Planwirtschaft?

Kevin Kühnert von den Jusos trat gestern eine Diskussion los, welche sich nahtlos in die Reihe der Enteignungs-Diskussionen in diesem Jahr einreiht. Das derzeitige Finanzsystem kann sich nur noch durch eine vollständige Enteignung der Weltbevölkerung für ein paar weitere Jahre finanziell über Wasser halten. Diese groß angelegte Maßnahme im zweiten Halbjahr 2019 wird gerade kommunikativ vorbereitet und die dazu notwendigen Figuren auf dem Schachbrett in Position gebracht. Es ist deshalb kein Zufall, dass in Berlin rechtzeitig die AKK in Stellung gebracht wurde. Sie hat sich in ihrer Naivität auf ein Himmelfahrtskommando eingelassen, damit sich ihre Vorgängerin vermeintlich in Sicherheit bringen kann. Doch wie man bei den Reaktionen der Betroffenen bereits heute unschwer erkennen kann, wird dieser Schuss voll nach hinten losgehen. Man schickt die Deutschen völlig unwissend in dieses Stahlgewitter hinein und glaubt selbst daran, dieses selbst heil überstehen zu können. Ich wäre mir da nicht ganz so sicher, wie die Kamikaze-Piloten in Berlin. Es war gestern schnell erkennbar, dass die Deutschen überhaupt nicht wissen, in welcher Wirtschaftsform sie eigentlich leben. Die meisten Bundesbürger wähnen sich in einer Marktwirtschaft im reichsten Land der Welt und fürchten sich schon vor einer Verstaatlichung von BMW. Was werden sie erst fühlen, wenn sie erfahren, dass ihnen das Fell vollständig über die Ohren gezogen wurde? Zum Beispiel BMW kommen wir weiter unten noch einmal ausführlich zurück. Zunächst möchte ich noch die Frage aus der Überschrift beantworten und damit ihren Blutdrucksenker außer Gefecht setzen. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein planwirtschaftlich organisiertes Land wie die DDR. Man hatte nur ein besseres Marketing und einen reicheren Sklaventreiber. Ansonsten war alles identisch. Wir waren zu keinem Zeitpunkt eine Marktwirtschaft, sondern höchstens in den frühen Anfängen der fünfziger Jahre eine täuschend echte marktwirtschaftliche Simulation. Mehr aber auch wirklich nicht. Marktwirtschaftlich organisiert war früher einmal der Mittelstand wie die Weihnachtsgänse, damit man sie in den sechziger und siebziger Jahren schlachten konnte. Der Anteil echter mittelständischer Unternehmen in Deutschland ist bis heute auf eine vernachlässigbare Größe geschrumpft. Den unabhängigen Mittelstand gibt es längst nicht mehr, sonst gäbe es mehr Wettbewerb. Er wurde vom Kartell zerstört und einverleibt. Wer nicht spurte, der wurde einfach unter den Bus geworfen, wie man in den USA so treffend sagt.

Die Planwirtschaft par excellence erlebten wir zum Beispiel während der Osterferien 2019 an unseren Tankstellen. Nur weil Saudi-Arabien bereits vor Weihnachten einen Ölpreis von 85 Dollar forderte, um seinen Staatshaushalt zu sanieren, werden uns durch höhere Benzinpreise die Taschen unnötig geleert. Es gibt keinen einzigen marktwirtschaftlichen Grund für den Anstieg des Ölpreises zu Beginn des Jahres. Vielmehr wird er im Auftrag der Saudis manipuliert und das gibt es nur in der real existierenden Planwirtschaft. Energiefonds kaufen das Erdöl aus spekulativen Gründen auf und treiben den Preis damit in die Höhe. Nur zu diesem Zweck wurde die OPEC 1960 als Ölkartell gegründet und wenn dieses Kartell noch perfekt funktionieren würde, dann hätten wir unter permanent hohen Benzinpreisen zu leiden. Aber die OPEC ist nicht mehr allmächtig und deshalb wird das mit den 85 Dollar absehbar wohl nichts werden. Trotzdem zahlen wir im Moment mehr Geld an der Tankstelle als nötig.

Seit der Gründung der Reichsbank am 1. Januar 1876 befinden wir uns in Deutschland in einer Planwirtschaft. Die Reichsbank war die erste deutsche Zentralbank und sie ist das Fundament einer planwirtschaftlichen Ordnung. Wir befinden uns deshalb schon seit mehreren Generationen in einer Planwirtschaft und kennen gar nichts anderes mehr. Denn nur so sind die Kommentare in unterschiedlichen Foren zum Thema BMW zu verstehen. Es gab einen Aufschrei der Empörung, weil man seine geliebte Marktwirtschaft gefährdet sah, welche aber längst nicht mehr existierte. BMW mag zwar ein Unternehmen in Privatbesitz sein, aber es wurde seit einigen Jahren dem marktwirtschaftlichen Wettbewerb systematisch entzogen. Der Automobilmarkt befindet sich seit geraumer Zeit im Rückwärtsgang und deshalb durfte BMW immer dann, wenn das Geld knapp wurde, einen Schuldschein (Unternehmensanleihe) ausstellen. Und das war in den letzten vier Jahren praktisch laufend der Fall. Die Zentralbank EZB startete deshalb ein Ankaufprogramm und zahlte diese Anleihen sofort in baren Euros aus. Das hätte kein vernünftiger Mensch mit seinem eigenen Geld gemacht, weil es komplett irre war. Dieses Geld würde man als Anleger nie wieder sehen. Doch die EZB gewährte diese Vorzüge für Freunde des Hauses auch noch diversen weiteren Unternehmen in der EU, weil der Steuerzahler dafür bürgt. Das hatten wir alle eigentlich bereits 2008 gesehen, doch die meisten haben das längst wieder vergessen. Im Moment berichten die Leitmedien über das Glück schwuler Glühwürmchen, um nach der Europawahl plötzlich aus der Deckung zu kommen. Man wird wieder Feuer rufen, weil die Schuldscheine von BMW & Co. lichterloh brennen werden. Man wird uns dann diese Papiere zum Löschen (d.h. blechen) vorlegen und weil die bunte Republik blank ist, dürfen wir das direkt berappen. Die Großunternehmen machten Schulden zur Finanzierung ihrer üppigen Gehälter und wir erhalten die Rechnung. Können wir nicht bezahlen, dann wird unser Vermögen gepfändet. Die Familie Quandt als Eigentümer von BMW kommt dann tagelang nicht mehr aus dem Lachen heraus, weil man auf der Suche nach einem dümmeren Volk wohl ziemlich lange durch die Milchstraße reisen müsste.

Die Zentralbanken befinden sich nebenbei bemerkt in Privatbesitz. Auch die 1957 gegründete Deutsche Bundesbank befindet sich nicht im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist lediglich vom Staat autorisiert (ohne unser Einverständnis natürlich und deshalb eigentlich nicht verfassungskonform) und für diese Lizenz bekommt der Bund jährlich eine erfolgsorientierte Gebühr. Die globalen Zentralbanken steuern letzten Endes die Welt und wer ihnen in die Quere kommt, wie zum Beispiel der Iran, der hat nichts zu lachen. Der Iran ist übrigens eines der wenigen Länder, welches noch immer ohne eine Zentralbank des Syndikats auskommt. In einer Marktwirtschaft würden die Banken ihre Zinsen selbst festlegen und die wären ohne die planwirtschaftlichen Zentralbanken und bei staatlich ausgegebenen Banknoten normalerweise mit 0 Prozent Zinsen anzusetzen. Die Inflation wäre sehr gering und die Wirtschaftskrisen wären nicht nur seltener, sondern auch kürzer und nicht mit langer Arbeitslosigkeit verknüpft. Die große Depression in den USA wurde unnötig von den Zentralbanken in die Länge gezogen, um das amerikanische Volk zu bestrafen. In einer echten Marktwirtschaft gäbe es höchstens ein paar Millionäre und noch weniger Milliardäre. Auf der anderen Seite der Vermögensskala gäbe es deutlich weniger Arme und einen viel höheren Lebensstandard auf der gesamten Welt. Es gäbe keine Unterteilung der Welten (erste, zweite und dritte) und es müsste niemand aus wirtschaftlichen Gründen auswandern. Es gäbe überall genügend Arbeit und auch die Bezahlung wäre besser.

Die Verarmung der Dritten Welt, die globale Umweltverschmutzung und der niedrige durchschnittliche Lebensstandard der Weltbevölkerung sind das direkte Resultat der Arbeit der Zentralbanken. Sie haben durch ein betrügerisches Geld- und Wirtschaftssystem das Vermögen der Bevölkerung weltweit geraubt und es dabei auf die Konten der Ausbeuter geschaufelt. In einer Marktwirtschaft hätte es in den sechziger Jahren die letzten benzinbetriebenen Autos gegeben und Reisen zum Mond wären heute nicht teurer als luxuriöse Kreuzfahrten. Der Mond wäre industriell erschlossen und eine Basis auf dem Mars würde inzwischen autark als kleine Siedlung funktionieren. Den ersten und auch den Zweiten Weltkrieg hätte es nachweislich ohne die Zentralbanken nicht gegeben. Die vielen Toten aller Kriege würden in ihren Nachfahren noch heute leben und die Gesamtbevölkerung der Erde wäre um mehr als die Hälfte geringer als sie heute tatsächlich ist. Es gäbe keine großen Armeen und keine nennenswerte Rüstungsindustrie, weil die Menschen im Allgemeinen sehr friedliebend sind. Es ist nur die vergleichsweise geringe Zahl von Psychopathen, welche ständig nach dem Geld der anderen trachten und dabei gerne über Leichen gehen.

Im Gesundheitsbereich wären inzwischen sämtliche Krankheiten vollständig ausgerottet, weil die derzeitige Krankheitsindustrie der Zentralbanken zum Beispiel für die Krebserkrankungen direkt verantwortlich sind. Man muss deshalb nicht den Krebs besiegen, sondern lediglich das derzeitige Krankheitssystem. Der Krebs würde zusammen mit unserer Pharmabranche ganz einfach innerhalb weniger Jahre erkennbar zurückgehen. Die Lebenserwartung läge durchschnittlich bei 120 Jahren und die ersten 100 Jahre könnten dabei ganz angenehm für alle verlaufen. Ohne die Zentralbanken hätte es keinen Kommunismus und auch keinen Faschismus gegeben, weil weder die Faschisten noch die Kommunisten das notwendige Geld für ihre wirren Ideen bekommen hätten. Es gäbe damit auch das ganze Gerede und den Zwist um links und rechts, rot und braun etc. überhaupt nicht. Der Kommunismus und der Faschismus sind lediglich die unterschiedlichen Seiten ein und derselben Medaille. Und damit hätten sich die Betreiber der Zentralbanken beinahe selbst das eigene Grab geschaufelt. Man hatte nicht nur die Arbeiten von Karl Marx finanziert, sondern auch die Oktoberrevolution in Russland. Doch anders als die Faschisten hatten sich die Kommunisten in Russland von den Hintermännern der Zentralbanken komplett losgesagt. Das war zwar irgendwie logisch, aber im großen Plan der Bankiers nicht vorgesehen. Es dauerte dadurch einige Jahre länger, bis man nach dem Untergang der Sowjetunion das Land wieder in seinen Einflussbereich bringen konnte. Mit Boris Jelzin war es noch relativ einfach, doch dann trat Wladimir Putin auf den Plan. Und der war etwas schwerer zu knacken.

Immerhin machte man die Fehler mit den Kommunisten in Russland nur einmal. Im Fall der Volksrepublik China gründete man die Zentralbank People´s Bank of China gleich zu Beginn der Herrschaft von Mao Tse Tung und hatte ihn damit im Sack. Das ganze Gerede mit der gelben Gefahr in den fünfziger Jahren waren alles nur Propaganda. Die Chinesen hatten es deshalb von Anfang an mit einer privaten Zentralbank in einem angeblich kommunistischen Land zu tun und mehr muss man wohl nicht für die Doppelwertigkeit solcher Länder ins Feld führen. Der optimale Raubtierkapitalismus oder eigentlich die perfekte Raubwirtschaft ist deshalb ein kommunistisches Land und dafür wurde es auch von Karl Marx entwickelt. Es war die Auftragsarbeit einiger Londoner Bankiers, deren Nachfahren noch heute die Weltwirtschaft steuern. Die chinesische Regierung muss sich im Jahr 2019 den Entscheidungen ihrer Zentralbank beugen und wird relativ sicher zusammen mit ihr untergehen.

Wir haben uns über mehr als hundert Jahre von den Zentralbanken gezielt hinter das Licht führen lassen und die hier angeführten Beispiele sind nicht einmal die Spitze des Eisbergs der Manipulationen. Die vorgenommenen Fälschungen sind derart gravierend, dass wir in allen Wissenschaftsbereichen bis ins 19. Jahrhundert zugeworfen wurden und mit unserem angeblichen Wissen gar nichts mehr in der wirklichen Welt anfangen können. Nur deshalb konnte es in den USA zum aktuellen Skandal an den Eliteuniversitäten kommen. Es war nur in eine Scheinwelt der Wissenschaft, in welcher zum Schluss keiner mehr einen richtigen Durchblick hatte was richtig und was falsch war. Damit hatten wir Glück im Unglück, sonst wären wir aus diesem globalen Gefängnis nicht mehr lebend herausgekommen.    

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