Privacy Policy Lektionen aus der ersten Weltwirtschaftskrise von 1929 – Teil 1 – AG News

Lektionen aus der ersten Weltwirtschaftskrise von 1929 – Teil 1

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Selbst in den Leitmedien tauchen die Warnungen vor einer Wirtschaftskrise in letzter Zeit immer öfter auf. In diesem Zusammenhang wird auch immer wieder eine neue Währung gefordert, welche den Dollar ablösen und die Grundlage für ein neues „grünes“ Finanzsystem (grüne Raubwirtschaft) darstellen soll. Solche Andeutungen wurden in diesem Jahr von Mark Carney (dem Chef der Zentralbank Bank of England) und seinem Vorgänger Mervyn King ausgestreut. Weil wir in diesen Tagen ganz oben auf der Spitze der größten Finanzblase der Geschichte der Menschheit befinden, sollten wir diese Warnungen durchaus ernst nehmen. Die aktuelle Finanzblase erinnert übrigens doch sehr stark an die von 1929, welche am berühmten schwarzen Freitag angestochen wurde und die große Depression in den USA sowie in Europa bzw. auch Kanada auslöste.

Weil ein Wechsel des Finanzsystems angesichts einer Derivate-Blase in Höhe von einer oder eventuell sogar mehreren Billiarden Dollar (tausend Billionen Dollar) durchaus notwendig wäre, sollte man den Teufel aber nicht gleich mit dem Beelzebub austreiben. Prinzipiell unterscheidet sich die zweite Weltwirtschaftskrise, nämlich in nichts von der ersten künstlich ausgelösten Weltwirtschaftskrise vor knapp hundert Jahren. Der Erste Weltkrieg war ein systematischer Eroberungskrieg des heutigen Finanzsystems, welcher nicht nur den Zweiten Weltkrieg nach sich zog, sondern bis heute klaffende Wunden in Europa sowie im Nahen Osten (zum Beispiel mit den staatenlosen Kurden) bis zum heutigen Tag hinterließ. Auch damals wurde ein unbezahlbarer Schuldenberg einfach einem besiegten Deutschland aufgehalst. Heute ist das in Form des europäischen Stabilitätsfonds und dem europäischen Einlagensicherungsfonds wieder völlig identisch. Das konnte schon damals nicht gut gehen und es ging deshalb auch nicht gut. Man wusste das nur zu genau und machte es auch gerade deshalb. Die „Roaring Twenties“ oder bei uns auch die goldenen zwanziger Jahre, welche alles andere als golden waren, haben ihren Namen deshalb bekommen, weil die Bankiers damals wie heute mit billigen Krediten die Puppen tanzen ließen.

Wie wurde der Crash von 1929 vorbereitet und geplant?

Während so ziemlich jeder weiß, dass der Crash von 1929 in den USA und in Europa den Vorhof zur Hölle öffnete, weiß kaum jemand, dass dies alles hinter den Kulissen gut organisiert wurde. Auch die nachfolgende Depression und die Machtergreifung Hitlers in Deutschland waren alles keine Zufälle. Es war der Start zu einer globalen faschistischen Machtergreifung, welche mehr oder minder gut funktionierte und entgegen anderslautender Meldungen bis heute noch immer nicht beendet ist. Die Blasen der zwanziger Jahre in den USA wurden nach dem frühen Tod von Präsident William Harding im Jahr 1923 zielstrebig aufgepumpt. Über die Umstände seines Todes berichte ich in einem separaten Artikel und in meinen Büchern. Unter der Leitung des Vizepräsidenten und späteren Präsidenten Calvin Coolidge und in Kooperation mit dem Bankier Andrew Mellon wurden zunächst die Banken dereguliert und der amerikanischen Bevölkerung ein Austeritäts- bzw. Sparprogramm verordnet. Das hört sich doch sehr bekannt oder griechisch an. Außerdem tüftelten die beiden ein Betrugsschema aus, wie Spekulanten mit bis zu 90 % Kredit Aktien auf Pump erwerben konnten. Die Wall Street wurde also dereguliert, die Investitionen in die reale Wirtschaft wurden in den USA in den zwanziger Jahren unterbunden und damit dem realen Wahnsinn wie heute Tür und Tor geöffnet. Die Kredite der Aktienspekulanten stiegen demzufolge bis 1925 auf 1,5 Milliarden Dollar an, im Jahr 1926 waren es schon 2,6 Milliarden Dollar und 1927 ganze 5,7 Milliarden Dollar. Bereits 1928 waren die amerikanischen Aktien vierfach überbewertet. Als diese Aktienblase schließlich richtig schön fett war, kündigte man zu einem festgesetzten aber geheimen Zeitpunkt die Kredite der Spekulanten. Weil diese nicht bezahlen konnten, brach dieses ganze Konstrukt und damit der US-Aktienmarkt komplett in sich zusammen. Die Eingeweihten im Umfeld der Bank J.P. Morgan und anderen Finanzgiganten verkauften natürlich lange zuvor in Ruhe ihre Aktien, um diese nach dem Crash für Kleingeld wieder einzukaufen. Einer aus diesem erlauchten Kreis, welcher damit über Nacht reich wurde, war zum Beispiel Prescott Bush von der Brown Brothers Harriman Bank. Er war der Vater und Großvater zweier späterer US-Präsidenten und der heimliche Finanzier einer deutschen Partei.

Wird fortgesetzt!

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