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London ist zum letzten Mal der Nabel der Welt

Am 4. Juni 2019: Mit der großen Krise von 2019 endet die anglo-amerikanische Weltordnung. Die jungen USA waren nur knapp 15 Jahre wirklich unabhängig, weil sich die Briten ihre Kolonien 1791 zurückholten. Das britische Weltreich wäre ansonsten bereits im 19. Jahrhundert von den USA wirtschaftlich überholt worden und diesen Schlag hätte es nicht verkraften können. Die Weltgeschichte hätte in diesem Fall einen ganz anderen Verlauf genommen und Europa sähe ohne die beiden Weltkriege sowie die russische Oktoberrevolution ganz anders aus. Dies ist der tiefere Grund für die Bemerkung des Chefredakteurs des „Guardian“ in London, der Donald Trump als Demagoge bezeichnete, welcher nicht in London willkommen ist. Trotzdem wurden insgesamt 10.000 Polizisten zu seinem Schutz aufgeboten und der Austritt der Briten aus der EU ist nach den Europawahlen nicht mehr zu verhindern. Trump ist bei weitem kein Weltverbesserer, aber mit dem Untergang der letzten Überreste des britischen Reichs bekommt auch Deutschland eine letzte Chance. Sein inzwischen über China hinaus erweiterter Handelskrieg war auf jeden Fall besser als ein dritter Weltkrieg und er war seit über 500 Jahren überfällig. Das britische Imperium dominierte in diesem Zeitraum den Welthandel und deshalb gab es seit dieser Zeit keinen freien Handel mehr. Man redete und schrieb zwar darüber sehr viel, aber der Handel war nur für die britischen Oligarchen ein Freibrief und nicht für die restliche Welt. Die Behauptung der Leitmedien, dass man eine solche Auseinandersetzung niemals gewinnen könne, ist einfach nur grottenfalsch. Es gibt keinen einzigen triftigen Grund, weshalb dies so sein sollte. Vielmehr geht es in diesem Wirtschaftskonflikt um die Herstellung des Urzustands im globalen Welthandel, bevor die Briten als Piraten verkleidet die spanischen Schiffe aus der neuen Welt überfielen und das Gold bzw. Silber klauten. Die Holländer kopierten dieses lukrative Geschäftsmodell und überfielen die portugiesischen Schiffe aus Amerika. Damit legten sie die Grundlage für unsere heutige globale Raubwirtschaft. Der gesamte Wohlstand der ersten Welt wurde von der zweiten und dritten Welt gestohlen. Darauf sollte niemand stolz sein.

Nach diesem kurzen Exkurs komme ich zurück zur zweiten Weltwirtschaftskrise, welche sich bereits ganz gut entwickelt hat und dennoch in unseren Leitmedien nicht erwähnt wird. Gestern näherte sich der Kurs der Deutschen Bank bis auf 16 Cents der Todeszone und deshalb wird es unseren Politikern langsam mulmig. Dies und nichts anderes ist der eigentliche Grund für die aufgescheuchten Hühner in Berlin. Und wenn sie schlauer wären, hätten sie sich längst in Sicherheit bringen müssen. Wenn der Deutsche nämlich bald sein Geld in der Währungsreform verliert, dann möchte ich auch nicht in der Hauptstadt abgebildet sein.

Die chinesischen Aktienmärkte eröffneten gestern sehr optimistisch, doch die gute Stimmung hielt nicht besonders lange an und die chinesischen Aktien verloren etwas an Wert. Die Halbwertszeit der chinesischen Geldspritzen aus der dortigen Zentralbank beträgt also nur noch wenige Tage und dies zeigt das Ende des Kreditzyklus an. In Europa sah es komplett anders aus, das konnte man schon am Kurs der Deutschen Bank beobachten, welcher krampfhaft in Richtung 6 Euro aus der Todeszone herausgezogen wurde. Lediglich auf den US-Aktienmärkten beflügelte selbst eine zweifache Ankündigung von James Bullard von der amerikanischen Zentralbank FED über angeblich bevorstehende Zinssenkungen nichts Positives aus. Sollten diese Zinssenkungen tatsächlich noch kommen, dann werden sich ihre positiven Auswirkungen auf die US-Aktienmärkte zeitlich in engen Grenzen anhalten. Die angekündigten Monopolklagen im US-Technologiebereich walzten gestern jedenfalls die verbalen Manipulationsversuche der FED vollständig nieder. Die Antitrust-Untersuchungen gegen Googles Mutter Alphabet und die FTC-Klage gegen Facebook wogen deutlich schwerer und zogen die Fang-Aktien (Facebook etc.) nach unten. Aber diese Richtung hatten sie zuvor bereits eingeschlagen. Das gestrige Blutbad schickte die Nasdaq schlussendlich in die Korrekturzone und seit dem letzten Höchstwert mit 10,8 % nach unten. Die hochverzinslichen Kreditmärkte in den USA brechen jetzt systematisch (d.h. dauerhaft) auf und senden bedenkliche Signale an die Aktienmärkte. Deshalb verkaufte gestern der bekannte Investor Stanley Druckenmiller alle seine Aktien. Sein nach ihm benannter Indikator steht nun wie bei einer Ampel auf gelb.

Auch die Verzinsung der US-Staatsanleihen sank weiterhin, insbesondere bei den kurzen Laufzeiten (2 Jahre) und invertierte die Ertragskurve weiter. Dies ist ein Hinweis auf eine verfehlte Zinspolitik der US-Zentralbank oder auch das Ende der Fahnenstange. Wenn die Zinsen der zweijährigen T-Notes (Staatsanleihen) um 50 Basispunkte unter den Leitzinsen liegen, dann lohnt sich deren Kauf nicht mehr. Man sollte sein Geld dann besser auf die Bank legen, wo es dann auch nicht unbedingt sicher ist. Die gesamte Ertragskurve der US-Staatsanleihen steht jetzt bis zu den zwanzigjährigen Staatspapieren unter Wasser und das wird erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Der Bloomberg-Dollar-Index litt selbstverständlich unter den angekündigten Zinssenkungen. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen hatte gestern einiges einzustecken, kam aber mit einem blauen Auge davon. Er steht inzwischen wieder bei 252 Milliarden Dollar, obgleich er zuvor noch tiefer abgefallen war. Da hatte wohl ein Walfisch (Großer Investor in Kryptowährungen) etwas Inventar verkauft. Das Silber steht heute bei 421 Euro pro Kilo und das Gold bei 1.324 Dollar pro Unze. Der WTI-Ölpreis liegt bei 52,88 Dollar pro Fass und eigentlich müssten die Benzinpreise an den Tankstellen bald wieder sinken.

Russland zog scheinbar alle seine Leute aus Venezuela ab, was keinen richtigen Sinn ergibt. Aber vielleicht übernahmen die Chinesen im Hintergrund ihre Rolle, um sich an den USA in einem Stellvertreterkrieg zu rächen. Eine wichtige Nachricht ist der undurchsichtige Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, welcher mit einer Kugel niedergestreckt wurde. Doch die wahren Hintergründe werden wir von unseren Leitmedien niemals erfahren.

Last but not least:

Die Berichte über Ufos nehmen beständig zu und auch die immer lauter werdende Zukunftsmusik vom perfekten Überwachungsstaat wie im Kinospielfilm „Minority Report“ mit Tom Cruise. Aber diese Überwachungssysteme benötigen ihrerseits auch Energie, welche in fossiler Form nicht mehr entsprechend zur Verfügung steht. Im Film funktioniert das aber nicht in der Realität, d.h. das ist eine reine Ablenkungsmaßnahme von der großen Krise.

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