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Mit Quercetin virale Infektionen bekämpfen

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In der heutigen Zeit wird jede virale Infektionen als ernsthafte Bedrohung der Gesundheit angesehen, selbst wenn es sich nur um eine einfache Erkältung oder eine Grippe handelt.

Weil wir es gerade mit einer weltweiten Wirtschaftskrise und einer ausgewachsenen Gesundheitskrise zu tun haben, in welcher die ärztlichen Kapazitäten begrenzt sind, kommen den Ansätzen der Naturheilkunde und der aktiven Vorbeugung von Krankheiten eine immer größere Bedeutung zu.

Quercetin ist in dieser Hinsicht ein gutes Beispiel. Die Forschung zeigt, dass dieses aus Pflanzen gewonnene Flavonole das antivirale Potenzial zur natürlichen Behandlung oder Abwehr viraler Infektionen wie zum Beispiel einer Grippe hat.

Quercetin gegen Grippeviren

Quercetin kommt als Flavonoid in zahlreichen Früchten und in Gemüsearten vor. Studien haben gezeigt, dass es das Immunsystem stärken und die Verbreitung von Viren eindämmen kann. Einige Experten glauben sogar, dass es effizienter und sicherer als Tamiflu (Oseltamivir) ist, ein Arzneimittel, welches allgemein zur Behandlung der Grippe eingesetzt wird. 

Eine Besprechung einer Untersuchung aus dem Jahr 2016 in der Fachzeitschrift „Viruses“ (Viren) zeigte, dass Quercetin im frühen Stadium einer Infektion mit Influenza-A-Viren deren Eintritt in die bevorzugten Körperzellen abhalten kann.

Tatsächlich besitzt Quercetin die außergewöhnliche Fähigkeit, die Grippeviren davon abzuhalten, sich mit diesen Zellen zu verbinden.  

Quercetin kann auch das Risiko verringern, an ernsthaften Komplikationen aufgrund einer H1N1 Infektion zu sterben. In Untersuchungen von Zellkulturen zeigte Quercetin blockierende Effekte gegenüber H1N1 und H3N2 Viren auf. 

Inzwischen ergaben auch Tierversuche, dass Quercetin vor H1N1 Viren schützen kann, welche zur Gruppe A der Grippeviren gehören. Quercetin verfügt ebenso über eindämmende Effekte gegenüber Influenza-B-Viren, welche weniger anfällig für Behandlungen mit Pharmaprodukten sind als die Influenza A. 

Wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass sowohl Influenza A und B Viren scheinbar nicht gegen Quercetin resistent werden können. Das ist ein großer Vorteil gegenüber den pharmazeutischen Produkten! Dies ist insbesondere dann von großer Bedeutung, wenn man antivirale Behandlungsmethoden entwickelt, weil man dann eine wachsende Arzneimittelresistenz von zahlreichen Virenstämmen berücksichtigen muss. 

Schließlich gibt es auch noch eindeutige Hinweise darauf, dass Quercetin die Wirksamkeit pharmazeutischer Arzneimittel gegen Viren verbessern kann. Das ermöglicht nicht nur kleinere Dosierungen bei solchen Präparaten, sondern vermindert auch das Risiko von Nebenwirkungen solcher Medikamente. 

Die Autoren dieser Studie glauben daran, dass Quercetin ein neuartiger Wirkstoff sein könnte, welcher effektiv, sicher und kostengünstig für die Vorbeugung und Behandlung der Grippe verwendet werden könnte.

Neben den Grippeviren kann Quercetin auch zur Eindämmung anderer Viren wie zum Beispiel Hepatitis B und C Viren, dem Herpes-Simplex-Virus, dem Polio-Virus, dem respiratorischen Synzytial-Virus und dem HIV-Virus eingesetzt werden. 

Wo Quercetin vorkommt

Quercetin ist ein Pflanzenpigment, d.h. es kommt in größeren Mengen in bunten Früchten und Gemüsesorten vor. Wie zum Beispiel in roten Äpfeln, dunklen Kirschen, roten Weintrauben, Kakao, Blattgemüse sowie schwarzem und grünem Tee.

Quercetin kommt reichlich in den Schalen dieser Früchte vor, weshalb es ratsam ist, gerade Äpfel und Trauben nicht zu schälen!  

Andere pflanzliche Quellen für Quercetin sind:

Kapern

Paprikas

Zwiebeln (rot und weiß)

Schalotten

Spargel (gekocht)

Tomaten

Brokkoli

Grünkohl

rot blättriger Kopfsalat

Beeren (Blaubeeren, Kranbeeren, Himbeeren, Erdbeeren).

Auch die Art des Anbaus dieser Früchte und Gemüsesorten kann die Menge des enthaltenen Quercetins beeinflussen! Biologisch angebaute Produkte können bis zu 79 % mehr Quercetin aufweisen als die in der konventionellen Landwirtschaft angebauten gleichen Pflanzensorten.

Quercetin kann auch als Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden. Die typische Dosierung von Quercetin zur Nahrungsergänzung beträgt 500 mg zweimal am Tag. Fragen Sie zuvor jedoch Ihren Hausarzt, Heilpraktiker oder Ernährungsberater bevor Sie Quercetin zur Ernährungsergänzung verwenden. Insbesondere dann, falls Sie irgendwelche anderen Medikamente einnehmen, um eventuelle Risiken und Nebenwirkungen zu vermeiden!

 

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