Privacy Policy Moldawien wird bald in den Krieg zwischen der Ukraine und Russland hineingezogen – AG News

Moldawien wird bald in den Krieg zwischen der Ukraine und Russland hineingezogen

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Die winzige und friedliche Nation Moldawien wird bald in den Krieg zwischen der Ukraine und Russland hineingezogen werden.

Historische und aktuelle geopolitische Gründe spielen dabei eine große Rolle und die sich nach Westen ausdehnende Ostfront Russlands wird es vereinnahmen.

Es ist genau die südukrainische Region von Odessa bis hinunter zum moldawischen Transnistrien, die eine Eskalation in Richtung Weltkrieg auslösen könnte.

Die ukrainische Armee (AFU), die derzeit gegen die kombinierten Streitkräfte der russischen Streitkräfte (RAF), die Armeen der Volksrepublik Donezk und Luhansk (DVR und LPR) und die Donbass-Milizen kämpft, ist im Moment im Nordosten ziemlich beschäftigt.

Und das ist noch stark untertrieben.

Da Mariupol jetzt jedoch fest unter russischer Kontrolle steht und sich das Leben dort gerade wieder normalisiert, wird die Südfront bei Mykolayiv und Cherson noch umkämpft bleiben.

Der Schauplatz dieses Krieges bewegt sich bald 161 Kilometer nach Süden in Richtung Moldawien.

Abgesehen von einem in weite Ferne gerückten Frieden haben Russland und die Ukraine bzw. NATO keine andere Wahl, wenn es um den strategischen Teil dieser Auseinandersetzung geht.

Aber es gibt mehr als nur diese drei offensichtlichen Akteure in diesem Krieg.

Wichtig ist auch Moldawien, mit seiner umstrittenen Region Transnistrien und Rumänien.

Diese drei werden sich bald in einem regionalen Hexenkessel wiederfinden.

Wenn man von Moldawiens Hauptstadt Chisinau entlang der schmalen Landstraßen nach Norden fährt, ist es inzwischen endlich Frühling.

Die umherstreifenden Felder sind vermutlich gerade bestellt und bepflanzt worden.

Sie fallen sehr allmählich und kontinuierlich nach Transnistrien ab.

Dies ist ein langer und dünner Landstreifen, der an dem Fluss Dnjestr entlang der ukrainischen Grenze folgt, bevor er in ein flaches und kilometerweites Flusstal ausläuft.

Dies führt in die riesige 40 km lange Bucht, die ihren Eingang an der Eisenbahnbrücke bei Zatoka an der Schwarzmeerküste hat.

Die Region Transnistrien ist etwas eigentümlich, weil Moldawien Anspruch darauf erhebt, aber die dort lebenden 400.000 Menschen fühlen sich kulturell und ethnisch stärker mit Russland verbunden.

Sie führten 1992 einen Krieg gegen Moldawien, um ihren Standpunkt zu unterstreichen.

Russland hat erst am 2. Februar dieses Jahres Militärübungen in dieser Region durchgeführt.

Der Vorwand war, dass eine russische Präsenz unerlässlich ist, um ihre Bürger in der Region zu schützen und den Frieden zwischen Moldawien und Transnistrien zu wahren.

Aber ab dieser Woche ist dieser Vorwand endgültig erledigt.

Um das Ausmaß und die Bedeutung dieses Krieges zu verstehen, ist es wichtig, die Geschichte der Gebietsansprüche und Beschlagnahmungen in Bezug auf das winzige Moldawien und seine Umgebung genauer zu betrachten.

Moldawien ist ein Gebiet, das historisch von Rumänien beansprucht wurde, bis die russische, kaiserliche und die sowjetische Kontrolle von 1812 bis 1991 begann.

Transnistrien bedeutet „jenseits des Dnjestr“, der natürlichen Flussgrenze, die Moldawien und einen Teil des Nordostens Rumäniens von der Ukraine trennt.

Transnistrien blieb zwischen den beiden Weltkriegen unter sowjetischer Kontrolle.

Kurz bevor Gorbatschow die Sowjetunion auflöste, versuchte sich Transnistrien als eine selbständige Region von Moldawien abzuspalten, weil rumänische Nationalisten plötzlich in der Hauptstadt Chisinau an die Macht kamen.

Dies beunruhigte zu Recht die vielen slawischen Menschen in dieser Region, die um ihre fortdauernden Rechte, Identität und Sicherheit fürchteten.

Die Feindseligkeit des moldawischen Südens gegen den russischen Norden ist hier ähnlich wie derzeit in der Ost-West-Hälfte der Ukraine.

Der daraus resultierende kurze Krieg von 1992 ist übrigens nie offiziell beendet worden.

Stattdessen kam es zu einem von Russland inspirierten Waffenstillstand, in Kombination mit der Stationierung von 500 russischen Friedenssoldaten.

Die Fortsetzung lesen Sie morgen im Mitgliedsbereich dieses Blogs.

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